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Fussball

Rakitic kritisiert Trainer Büskens

Von SPOX
So sah man ihn in letzter Zeit selten: Ivan Rakitic auf dem Feld für den FC Schalke
© Getty

Ivan Rakitic vom FC Schalke 04 hat das neue Trainer-Trio scharf kritisiert und bedauert die Entscheidung, dass Slaven Bilic nicht doch Trainer bei den Knappen geworden ist.

Schalkes neues Trainer-Trio Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck setzte beim 2:0-Auswärtssieg gegen Arminia Bielefeld auf Halil Altintop hinter den Spitzen. Ivan Rakitic, eigentlich als Spielmacher verpflichtet, saß dagegen nur auf der Bank.

Das stinkt beim kroatischen Nationalspieler gewaltig. Der 20-Jährige, der immer wieder angibt, Angebote von Spitzenklubs zu besitzen, liebäugelt nun mit dem vorzeitigen Abschied aus Gelsenkirchen.

"Ich war jetzt zehn Tage weg und in dieser Zeit hat keiner der neuen Trainer mal angerufen und gefragt, wie es mir geht. Deswegen muss ich mir Gedanken machen. In meinem Kopf sind ganz viele Fragezeichen," so Rakitic.

Büskens bleibt gelassen

Zudem ist dem Mittelfeldspieler ein Dorn im Auge, dass er zwar unter Slaven Bilic in der kroatischen Auswahl ständig zum Zug kommt, auf Schalke aber meist die Ersatzbank drücken muss.

"Es kann nicht sein, dass ich in einer Nationalmannschaft, die auf Platz sechs oder sieben in der Weltrangliste steht, Stammspieler bin und auf Schalke nicht", schimpft Rakitic, der es bedauert, dass Bilic nicht neuer Coach bei S04 geworden ist: "Vielleicht hätte man doch lieber Slaven Bilic geholt, dann hätte ich vielleicht besser zeigen können, was ich kann. Vielleicht hätte er mehr aus mir rausgeholt."

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Der kritisierte Büskens sieht diesem Frontalangriff seines Spielers gelassen entgegen und meinte: "Wir haben eine Menge Klasse im Kader, es können aber nur elf Leute spielen".

"So macht es keinen Sinn"

Für den Kroaten ist dies kein zukunftsträchtiger Zustand. "Ich muss mir überlegen, wie es weitergeht. Es kann nicht sein, dass ich weiter auf der Bank sitze. So macht es für mich keinen Sinn hier", stellt er klar.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied.

Ivan Rakitic: Zum Steckbrief

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