Fussball

Hopp: "Watzke-Kritik ist lächerlich"

Von SPOX
Dietmar Hopps Privatvermögen wird auf über sechs Milliarden Euro geschätzt
© Getty

Dietmar Hopp hat Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke für dessen Forderung an die DFL, Hopps Engagement bei Tabellenführer 1899 Hoffenheim im Sinne der 50+1-Regel zu überprüfen, scharf attackiert.

"Lächerlich, was er da von sich gibt. Das ist völlig an den Haaren herbei gezogen. Ich wünsche ihm viel Spaß bei der Überprüfung. Er sollte schauen, dass in seinem Verein alles richtig läuft, statt mit Fingern auf andere zu zeigen...", sagte Hoffenheims Mäzen der "Bild"-Zeitung.

Watzke: "Hopp ist ganz klar Geschäftsführer"

Watzke hatte in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" Hopps Position bei Hoffenheim in Frage gestellt und ihn mit Chelsea-Boss Roman Abramowitsch verglichen.

"Ich bin der Meinung, dass man einmal sehr genau prüfen muss, ob die 50+1-Regelung durch sein Engagement nicht doch ausgehöhlt wird", so Watzke.

Gegenüber der "Bild" erneuerte Watzke seine Vorwürfe. "Für mich ist Herr Hopp in Hoffenheim ganz klar der Geschäftsführer. Keiner ist bei der TSG präsenter als er. Ganz ehrlich - ich weiß nicht einmal, wie der wirkliche Präsident heißt. Ich bin zwar sicher, dass Herr Hopp juristisch alles wasserdicht gekriegt hat. Aber mir geht es um die faktische Auslegung. Eine entsprechende Prüfung halte ich für sinnvoll und zwingend nötig."

DFL will Investoren-Einstieg bei 1860 prüfen

Die 50+1-Regel verhindert, dass Vereine im deutschen Fußball durch die Mehrheits-Übernahme von Investoren in die Hand einzelner geraten.

Laut Informationen des "kicker" will die DFL den Einstieg der Unternehmensgruppe Schwarzer bei 1860 München überprüfen.

Der 19. Spieltag der Bundesliga im Überblick

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