Borussia Dortmunds Sieg im Europaokal der Pokalsieger 1966

 
Vor genau 54 Jahren gewann Borussia Dortmund als erster deutscher Klub einen Europapokal. Im Finale des Europaokals der Pokalsieger bezwang der BVB den FC Liverpool mit 2:1 nach Verlängerung. Ein Rückblick.
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Vor genau 54 Jahren gewann Borussia Dortmund als erster deutscher Klub einen Europapokal. Im Finale des Europaokals der Pokalsieger bezwang der BVB den FC Liverpool mit 2:1 nach Verlängerung. Ein Rückblick.
Dank eines 2:0-Sieges im DFB-Pokalfinale im Jahr zuvor gegen Alemannia Aachen qualifizierte sich der BVB für den Wettbewerb. Der Weg ins Finale führt über den FC Floriana aus Malta, ZSKA Sofia, Atletico Madrid und West Ham United.
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Dank eines 2:0-Sieges im DFB-Pokalfinale im Jahr zuvor gegen Alemannia Aachen qualifizierte sich der BVB für den Wettbewerb. Der Weg ins Finale führt über den FC Floriana aus Malta, ZSKA Sofia, Atletico Madrid und West Ham United.
Die Hammers waren als Titelverteidiger angetreten. Sie hatten das Finale im Vorjahr gegen den TSV 1860 München, der es als erster deutscher Klub in ein europäisches Endspiel geschafft hatte, gewonnen.
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Die Hammers waren als Titelverteidiger angetreten. Sie hatten das Finale im Vorjahr gegen den TSV 1860 München, der es als erster deutscher Klub in ein europäisches Endspiel geschafft hatte, gewonnen.
Dortmunds Finalgegner Liverpool stand gerade am Anfang eines jahrelangen Siegeszuges durch England und Europa. Unter Trainer Bill Shankly krönte sich der Klub 1964 und 1966 zum englischen Meister.
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Dortmunds Finalgegner Liverpool stand gerade am Anfang eines jahrelangen Siegeszuges durch England und Europa. Unter Trainer Bill Shankly krönte sich der Klub 1964 und 1966 zum englischen Meister.
Bei Dortmund stand Trainer Willi Multhaupt (links) an der Seitenlinie.
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Bei Dortmund stand Trainer Willi Multhaupt (links) an der Seitenlinie.
Im Finale spielten (von rechts nach links): Wolfgang Paul, Hans Tilkowski, Lothar Emmerich, Rudi Assauer, Siggi Held, Aki Schmidt, Theo Redder, Willi Sturm, Reinhard Libuda und Gerd Cyliax (nicht zu sehen: Hoppy Kurrat).
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Im Finale spielten (von rechts nach links): Wolfgang Paul, Hans Tilkowski, Lothar Emmerich, Rudi Assauer, Siggi Held, Aki Schmidt, Theo Redder, Willi Sturm, Reinhard Libuda und Gerd Cyliax (nicht zu sehen: Hoppy Kurrat).
Ein kleiner Vorteil für Liverpool war, dass das Finale auf der Insel ausgetragen wurde: Im Hampden Park von Glasgow vor 41.657 Zuschauer.
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Ein kleiner Vorteil für Liverpool war, dass das Finale auf der Insel ausgetragen wurde: Im Hampden Park von Glasgow vor 41.657 Zuschauer.
Aber auch Dortmunder Fans haben nach Schottland gefunden.
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Aber auch Dortmunder Fans haben nach Schottland gefunden.
Auf dem Platz hatten zunächst die Cheerleader ihren großen Auftritt …
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Auf dem Platz hatten zunächst die Cheerleader ihren großen Auftritt …
… dann überreichten sich die Kapitäne Wolfgang Paul und Ron Yeats die Wimpel.
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… dann überreichten sich die Kapitäne Wolfgang Paul und Ron Yeats die Wimpel.
In der ersten Halbzeit passierte recht wenig: Die beiden legendären Dortmunder Stürmer Sigfried Held (im Bild) und Lothar Emmrich zielten noch zu ungenau.
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In der ersten Halbzeit passierte recht wenig: Die beiden legendären Dortmunder Stürmer Sigfried Held (im Bild) und Lothar Emmrich zielten noch zu ungenau.
In der 62. Minute brach Held (rechts) aber den Bann und traf zum 1:0 – Kollege Emmerich eilte zum Jubeln herbei.
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In der 62. Minute brach Held (rechts) aber den Bann und traf zum 1:0 – Kollege Emmerich eilte zum Jubeln herbei.
Die Freude währte aber nur kurz, denn bereits sechs Minuten später glich Roger Hunt für Liverpool aus. Das Spiel ging in die Verlängerung.
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Die Freude währte aber nur kurz, denn bereits sechs Minuten später glich Roger Hunt für Liverpool aus. Das Spiel ging in die Verlängerung.
Dort war es dann Reinhard „Stan“ Libuda, der per Bogenlampe für die Entscheidung zugunsten Dortmunds sorgte. Libuda spielte nur drei Jahre für Dortmund – davor und danach für den Erzrivalen FC Schalke 04.
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Dort war es dann Reinhard „Stan“ Libuda, der per Bogenlampe für die Entscheidung zugunsten Dortmunds sorgte. Libuda spielte nur drei Jahre für Dortmund – davor und danach für den Erzrivalen FC Schalke 04.
Der Jubel nach dem Abpfiff kannte naturgemäß kein Grenzen.
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Der Jubel nach dem Abpfiff kannte naturgemäß kein Grenzen.
In Dortmund wurden die Helden von Glasgow frenetisch empfangen - und es lohnte sich durchaus, den Triumph auszukosten. Der nächste Dortmunder Titel ließ nämlich 23 Jahre auf sich warten: der DFB-Pokalsieg 1989.
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In Dortmund wurden die Helden von Glasgow frenetisch empfangen - und es lohnte sich durchaus, den Triumph auszukosten. Der nächste Dortmunder Titel ließ nämlich 23 Jahre auf sich warten: der DFB-Pokalsieg 1989.
Eine besondere Ehre wurde Lothar Emmerich zuteil. Er wurde als "Wegbereiter zum Europacup der Pokalsieger" geehrt.
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Eine besondere Ehre wurde Lothar Emmerich zuteil. Er wurde als "Wegbereiter zum Europacup der Pokalsieger" geehrt.
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