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Formel 1

Formel 1: Lewis Hamilton holt 100. Pole Position seiner Karriere

SID
Lewis Hamilton führt die WM an.

Rekordweltmeister Lewis Hamilton startet in Spanien zum 100. Mal von der Pole Position und hat sich einen Vorteil gegenüber Max Verstappen erkämpft. Während Sebastian Vettel enttäuschte, erfüllte Mick Schumacher die Erwartungen.

Lewis Hamilton hat den nächsten Meilenstein in der Formel 1 erreicht und sich mit der 100. Pole Position seiner Erfolgskarriere einen Vorteil im harten WM-Kampf mit Max Verstappen verschafft. Der Rekordweltmeister raste im Qualifying zum Großen Preis von Spanien am Samstag zur Bestzeit vor seinem größten Widersacher Verstappen.

0,036 Sekunden trennten den Briten im Mercedes vom niederländischen Herausforderer im Red Bull. "Ich kann nicht glauben, dass es schon die Nummer 100 ist", sagte Hamilton, der seine erste Pole in seinem Debütjahr 2007 eingefahren hatte: "Aber ich schulde das den Leuten im Werk für ihre Unterstützung. Wo wir mittlerweile stehen, ist riesig. Als ich 2013 zu Mercedes kam, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Ich bin einfach dankbar."

Als taktischer Vorteil für Mercedes dürfte sich im Rennen am Sonntag (15.00 Uhr) Valtteri Bottas erweisen. Der Finne startet als Dritter aus der zweiten Startreihe und kann früh Druck auf Verstappen ausüben. Dessen Teamkollege Sergio Perez enttäuschte als Achter.

Vettels Hoffnungen zerschlagen sich

Verstappen, der vor fünf Jahren seinen ersten von bislang elf Siegen in der Königsklasse feierte, gab sich dennoch zufrieden. "Der zweite Platz ist für uns sehr gut. Wir wissen, dass Mercedes hier schwer zu schlagen ist", sagte er.

Hamilton liegt in der Pole-Bestenliste deutlich vor den Formel-1-Legenden Michael Schumacher (68) und Ayrton Senna (65). Erstmals startete der 36-Jährige im Jahr 2007 in Kanada vom ersten Startplatz.

Hamilton gelang der historische Erfolg, obwohl Verstappen und Red Bull nach dem schwachen Freitagstraining am Samstag ihr wahres Potenzial zeigten. Schon im dritten Training hatte der Niederländer die Bestzeit gesetzt, dann folgten in der Qualifikation starke Runden. Letztlich spielte Hamilton aber seine Erfahrung und Klasse aus.

Derweil zerschlugen sich die Hoffnungen von Sebastian Vettel auf Besserung. Trotz der Upgrades am Unterboden seines Aston Martin und guten Eindrücken am Freitag verpasste der viermalige Weltmeister zum dritten Mal in der jungen Saison das Q3. Startplatz 13 erschwert die geplante Jagd nach dem ersten WM-Punkt im neuen Team deutlich. Zudem verlor der Deutsche das interne Duell mit dem Kanadier Lance Stroll, der Elfter wurde.

Mick Schumacher: "Generell bin ich sehr happy"

"Ich denke, wir waren beide sehr knapp am letzten Qualifikations-Abschnitt", sagte Vettel bei Sky und zeigte sich kämpferisch: "Morgen werden die Karten neu gemischt. Aber es wird schwer, die Position im Qualifying ist wichtig."

Ein weiteres Rennen am Ende des Feldes erwartet Formel-1-Neuling Mick Schumacher. Der 22-Jährige startet im unterlegenen Haas vom 18. Platz ins Rennen - für Schumacher ein Erfolg. Der Formel-2-Champion beginnt nicht nur zum vierten Mal vor seinem russischen Teamkollegen Nikita Masepin (20.), sondern schob sich auch vor Nicholas Latifi im Williams.

"Wir haben eine recht gute Runde hinbekommen. Generell bin ich sehr happy", sagte Schumacher: "Wir haben versucht, mehr Grip auf die Vorderachse zu bekommen, das ist uns gelungen. Das Team hat einen Mega-Job gemacht mit dem Auto."

Gegen den Kanadier Latifi war Schumacher zuletzt in Portugal sein erstes erfolgreiches Überholmanöver geglückt. Am Sonntag muss er Latifi über die gesamte Dauer des Rennens hinter sich lassen. Angesichts der im Training gezeigten Pace des Haas wird dies kein leichtes Unterfangen.

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