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Wie der Vater, so der Sohn: Erfolgreiche Formel-1-Familien

 
Für Mick Schumacher stehen die Karten nicht schlecht, dass er 2021 in der Formel 1 fahren wird. Der Sohn von Michael Schumacher würde eine Reihe von Fahrer-Sohn-Gespannen fortsetzen. SPOX zeigt alle Vater-Sohn-Duos der F1-Geschichte.
© imago images / Nordphoto
Für Mick Schumacher stehen die Karten nicht schlecht, dass er 2021 in der Formel 1 fahren wird. Der Sohn von Michael Schumacher würde eine Reihe von Fahrer-Sohn-Gespannen fortsetzen. SPOX zeigt alle Vater-Sohn-Duos der F1-Geschichte.
GRAHAM und DAMON HILL: Mit drei WM-Titel (2x Graham, 1x Damon), 36 Siegen und 291 Rennen ist es das erfolgreichste Vater-Sohn-Duo.
© imago images / Motorsport Images
GRAHAM und DAMON HILL: Mit drei WM-Titel (2x Graham, 1x Damon), 36 Siegen und 291 Rennen ist es das erfolgreichste Vater-Sohn-Duo.
Graham Hill ist der einzige Fahrer, der die Triple Crown des Motorsports gewann - also Sieg beim Monaco-GP, den 24 Stunden von Le Mans und dem Indy 500. Damon wurde 1996 als erster Formel-1-Weltmeistersohn selbst Champion.
© imago images / LaPresse
Graham Hill ist der einzige Fahrer, der die Triple Crown des Motorsports gewann - also Sieg beim Monaco-GP, den 24 Stunden von Le Mans und dem Indy 500. Damon wurde 1996 als erster Formel-1-Weltmeistersohn selbst Champion.
JACK und DAVID BRABHAM: Drei Mal wurde Jack Weltmeister, 1966 auch als bis heute einziger Fahrer im eigenen Team mit eigenem Auto.
© imago images / Motorsport Images
JACK und DAVID BRABHAM: Drei Mal wurde Jack Weltmeister, 1966 auch als bis heute einziger Fahrer im eigenen Team mit eigenem Auto.
Von seinen drei Söhnen schaffte es David in die F1, einen Punkt holte er aber nicht. Im Nachhinein sagte er: "Die Formel 1 war eher ein Zufall." Sohn GARY fuhr zwei Rennen für Life, gab danach freiwillig auf.
© imago images / Motorsport Images
Von seinen drei Söhnen schaffte es David in die F1, einen Punkt holte er aber nicht. Im Nachhinein sagte er: "Die Formel 1 war eher ein Zufall." Sohn GARY fuhr zwei Rennen für Life, gab danach freiwillig auf.
NELSON UND NELSINHO PIQUET: Spaßvogel Nelson startete bei 204 Grand Prix und wurde dreimal Weltmeister. Beim Großen Preis von Deutschland 1982 machte er zudem Schlagzeilen, als er Eliseo Salazar nach einem Unfall körperlich attackierte.
© imago images / HochZwei
NELSON UND NELSINHO PIQUET: Spaßvogel Nelson startete bei 204 Grand Prix und wurde dreimal Weltmeister. Beim Großen Preis von Deutschland 1982 machte er zudem Schlagzeilen, als er Eliseo Salazar nach einem Unfall körperlich attackierte.
An die Erfolge seines Vaters konnte Nelsinho, auch bekannt als Nelson Jr., nie anknüpfen. Unvergessen bleibt der "Crashgate" beim Singapur-GP 2008. Dafür wurde er 2015 der erste Formel-E-Meister der Geschichte.
© imago images / ZUMA
An die Erfolge seines Vaters konnte Nelsinho, auch bekannt als Nelson Jr., nie anknüpfen. Unvergessen bleibt der "Crashgate" beim Singapur-GP 2008. Dafür wurde er 2015 der erste Formel-E-Meister der Geschichte.
KEKE und NICO ROSBERG: Seit 2016 sind auch die Rosbergs neben den Hills die einzigen mit Papa und Sohn als Formel-1-Weltmeister. Keke wurde 1982 mit nur einem Sieg Weltmeister - das gelang zuvor nur Mike Hawthorn im Jahr 1958.
© imago images / HochZwei
KEKE und NICO ROSBERG: Seit 2016 sind auch die Rosbergs neben den Hills die einzigen mit Papa und Sohn als Formel-1-Weltmeister. Keke wurde 1982 mit nur einem Sieg Weltmeister - das gelang zuvor nur Mike Hawthorn im Jahr 1958.
Das Duell Rosberg gegen Hamilton geht wohl in die Geschichte ein. 2016 schlug Rosberg nach zwei Niederlagen in Folge zurück. Nach seinem WM-Sieg trat Nico anschließend zurück.
© imago images / HochZwei
Das Duell Rosberg gegen Hamilton geht wohl in die Geschichte ein. 2016 schlug Rosberg nach zwei Niederlagen in Folge zurück. Nach seinem WM-Sieg trat Nico anschließend zurück.
GILLES und JACQUES VILLENEUVE: Jacques ist der einzige Sohn eines früheren Formel-1-Fahrers, der den Titel holte, obwohl der Papa nie Champion war.
© imago images / Motorsport Images
GILLES und JACQUES VILLENEUVE: Jacques ist der einzige Sohn eines früheren Formel-1-Fahrers, der den Titel holte, obwohl der Papa nie Champion war.
Dabei hatte Gilles '79 gute Karten gehabt. Damals unterlag er im Ferrari internen Duell knapp Jody Scheckter. 1982 verunglückte er in Zolder tödlich. Jacques wurde '97 nach einem Rammstoß von Michael Schumacher Weltmeister.
© imago images / Motorsport Images
Dabei hatte Gilles '79 gute Karten gehabt. Damals unterlag er im Ferrari internen Duell knapp Jody Scheckter. 1982 verunglückte er in Zolder tödlich. Jacques wurde '97 nach einem Rammstoß von Michael Schumacher Weltmeister.
MARIO und MICHAEL ANDRETTI: Rennlegende Mario feierte unter anderem in der NASCAR oder IndyCar Siege. 1978 wurde er als bis heute letzter US-Amerikaner F1-Weltmeister.
© imago images / Starface
MARIO und MICHAEL ANDRETTI: Rennlegende Mario feierte unter anderem in der NASCAR oder IndyCar Siege. 1978 wurde er als bis heute letzter US-Amerikaner F1-Weltmeister.
1993 versuchte sich Sohn Michael bei McLaren, war gegen Ayerton Senna aber hoffnungslos unterlegen. Nach dem Italien-GP kehrte er aus den Staaten nie wieder zurück und schloss sich lieber der IndyCar an. Dort ist er heute Teambesitzer.
© imago images / UPI Photo
1993 versuchte sich Sohn Michael bei McLaren, war gegen Ayerton Senna aber hoffnungslos unterlegen. Nach dem Italien-GP kehrte er aus den Staaten nie wieder zurück und schloss sich lieber der IndyCar an. Dort ist er heute Teambesitzer.
JOS UND MAX VERSTAPPEN: Wie schon bei den Villeneuves ist hier auch der Sohn erfolgreicher. Max Verstappen ist es zuzutrauen, dass er den Titel holt, sein Vater war aber nie Champion.
© imago images / Motorsport Images
JOS UND MAX VERSTAPPEN: Wie schon bei den Villeneuves ist hier auch der Sohn erfolgreicher. Max Verstappen ist es zuzutrauen, dass er den Titel holt, sein Vater war aber nie Champion.
Jos wurde 1994 Teamkollege von Michael Schumacher. Allerdings nur, weil sich JJ Lehto schwer verletzte. Gegen Schumi sah er keinen Stich und war danach nur für Hinterbänkler unterwegs. Anders als Sohn Max, der seit seinem ersten Tag die F1 verzaubert.
© imago images / Motorsport Images
Jos wurde 1994 Teamkollege von Michael Schumacher. Allerdings nur, weil sich JJ Lehto schwer verletzte. Gegen Schumi sah er keinen Stich und war danach nur für Hinterbänkler unterwegs. Anders als Sohn Max, der seit seinem ersten Tag die F1 verzaubert.
JONATHAN und JOLYON PALMER: Jonathan ging als rennfahrender Zahnarzt in die Geschichte ein. Insgesamt 82 Rennen fuhr er in der Königsklasse. Nach dem Karriereende investierte er in Rennstrecken.
© imago images / Motorsport Images
JONATHAN und JOLYON PALMER: Jonathan ging als rennfahrender Zahnarzt in die Geschichte ein. Insgesamt 82 Rennen fuhr er in der Königsklasse. Nach dem Karriereende investierte er in Rennstrecken.
Da Jonathan gut bei Kasse war, brachte er seinen Sohn in die Formel 1. 35 Rennen fuhr Jolyon von 2016 bis 2017 für Renault. Unvergessen dabei seine Fehde mit Fernando Alonso ("Karma").
© imago images / HochZwei
Da Jonathan gut bei Kasse war, brachte er seinen Sohn in die Formel 1. 35 Rennen fuhr Jolyon von 2016 bis 2017 für Renault. Unvergessen dabei seine Fehde mit Fernando Alonso ("Karma").
SATORU und KAZUKI NAKAJIMA: Satoru war der erste Japaner, der nicht nur im Rahmen der Heimrennen 1976 und 1977 in der Formel 1 fuhr. Gesponsert von Honda hielt er sich 74 Rennen in der F1.
© imago images / Motorsport Images
SATORU und KAZUKI NAKAJIMA: Satoru war der erste Japaner, der nicht nur im Rahmen der Heimrennen 1976 und 1977 in der Formel 1 fuhr. Gesponsert von Honda hielt er sich 74 Rennen in der F1.
Dank der Kohle von Toyota durfte Sohn Kazuki zwei Jahre lang in der F1 fahren. Da er neben Nico Rosberg nur selten glänzen konnte und sich Toyota 2009 aus der F1 zurückzog, bekam er keinen Platz mehr. Als Le-Mans-Fahrer dagegen ist er kaum zu schlagen.
© imago images / PanoramiC
Dank der Kohle von Toyota durfte Sohn Kazuki zwei Jahre lang in der F1 fahren. Da er neben Nico Rosberg nur selten glänzen konnte und sich Toyota 2009 aus der F1 zurückzog, bekam er keinen Platz mehr. Als Le-Mans-Fahrer dagegen ist er kaum zu schlagen.
JAN UND KEVIN MAGNUSSEN: Jan war in der Motorsportszene als Egozentriker bekannt, der sich 1995 bei McLaren sowie 1997 und 1998 bei Stewart nicht in Szene setzen konnte. Lediglich einen WM-Punkt konnte er sammeln.
© imago images / Bildbyran
JAN UND KEVIN MAGNUSSEN: Jan war in der Motorsportszene als Egozentriker bekannt, der sich 1995 bei McLaren sowie 1997 und 1998 bei Stewart nicht in Szene setzen konnte. Lediglich einen WM-Punkt konnte er sammeln.
Sohn Kevin hat das Temperament seines Vaters geerbt. Er ist als Sprücheklopfer und als Mitglied der härteren Sorte von Fahrern bekannt. Seit 2014 fährt er bereits in der F1, womöglich ist 2020 aber sein letztes Jahr.
© imago images / Nordphoto
Sohn Kevin hat das Temperament seines Vaters geerbt. Er ist als Sprücheklopfer und als Mitglied der härteren Sorte von Fahrern bekannt. Seit 2014 fährt er bereits in der F1, womöglich ist 2020 aber sein letztes Jahr.
HANS und HANS-JOACHIM STUCK: Hans war der berühmte Bergkönig der 30er Jahre. Als die Formel 1 in den 50ern startete, konnte er natürlich nicht fehlen. Siege wie 20 Jahre zuvor fuhr er aber nicht mehr ein.
© imago images / Motorsport Images
HANS und HANS-JOACHIM STUCK: Hans war der berühmte Bergkönig der 30er Jahre. Als die Formel 1 in den 50ern startete, konnte er natürlich nicht fehlen. Siege wie 20 Jahre zuvor fuhr er aber nicht mehr ein.
Für seinen Vater wollte Hans-Joachim immer ein F1-Rennen gewinnen. In 74 Rennen schaffte er es aber nicht. 1979 hätte er seine Chance steigern können. Damals schlug er ein Angebot von Williams aus, die in dem Jahr vom Bettler- zum Sieger-Team reiften.
© imago images / Motorsport Images
Für seinen Vater wollte Hans-Joachim immer ein F1-Rennen gewinnen. In 74 Rennen schaffte er es aber nicht. 1979 hätte er seine Chance steigern können. Damals schlug er ein Angebot von Williams aus, die in dem Jahr vom Bettler- zum Sieger-Team reiften.
WILSON und CHRISTIAN FITTIPALDI: Wilson war in der F1 lange nicht so erfolgreich wie Bruder Emerson, der zwei WM-Titel holte. Dafür gründete er in den 70er Jahren das Fittipaldi-Team, das er bis 1982 führte.
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WILSON und CHRISTIAN FITTIPALDI: Wilson war in der F1 lange nicht so erfolgreich wie Bruder Emerson, der zwei WM-Titel holte. Dafür gründete er in den 70er Jahren das Fittipaldi-Team, das er bis 1982 führte.
Christian durfte von 1992 bis 1994 insgesamt 40-mal in der Formel 1 fahren. Als sich ein Wechsel zu McLaren zerschlug, war auch seine F1-Karriere vorbei.
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Christian durfte von 1992 bis 1994 insgesamt 40-mal in der Formel 1 fahren. Als sich ein Wechsel zu McLaren zerschlug, war auch seine F1-Karriere vorbei.
MANFRED und MARKUS WINKELHOCK: Manfred startete 47-mal in der Formel 1, zum Großteil für das deutsche ATS-Team. 1985 starb er nach einem Unfall in einem Sportwagen-Rennen. Mit rund 230 km/h knallte er wegen eines technischen Defekts gegen eine Betonmauer
© imago images / Sven Simon
MANFRED und MARKUS WINKELHOCK: Manfred startete 47-mal in der Formel 1, zum Großteil für das deutsche ATS-Team. 1985 starb er nach einem Unfall in einem Sportwagen-Rennen. Mit rund 230 km/h knallte er wegen eines technischen Defekts gegen eine Betonmauer
Markus fuhr nur ein Rennen: 2007 beim Chaos-GP am Nürburgring. Aufgrund eines cleveren Boxenstopp führte er sogar das Rennen an. Nachdem er von den Autos wieder geschluckt wurde, fiel er aus.
© imago images / HochZwei
Markus fuhr nur ein Rennen: 2007 beim Chaos-GP am Nürburgring. Aufgrund eines cleveren Boxenstopp führte er sogar das Rennen an. Nachdem er von den Autos wieder geschluckt wurde, fiel er aus.
REG und TIM PARNELL: Reg fuhr zwar nur ganze sechs Rennen in der Königsklasse, später hatte er dafür sein eigenes F1-Team: Reg Parnell Racing. Nach einer routinemäßigen Blinddarm-OP verstarb er 1964 an einer Bauchfellentzündung.
© imago images / Motorsport Images
REG und TIM PARNELL: Reg fuhr zwar nur ganze sechs Rennen in der Königsklasse, später hatte er dafür sein eigenes F1-Team: Reg Parnell Racing. Nach einer routinemäßigen Blinddarm-OP verstarb er 1964 an einer Bauchfellentzündung.
Tim war 1961 der erste Formel-1-Rennfahrersohn in der Königsklasse. Nach Regs plötzlichem Tod kümmerte er sich um den Rennstall, später war er auch bei B.R.M. Teamchef.
© imago images / HochZwei
Tim war 1961 der erste Formel-1-Rennfahrersohn in der Königsklasse. Nach Regs plötzlichem Tod kümmerte er sich um den Rennstall, später war er auch bei B.R.M. Teamchef.
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