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Formel 1

"Villeneuve hat selbst schon jemanden getötet"

SID
Max Verstappen hat die Kritik von Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve hart gekontert

Die Diskussionen um den Fahrstil von Max Verstappen gehen in die nächste Runde. Nachdem sich Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve stark über Verstappens Verteidigungsmanöver gegen Kimi Räikkönen beim Belgien-GP moniert hatte, schlägt der Youngster nun mit harten Bandagen zurück. Zuspruch erhält er von Fernando Alonso und Lewis Hamilton.

"Wenn er so weiterfährt, killt er eines Tages noch jemanden", wütete Villeneuve in Richtung Verstappen.

Diese Verbalattacke ließ der Red-Bull-Pilot nicht lange auf sich sitzen. "Villeneuve soll aufpassen mit seiner Aussage, dass jemand getötet wird, weil er selbst jemanden tot gefahren hat. Er soll ganz ruhig sein", konterte Verstappen. Und weiter: "Villeneuve muss gucken, was er selbst in seiner Karriere gemacht hat. Es ist respektlos gegenüber der Familie der Person, die getötet wurde."

Was Verstappen damit meinte? Nach einem Unfall zwischen Villeneuve und Ralf Schumacher beim Großen Preis von Australien 2001 wurde ein Streckenposten von einem umherfliegenden Vorderrad tödlich getroffen. Villeneuve war an diesem tragischen Vorfall jedoch völlig schuldlos.

Entsprechend entsetzt zeigte sich der Kanadier nun. "Es ziemt sich nicht und ist respektlos gegenüber der Familie", sagte Villeneuve gegenüber motorsport-total.com: "Das größte Problem ist, dass er drei Jahre alt war. Ihm schreibt wohl jemand vor, was er zu sagen und zu denken hat."

Alonso und Hamilton auf Verstappens Seite

Villeneuve, der sich bereits vor zwei Jahren gegen einen Formel-1-Einstieg Verstappens aussprach, wundere sich zudem, dass dieser "so ein großer Fan war und meine Laufbahn so genau studiert hat".

Unterstützung erhielt Verstappen indes von zwei aktuellen Fahrer-Kollegen. Fernando Alonso und Lewis Hamilton sahen das Manöver gegen Räikkönen als wenig gefährlich an. "Da hat alles gepasst", meinte der Spanier: "Man darf in der Mitte der Gerade einmal die Spur wechseln, solange der andere nicht neben dir ist."

Auch Hamilton forderte mehr Nachsicht für den Niederländer. Der Daily Mail sagte der amtierende Weltmeister: "Gebt dem Jungen eine Pause. Er ist 18 Jahre alt, was zur Hölle haben wir mit 18 gemacht? Er hat einen Grand Prix gewonnen und der Druck auf seinen jungen Schultern ist etwas, dass die meisten Leute nicht verstehen können. Er ist jung und lernt."

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