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Formel 1

Veranstalter: Grand Prix 2014 in New Jersey

Von Tobias Lommer
2014 soll es soweit sein: Ein Formel-1-Rennen gegenüber der New Yorker Skyline
© getty

Nachdem das Stadtrennen von New Jersey vor der Skyline New Yorks aus dem Formel-1-Kalender 2013 gestrichen wurde, wird es 2014 Einzug in den Rennkalender finden. Da ist sich zumindest Chris Pook , Assistent des Aufsichtsratsvorsitzenden des New-Jersey-Grand-Prix, sicher.

"Das Rennen wird sicher im nächsten Jahr stattfinden und darüber hinaus eine Wohltat für den USA-Grand-Prix sein", sagte Pook, Assistent des Aufsichtsratsvorsitzenden des New-Jersey-Grand-Prix, gegenüber der Zeitung "Austin American-Statesman".

Nach Angaben von Pook werde das Projekt der Region einen wirtschaftlichen Bonus von 100 Millionen Dollar einbringen und sei zudem frei von staatlichen Subventionen. "Es wird das Bewusstsein über Formel 1 in diesem Land vergrößern", so Pook weiter. "Es ist wie bei einem neuen, noch nicht rund laufenden Restaurant im Ort. Erst wenn du zwei bis drei hast, verstehen die Leute die Idee dahinter."

Rennen in Austin als Musterbeispiel

Dass das Rennen aus dem Rennkalender für 2013 gestrichen wurde, wunderte Pook nicht. Vielmehr sei er verärgert über die ursprüngliche Terminansetzung für den Juni 2013. Durch die Absage für die laufende Saison gab es in den USA vermehrt Zweifel, ob das Rennen in New Jersey jemals stattfinden würde: "Es war ein bisschen ambitioniert, das Rennen für dieses Jahr anzusetzen. Wenn es dann einmal wieder herausfällt, sät das natürlich Samen des Zweifels."

Als Musterbeispiel für die kommende Saison dient der Grand Prix von Austin, der zum ersten Mal 2012 stattgefunden hat und somit die fünfjährige USA-Abstinenz der Formel 1 durchbrach. 265.000 Menschen fanden am Rennwochenende im vergangenen November den Weg an die Strecke. "Jeder sollte denen da unten gratulieren, die haben dort ein grandioses Wochenende auf die Beine gestellt", so Pook.

Schwierige Vorbereitungen auf den Grand Prix

Das neue Projekt "Port Imperial" an der Ostküste der USA ist im Gegensatz zum reinen Formel-1-Kurs in Austin als Straßenprojekt konzipiert. Für die Organisatoren der 5,149 Kilometer langen Strecke ist das natürlich ein enormer Mehraufwand, da nicht ständig gearbeitet werden kann: "Eine vorrübergehende Strecke ist noch komplizierter. Du musst dich da durch arbeiten und Schritt für Schritt alles erledigen", erklärt Pook.

Architekt des Projekts ist übrigens ein Deutscher: Herman Tilke plante bereits die Strecke von Austin und diverse andere Strecken, die Einzug in den Rennkalender gefunden haben.

Die Formel-1-Termine 2013

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