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Formel 1

Ecclestone hofft auf Ende der Red-Bull-Dominanz

SID
Weltmeister Sebastian Vettel (r.) wird der Wunsch von Bernie Ecclestone (l.) nicht gefallen
© Getty

Nach drei Red-Bull-Weltmeistertiteln in Folge hofft Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in diesem Jahr auf einen neuen Sieger. Zudem bedauert er Michael Schumachers glückloses Comeback.

"Red Bull hat viel für das Ansehen unseres Sports getan, die Formel 1 muss dem Rennstall dankbar sein. Doch nach drei Jahren wäre es nicht schlecht, wenn es zu einem Wechsel an der Spitze käme, vielleicht im Zeichen Ferraris", sagte Ecclestone der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera.

Ecclestone bestritt in dem Gespräch außerdem, den dreimaligen Weltmeister Sebastian Vettel als uncharismatisch bezeichnet zu haben. "Das stimmt nicht. Ich habe gesagt, dass Vettel ein großer Meister ist, dass er aber noch jung ist. Er wird sich als Persönlichkeit verbessern", erklärte Ecclestone.

Wenn er ein eigenes Team hätte, würde er Vettel und Lewis Hamilton zusammen einsetzen, verriet Ecclestone.

"Michaels Ansehen wurde befleckt"

Der 82-Jährige bestritt außerdem, kürzlich behauptet zu haben, dass die Zukunft der Königsklasse nach Ende seiner Ära gefährdet sei. "Ich habe gesagt, dass die Formel 1 ohne mich anders gewesen wäre, als sie heute ist. Ich glaube nicht, dass sie besser wäre. Gibt es einen neuen Ecclestone am Horizont? Nein, ich sehe keinen", sagte Ecclestone.

Ecclestone bedauerte außerdem das Ende der Ära von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, dessen Comeback bei Mercedes glücklos verlaufen war.

"Hätte er einen Red Bull oder einen Ferrari gehabt, hätte Michael wieder gewinnen können. Er hätte mehr Garantien verlangen sollen. Er ist von seinem Auto ruiniert worden. Und jetzt ist sein Ansehen befleckt", erklärte Ecclestone.

Der WM-Endstand im Überblick

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