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Formel 1

Mosley: "Der Formel 1 droht eine Krise"

Von SPOX
Max Mosley war von 1993 bis 2009 Präsident des Automobil-Verbandes FIA
© Getty

Der ehemalige FIA-Präsident befürchtet, dass die Formel 1 nächste Saison für viele Teams zu teuer wird. Mosley hält sogar einen Ausstieg von mehreren Teams für denkbar. Derweil freut sich Nico Rosberg, dass er besser war als Teamkollege Michael Schumacher und der IndyCar-Champion befindet DTM-Meister Paul di Resta für besser als Sebastian Vettel.

Formel 1 droht Krise: Ex-FIA-Präsident Max Mosley sorgt sich um die Zukunft der Königsklasse. Besonders das Budget von rund 100 Millionen Euro bereitet dem 60-Jährigen große Sorgen.

"Der Formel 1 droht kurzfristig eine Krise. Im Moment wird eine tolle Saison gefeiert, aber die Zukunft sieht düster aus. Wer 2011 mitfahren will, benötigt 100 Millionen Dollar. 30, 40 Millionen kommen als Startgeld von Bernie Ecclestone und vielleicht 20, 25 Millionen von einem Sponsor oder Bezahlfahrer. Woher den Rest nehmen, fragen sich da sechs Teams", sagte Mosley der "Welt online".

Nur Werksteams wie Mercedes, Ferrari oder auch Red Bull hätten damit keine Probleme, da sie fast komplett durch die eigenen Unternehmen finanziert würden.

Di Resta besser als Vettel? Trotz seines WM-Titels gilt Sebastian Vettel nicht bei allen Motorsport-Experten als weltbester Rennfahrer. Dario Franchitti, Champion der IndyCar-Serie, hält den DTM-Meister Paul di Resta für den talentierteren Fahrer.

"Er hat definitiv die Fähigkeiten. Er ist einer der talentiertesten Fahrer, die ich je gesehen habe. Er hat Vettel in der Formel-3-Euroserie geschlagen. Sebastian ist ein guter Fahrer, aber Paul ist besser", so Franchitti zur "Sport-Bild".

Auch David Coulthard hält große Stücke auf seinen 24-jährigen Landsmann: "Sebastian hat diese Saison gezeigt, dass er dieses kleine, besondere Extra hat, das großartige von guten Fahrern unterscheidet. Paul hat nun bewiesen, dass er ein großartiger DTM-Fahrer ist. Aber in der Formel 1 ist er bisher nur ein guter."

Rosberg freut sich: Obwohl Nico Rosberg in der abgelaufenen Saison mit dem siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher ein Schwergewicht als Teamkollegen hatte, konnte er das teaminterne Duell locker gewinnen.

Der 25-jährige Wiesbadener beendete die Saison mit einem siebten Platz in der WM-Wertung - und mit 70 Punkten mehr als Schumacher.

"Er ist ein sehr hochkarätiger Teamkollege und deshalb bin ich natürlich überaus zufrieden, dass ich vor ihm gelandet bin. Und das hätte ich mir in solchen Dimensionen auch nie erträumt", wird Rosberg von der "Autobild Motorsport" zitiert.

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