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Eishockey

DEL: Tabellenführer Eisbären strauchelt

SID

Titelverteidiger Eisbären Berlin hat in der DEL eine überraschende Heimniederlage kassiert. Der Tabellenführer unterlag den Nürnberg Ice Tigers mit 3:4 (1:1, 2:1, 0:2), bleibt aber unangefochtener Spitzenreiter in der zunehmend von Coronasorgen geprägten Liga.

Nürnbergs Ryan Stoa entschied die Partie mit einem Dreierpack (28., 46., 51.) praktisch im Alleingang.

Erster Verfolger der Eisbären sind nun die Adler Mannheim, die sich durch ein 4:3 (1:1, 3:1, 0:1) gegen die abstiegsbedrohten Schwenninger Wild Wings am Sonntagabend auf Tabellenplatz zwei schoben.

Weil sich derzeit vier DEL-Teams komplett (Red Bull München, Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg) beziehungsweise zu weiten Teilen (Bietigheim Steelers) in Quarantäne befinden, können am 41. Spieltag nur drei Partien wie geplant über die Bühne gehen.

Nürnbergs Sportdirektor Stefan Ustorf hatte zuletzt arge Zweifel an einem gerechten Wettbewerb geäußert. "Die sportliche Fairness in der DEL, in der DEL2, in der Oberliga - die ist vorbei", sagte Ustorf im Interview mit MagentaSport.

Darüber hinaus erwartet der 48-Jährige nicht, dass die Spielzeit wie geplant zu Ende gebracht werden kann. Es werde "sehr schwer für alle Beteiligten", eine komplette Saison zu spielen. Der Überlegung, die Quarantäne für asymptomatische Profi-Sportler zu verkürzen, steht Ustorf offen gegenüber: "Wenn es gesundheitlich Sinn macht und wissenschaftlich von Ärzten geprüft wurde, dann gerne."

Liga-Boss Gernot Tripcke äußerte im Angesicht der Krise: "Erst ohne Zuschauer, jetzt ohne Spieler - das macht nicht wirklich Spaß. Wir kämpfen bis zum Letzten."

 

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