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Eishockey

DEL-Comeback nach Rassismus-Sperre: Pietta mit Torvorlage

SID
© imago images / Johannes Traub

Nationalspieler Daniel Pietta hat dem ERC Ingolstadt in der DEL bei seinem Saisondebüt nach einer Rassismus-Sperre zum Heimsieg verholfen. Der Stürmer, der neunmal zusehen musste, bereitete beim 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) gegen die Schwenninger Wild Wings das Führungstor durch Tim Wohlgemuth (17.) vor.

Pietta war im Dezember nach einer "Affen-Geste" in einem Testspiel gegen die Straubing Tigers aus dem Verkehr gezogen worden, von der DEL und vom Klub erhielt er Geldstrafen. Der 34-Jährige hatte seinen schwarzen Gegenspieler Sena Acolatse beleidigt und sich später für sein Verhalten entschuldigt.

Die Eisbären Bären besiegten am Abend die Kölner Haie 4:2 (2:2, 0:0, 2:0) und schoben sich in der Gruppe Nord damit auf den zweiten Platz. Für die sechstplatzierten Haie war es die fünfte Niederlage in Serie.

Nach 792 Einsätzen für die Krefeld Pinguine absolvierte Neuzugang Pietta gegen Schwenningen sein erstes Pflichtspiel im neuen Trikot. Die weiteren Treffer des ERC, der in der Süd-Tabelle an den Wild Wings vorbeizog und jetzt Dritter ist, markierten Wayne Simpson (38.) und Morgan Ellis (53.). Für die Gäste traf Tyson Spink (56.).

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