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Eishockey

Hannover vor Lizenzverkauf nach Schwenningen

SID
Die Hannover Scorpions verabschieden sich wohl aus der DEL
© getty

Die Hannover Scorpions stehen offenbar kurz vor dem Verkauf ihrer Lizenz für die Deutsche Eishockey Liga (DEL) an den Zweitliga-Vizemeister Schwenninger Wild Wings. Laut Medienberichten sollen sich die beiden Vereine über die Kaufsumme einig geworden sein.

Ex-Meister Hannover wollte ursprünglich 1,5 Millionen Euro für die Lizenz. Bis kommenden Freitag muss eine Entscheidung fallen, dann müssen die DEL-Klubs ihre Lizenzunterlagen für die kommende Spielzeit in der DEL-Zentrale in Köln abgeben.

Grund für den möglichen Verkauf der Scorpions ist ein bereits seit Jahren schwelender Streit zwischen Scorpions-Besitzer Günter Papenburg auf der einen sowie der Stadt Hannover und dem Bundesland Niedersachsen auf der anderen Seite.

Investoren aus Russland?

Papenburg bemängelt die fehlende Unterstützung der Stadt, zudem hat das Land vor kurzem beschlossen, für die Messe eine neue Mehrzweckhalle zu errichten. Vor Jahren waren Gespräche über einen Einstieg der Messe AG an der ebenfalls in Papenburgs Eigentum befindlichen Arena gescheitert.

Papenburg hatte sich laut dem Fachmagazin "Eishockey News" am Pfingstwochende in Russland aufgehalten, um sich dort nach Investoren umzusehen. Zudem hätten sich die Scorpions laut Sportdirektor Marco Stichnoth um einen Platz in der zweiten Liga beworben. "Wir wollen auf der sicheren Seite sein", sagte Stichnoth dem Blatt.

Auch Zweitliga-Meister Bietigheim Steelers hatte sich um die Lizenz der Hannoveraner bemüht, wollte aber offenbar nicht mehr als 800.000 Euro für die Lizenz bezahlen. Dies soll auch der Nominalwert der Lizenz sein.

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