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Jan Ullrich - Vom Idol zum Dopingsünder

 
Jan Ullrich löste einst einen Radsport-Hype aus, nun schockierte er seine Bewunderer mit dem Geständnis. Vom Idol zum Dopingsünder: Die Karriere in Bildern
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Jan Ullrich löste einst einen Radsport-Hype aus, nun schockierte er seine Bewunderer mit dem Geständnis. Vom Idol zum Dopingsünder: Die Karriere in Bildern
Erstmals im Fokus stand Ullrich (m.) bei der Tour de France 1996 - damals als Edelhelfer von Bjarne Riis (Gelb). "Ulle" galt als der bessere Fahrer, musste sich aber unterordnen
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Erstmals im Fokus stand Ullrich (m.) bei der Tour de France 1996 - damals als Edelhelfer von Bjarne Riis (Gelb). "Ulle" galt als der bessere Fahrer, musste sich aber unterordnen
Am Ende belegte Ullrich den zweiten Platz hinter Teamkollege Riis und vor dem Franzosen Richard Virenque, der sich dazu noch das Trikot des besten Bergfahrers schnappte
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Am Ende belegte Ullrich den zweiten Platz hinter Teamkollege Riis und vor dem Franzosen Richard Virenque, der sich dazu noch das Trikot des besten Bergfahrers schnappte
Nur ein Jahr später sollte Ullrich den Thron des Radsports erklimmen: Als neuer Kapitän des Team Telekom fuhr er bei der Tour 1997 ins Gelbe Trikot und behielt es bis Paris
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Nur ein Jahr später sollte Ullrich den Thron des Radsports erklimmen: Als neuer Kapitän des Team Telekom fuhr er bei der Tour 1997 ins Gelbe Trikot und behielt es bis Paris
Mit dem Toursieg hatte Ullrich das geschafft, was zuvor kein Deutscher geschafft hatte. Die Medien feierten Ullrich, Teamkollege und Freund Erik Zabel gewann das Grüne Trikot
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Mit dem Toursieg hatte Ullrich das geschafft, was zuvor kein Deutscher geschafft hatte. Die Medien feierten Ullrich, Teamkollege und Freund Erik Zabel gewann das Grüne Trikot
Es sollte der einzige Erfolg bleiben. 1998 macht ihm Marco Pantani (Gelb) einen Strich durch die Rechnung - Ullrich landet nur auf Platz zwei
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Es sollte der einzige Erfolg bleiben. 1998 macht ihm Marco Pantani (Gelb) einen Strich durch die Rechnung - Ullrich landet nur auf Platz zwei
Im Jahr 2000 kehrt Lance Armstrong (l.) nach Krebserkrankung zurück. Er sollte zu Ullrichs größtem Gegner werden - auch beim Doping-Geständnis war Armstrong schneller
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Im Jahr 2000 kehrt Lance Armstrong (l.) nach Krebserkrankung zurück. Er sollte zu Ullrichs größtem Gegner werden - auch beim Doping-Geständnis war Armstrong schneller
Nach Armstrongs Beichte 2013 sagte Ullrich der "Sport Bild": "Der liebe Gott richtet alles. Er hat sich zu viele Feinde gemacht, hat seine Untergebenen teilweise gnadenlos geführt."
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Nach Armstrongs Beichte 2013 sagte Ullrich der "Sport Bild": "Der liebe Gott richtet alles. Er hat sich zu viele Feinde gemacht, hat seine Untergebenen teilweise gnadenlos geführt."
2002 der erste Skandal: Nach einem Autounfall wurde er positiv auf Amphetamine getestet. Er habe von unbekannten Pillen in einer Diskothek genommen - sechs Monate Sperre
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2002 der erste Skandal: Nach einem Autounfall wurde er positiv auf Amphetamine getestet. Er habe von unbekannten Pillen in einer Diskothek genommen - sechs Monate Sperre
2003 folgte der Wechsel zum Team Bianchi: Auch dort wollte ihm nicht der 2. Gesamtsieg gelingen, er belegte zum fünften Mal den zweiten Platz
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2003 folgte der Wechsel zum Team Bianchi: Auch dort wollte ihm nicht der 2. Gesamtsieg gelingen, er belegte zum fünften Mal den zweiten Platz
Trotzdem bekam Ullrich 2003 noch eine begehrte Trophäe: Wie 1997 wurde er als Sportler des Jahres ausgezeichnet
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Trotzdem bekam Ullrich 2003 noch eine begehrte Trophäe: Wie 1997 wurde er als Sportler des Jahres ausgezeichnet
2004 kehrte er zu Telekom, dass sich jetzt T-Mobile nennt, zurück. Andreas Klöden (l.) hieß sein neuer Helfer. Aufgrund einer Erkältung in den Pyrenäen belegte er am Ende Platz vier
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2004 kehrte er zu Telekom, dass sich jetzt T-Mobile nennt, zurück. Andreas Klöden (l.) hieß sein neuer Helfer. Aufgrund einer Erkältung in den Pyrenäen belegte er am Ende Platz vier
2006 platzte die Bombe: Ullrich ist in den Fuentes-Doping-Skandal verwickelt, der fünf Tage vor Tour-Beginn an die Öffentlichkeit gerät. Am 30. Juni 2006 wird er ausgeschlossen
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2006 platzte die Bombe: Ullrich ist in den Fuentes-Doping-Skandal verwickelt, der fünf Tage vor Tour-Beginn an die Öffentlichkeit gerät. Am 30. Juni 2006 wird er ausgeschlossen
"Ab dem Tag war nichts mehr, wie es war. Wie es dazu kommen konnte, weiß ich aber bis heute nicht." Nach seinem Toursieg 1997 ist Jan Ullrich ganz unten angekommen
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"Ab dem Tag war nichts mehr, wie es war. Wie es dazu kommen konnte, weiß ich aber bis heute nicht." Nach seinem Toursieg 1997 ist Jan Ullrich ganz unten angekommen
Doch Ullrich sieht sich nicht als Dopingsünder: "Ich habe niemals in meiner Karriere einen anderen Rennfahrer betrogen. Das ist Fakt", sagte er dem Schweizer "Blick".
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Doch Ullrich sieht sich nicht als Dopingsünder: "Ich habe niemals in meiner Karriere einen anderen Rennfahrer betrogen. Das ist Fakt", sagte er dem Schweizer "Blick".
2007 trat Ullrich zurück. "Ich komme mir vor wie ein Schwerverbrecher", so Ullrich damals. Am 22. Juni 2013 gibt er schließlich Blutdoping bei Doping-Arzt Eufemiano Fuentes zu
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2007 trat Ullrich zurück. "Ich komme mir vor wie ein Schwerverbrecher", so Ullrich damals. Am 22. Juni 2013 gibt er schließlich Blutdoping bei Doping-Arzt Eufemiano Fuentes zu
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