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Wintersport

Ski Alpin - Kamerafahrt: Gehalt, Experten

Von SPOX
Hier erfahrt Ihr alles zu Kamerafahrten im alpinen Skisport.

Wie sieht es beim Ski Alpin für einen Athleten eigentlich aus, wenn er über die Piste rast? Weil professionelle TV-Kameramänner nicht in der Lage sind, das zu dokumentieren, werden Ex-Profis für Kamerafahrten engagiert. Dabei tragen sie auf dem Kopf oder am Körper ein entsprechendes Aufnahmegerät. Welche Experten so etwas machen und wie viel Geld sie dafür kassieren.

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Wer eine Sportart professionell ausübt, der tut das im Vergleich zu üblichen Berufen bedingt durch die körperliche Entwicklung nicht wirklich lange. Zehn, 15 Jahre vielleicht. Was dann? Viele Profis entscheiden sich für einen Expertenjob als nächsten Lebensabschnitt.

Ski Alpin: Kamerafahrt verschafft Zuschauern Eindruck

Beim Ski Alpin schlüpft der eine oder andere TV-Experte dann so manches Mal wieder in die Rolle des Athleten - wenn auch nur kurz. Um Zuschauern nämlich den bestmöglichen Eindruck zu vermitteln, wie es für Aktive so ist, eine Piste entlangzurasen, machen Ehemalige das im Auftrag von Fernsehsendern einmal vor.

Am Körper oder am Helm auf dem Kopf wird dabei eine Kamera fixiert, die alles aufnimmt. Der Experte erklärt während der Fahrt dann beispielsweise die Strecke, was zu tun ist, wo besonders herausfordernde Abschnitte sind - oder aber er bringt währenddessen einfach nur seine Gefühlslage zum Ausdruck.

Ski Alpin - Kamerafahrt: Experten und Gehalt

In einer Wintersport-Saison sind diese Kamerafahrten allen voran im ORF zu begutachten. Lange hatte Ski-Legende Hans Knauß dort die Kamerafahrten gemacht, mittlerweile hat ihn der Ex-Rennläufer Joachim Puchner abgelöst. Auch die ehemalige Skirennläuferin Alexandra Meissnitzer hat schon solche Fahrten für das ORF umgesetzt.

Allzu hoch ist der finanzielle Verdienst dabei aber nicht. Netto 100 Euro, wie Meissnitzer 2017 in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten verriet. "Das wissen die wenigsten. Wir Experten finanzieren uns durch Logoplacements, dafür sind wir selbst verantwortlich", so die Österreicherin.

Knauß bestätigte vergangenes Jahr in der Talkshow "Willkommen Österreich": "Es ist verdammt wenig, was wir da bekommen. Wenn ich alle Kamerafahrten zusammenrechne, bekomme ich meine Unfallversicherung nicht einmal rein." Der 49-Jährige nannte zwar keine genaue Summe, diese lieferte im Gegensatz dazu aber ORF-Sportchef Hans-Peter Trost gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten. Durchschnittlich bekommen die ORF-Experten 400 Euro brutto pro Tag, so Trost.

Wie es in Deutschland bei ARD und ZDF aussieht, ist nicht bekannt. Felix Neureuther zum Beispiel hat für die ARD als Experte für den alpinen Ski-Weltcup schon einige Kamerafahrten durchgezogen.

Ski Alpin in Kitzbühel im TV und Livestream

Ab Freitag findet der Ski-Alpin-Weltcup übrigens auf der Kitzbüheler Streif statt. Die 1. Streifabfahrt am Freitag (11.30 Uhr), die 2. Streifabfahrt am Samstag (11.30 Uhr) und den Super-G am Sonntag (10.20 Uhr) könnt Ihr allesamt live bei ORF1 verfolgen.

Ebenso habt Ihr bei Eurosport die Möglichkeit, dabei zu sein - das gilt explizit auch für DAZN-Abonnenten, die auf der Plattform jederzeit die Kanäle Eurosport 1 und Eurosport 2 abrufen können. DAZN kostet im Monatsabo 11,99 Euro, wobei der erste Monat für Neukunden probeweise gratis ist, oder 119,99 Euro im Jahresabo.

TerminUhrzeitVeranstaltung
Fr., 22. Januar11.30 Uhr1. Abfahrt
Sa., 23. Januar11.30 Uhr2. Abfahrt
So., 24. Januar10.20 UhrSuper G
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