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Fussball

Großer Ärger bei Sturm-Trainer Christian Ilzer: "Es war extrem unnötig"

Von SPOX Österreich
Christian Ilzer

Während sich der TSV Hartberg mit dem 3:2 gegen den SK Sturm über den ersten Heimsieg der Saison freuen darf, nimmt die bittere Auswärtspleite den Grazern ziemlich Wind aus den Segeln.

Nach der 1:4-Niederlage gegen PSV Eindhoven verliert der SK Sturm auch in der Liga gegen Hartberg auswärts mit 2:3. Es ist die erste Liga-Pleite für den SK Sturm seit dem ersten Spieltag am 23. Juli (1:3 gegen Red Bull Salzburg).

Matija Horvat und Noel Niemann brachten die Hartberger mit 2:0 in Führung. Jakob Jantscher gelang nach der Pause via Elfmeter der Anschlusstreffer, Philipp Sturm stellte für Hartberg wieder die 3:1-Führung her. Schließlich gelang Anderson Niangbo kurz vor Schluss die Ergebniskosmetik - die drei Zähler blieben aber in Hartberg.

Die Enttäuschung war nach Schlusspfiff bei Sturm-Coach Christian Ilzer spürbar groß. "Extrem ärgerlich. Wir haben das große Thema gehabt, mentale Frische. Hinten in der Defensive, wenn man sich das zweite Gegentor anschaut und wenn man sich in der Offensive anschaut, wie wir hundertprozentige Chancen verklopfen. Wie wir im Mittelfeld in den Duellen überhaupt nicht dagegenhalten, von dem her hat sich Hartberg, vor allem wegen der Leistung in der ersten Halbzeit, den Sieg absolut verdient", so Ilzer bei Sky.

Christian Ilzer: "Es war extrem unnötig"

"Es war extrem unnötig. Ich lasse auch keinen Donnerstag als Ausrede zu. Da brauchen wir einen besseren Zugang zu dem Spiel. Da muss man wissen, was uns da erwartet. Da muss man ganz anders auftreten, vor allem was Präsenz betrifft. Da war viel zu wenig. In der Pause hätte ich jeden Einzelnen austauschen können. Ich habe dann vier gewählt, aber im Prinzip hätte ich alle austauschen können."

Ilzer weiter: "Eigentlich ist das, was uns die Fans honorieren, diese Intensität, mit der wir spielen. Die haben wir heute gar nicht bringen können." Nun müsse man die Partie "knallhart analysieren". Ilzer: "Das müssen wir jetzt auch nicht beschönigen, so einen Auftritt, wie in der ersten Halbzeit gibt es nicht. Zweite Halbzeit war o.k., das war ein anderes Gesicht."

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