Fussball

Red Bull Salzburg: Einblicke in Transfer-Verhandlungen von Maximilian Wöber

Von SPOX Österreich
Maximilian Wöber im Salzburg-Dress.
© GEPA

Der FC Red Bull Salzburg hat in seiner hauseigenen Mini-Serie "Jedermann - Des is Soizburg" kurze Einblicke in die Verhandlungen um den Transfer von Maximilian Wöber vom FC Sevilla gewährt. Dabei äußerte der Berater des 21-Jährigen Bedenken über einen Wechsel zu einem Klub des Red-Bull-Konzerns.

In Folge fünf sind Verhandlungen von Sportdirektor Christoph Freund und Geschäftsführer Stephan Reiter mit Wöbers Beratern Revien Kanhai und Daan Kramp zu sehen. Dabei wies Kanhai hin, dass es für Wöber ein schwieriger Schritt sei, nach Salzburg zu wechseln.

"Es gibt Leute in seinem Umfeld, die sagen, er soll nicht zu Red Bull gehen. Aus unterschiedlichen Gründen", betonte Kanhai. "Es ist wichtig für ihn zu spüren, dass er als Spieler dringend gebraucht wird."

Freund hielt in den Verhandlungen fest, dass Salzburg ein "sehr außergewöhnliches Angebot" für Wöber unterbreite. "Sowohl, was die Transfersumme betrifft, als auch den Vertrag des Spielers", sagte er.

Salzburg jubelt: "Gescheiter Deal, Herr Geschäftsführer"

Wöber wurde im Sommer letztlich zum teuersten Transfer der Klubgeschichte. Die Bullen machten keine genauen Angaben über die Höhe der Ablösesumme, sollen aber einen Betrag um 12 Millionen Euro überwiesen haben.

Nachdem Freund und Reiter eine Einigung erzielt hatten, jubelte Ersterer über die Abwicklung. "Wir wollten etwas machen, um uns besser zu machen. Und er macht uns besser, davon bin ich überzeugt", sagte er in Richtung Reiter. "Wir haben keine Signing Fee, konnten unsere Prozente halten. Das ist ein gescheiter Deal, Herr Geschäftsführer!"

Seit seinem Wechsel zu Salzburg absolvierte Wöber sieben Pflichtspiele, darunter zwei Auftritte über 90 Minuten in der Champions League. Sein Transfer zu den Bullen sorgte vor allem in Kreisen von Rapid-Fans für Ärger, galt Wöber doch lange selbst als Anhänger der Hütteldorfer.

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