Fussball

Nach Streit mit Sportdirektor: NAC Breda entlässt Peter Hyballa

Von SPOX Österreich
Wurde überraschend bei Dunajska Streda entlassen: Peter Hyballa.

Ex-Sturm-Coach Peter Hyballa und der NAC Breda gehen getrennte Wege. Dieser Schritt kommt nicht überraschend, denn kürzlich lieferten sich der Coach und sein Verein öffentlich eine Diskussion um die Zukunft des Vereins.

"Der Sportliche Leiter und ich haben eine andere Auffassung von Fußball, unsere Visionen stimmen nicht überein. Er kommt mit ausländischen Spielern von 18, 19 Jahren aus Afrika, Osteuropa, Frankreich und Belgien an, von denen intern noch keiner gehört hat", meinte Hyballa kürzlich.

Vielmehr fordert der Deutsche gestandene Spieler, um den Aufstieg in die Eredivisie zu realisieren: "Er bietet uns auch Spieler an, die in den letzten zwei Saisons zwei oder drei Spiele gemacht haben. ‚Sie kommen von großen Klubs', sagt er. "Was interessiert mich das? Neue Spieler müssen direkt einen Mehrwert haben. NAC muss Qualität an sich binden. NAC ist weder ein gemeinnütziger Verein noch ein Tierheim. NAC muss etwas leisten."

NAC Breda: "Es fehlt Vertrauen für weitere Zusammenarbeit"

Nun war das Tuch zwischen den Parteien zerschnitten, trotz Vertrag bis 2022 wurde der 44-Jährige vom Verein freigestellt. "In der kurzen Phase, die ich für NAC arbeite, habe ich Peter als einen enorm motivierten Trainer erlebt. Deshalb ist es schade, dass die Zusammenarbeit nur von so kurzer Dauer ist, aber leider fehlt das Vertrauen für eine weitere Zusammenarbeit. Wir stehen vor einer sehr wichtigen Saison. Deshalb haben wir uns im Interesse der Zukunft des Klubs für diese Lösung entschieden", meint Geschäftsführer Mattijs Manders.

Es war bereits die siebente Station für den Deutsch-Niederländer seit seinem Engagement bei den Grazern, lange im Amt war er aber bei keinem Verein.

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