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Fussball

Dresscode-Boykott des LASK bei Manchester United: "Ich schreib denen für Linz auch keine Lederhose vor"

Von SPOX Österreich
Philipp Wiesinger bekam nach seinem Traumtor einen Kaiserschmarrrn serviert

Das erste Spiel der Vereinsgeschichte gegen Manchester United verlief für den LASK etwas eigenartig. Abseits der coronabedingten, leeren Ränge sorgten weitere Kleinigkeiten für einen säuerlich-pikanten Beigeschmack.

Manchester United hält nicht viel von Jogginghosen oder T-Shirts. Wer in die Sky-Loge will, der muss sich dem Dresscode fügen. Weißes Hemd, schwarze Krawatte und dunkler Anzug - so nahm die LASK-Delegation rund um Vizepräsident Jürgen Werner ihren Sitzplatz im Old Trafford ein. Jeglicher Kontakt zum Gegner war untersagt, somit wurde die Box nicht - wie sonst üblich - mit dem Gegenüber geteilt.

Ein Großkaliber fehlte allerdings auch beim LASK. Präsident Siegmund Gruber sah sich die knappe 1:2-Niederlage von zuhause aus an. Den Dresscode hatte der 46-Jährige im Vorfeld abgelehnt und bat um eine normale Eintrittskarte. "Ich schreib denen für Linz auch keine Lederhose vor", schimpfte Gruber.

Diese gab es - aufgrund der Corona-Maßnahmen - auch für den Präsidenten nicht. Angesichts der Stadion-Planung in Linz wäre ein England-Trip ohnehin nicht möglich gewesen, berichtet die Krone.

LASK zog sich in Umkleide-Containern um

Vor und nach dem mutigen Auftritt am Feld, zogen sich die Europa-League-Vereinshelden laut Krone in Umkleide-Containern außerhalb des Stadions um, es stand keine Kabine zur Verfügung. Den LASK-Kickern wird das Erlebnis im "Theatre Of Dreams" dennoch positiv in Erinnerung bleiben.

Trotz der Niederlage, gab es vom Hotel-Personal - das Großteils den Citizens die Daumen drückt - Zuspruch. Ein handsigniertes LASK-Trikot hängt nun im Hotelgang, gleich neben dem des FC Barcelona. Als Belohnung für das Traumtor von Philipp Wiesinger servierten die Engländern einen klassischen Kaiserschmarrn zum Dessert.

 

 

 

 

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