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Bergziegen


Gründer: Dino_Thunder | Mitglieder: 28 | Beiträge: 9
26.06.2017 | 8395 Aufrufe | 26 Kommentare | 7 Bewertungen Ø 10.0
Vive le Tour
Preview: Tour de France 2017
Alle gegen Froome ?

Ende Juni/Anfang Juli, das bedeutet für die meisten Sportfans oft tiefstes Sommerloch. Doch das hat mit dem Beginn des größten Radrennens der Welt ab 01.07. ein Ende. Denn spätestens wenn es in die Berge geht werden auch diejenigen wieder einschalten, die dem Radsport seit dem großen Fuentes Skandal mit Doping gleichsetzen. Die Tour de France, das ist mehr als nur Sport, es ist eine Faszination und ein Spektakel, welches es so nicht noch einmal auf der Welt gibt. Millionen teils positiv verrückte und bis auf ein paar wenige Selbstdarsteller auch friedliche Fans werden auch dieses Jahr wieder den Straßen stehen und die Fahrer anfeuern.

Die Strecke:

Los geht es dieses Jahr in Düsseldorf mit einem knapp 14km langen Prolog entlang des Rheins. Überflüssig zu erwähnen, dass Tony Martin alles dafür geben würde hier ins Gelbe Trikot zu fahren. Über Lüttich und Luxemburg verlässt uns die Tour allerdings schon auf der 2. Etappe wieder Richtung Heimat. Gerade auf der dritten Etappe wird es aber direkt einmal ernst mit einer kurzen Rampe am Ende, welche für reine Sprinter wie Kittel und Greipel sicher schon zu schwer sein wird.

Richtig ernst wird es dann erstmal auf der 5.Etappe hinauf nach La Planche de Belles Filles. Der 5,9 KM lange Schlussanstieg war bereits 2012 und 2014 im Programm und wird ein erster Härtetest sein, auch wenn er selten zu großen Abständen geführt hat, wird man hier schon abschätzen können wer die Form hat, die Tour gewinnen zu können.

Über die Vogesen inklusive einer schweren Bergetappe nach Chambery geht es dann durchs Jura und am ersten Ruhetag Richtung Atlantik. Über das fast jährlich angefahrene Pau wird es dann in den Pyrenäen wieder Ernst für die Favoriten um den Toursieg hinauf nach Peyragudes. Nach einer weiteren mit nur 100km langen Bergetappe nach Foix, welche aufgrund der Kürze spektakulärer werden kann als sie vom Profil her aussieht geht es dann über das Zentral Massiv wieder zurück Richtung Alpen.

Richtig zur Sache gehen wird es dann wohl erst wieder auf Etappe 17 nach Serre Chevalier, auf der man die bekannte Kombination auf Croix de Fer, Télégraphe und Galibier überquert. Nur einen Tag später werden die Bergfahrer dann die letzte Chance haben. Mit dem Schlussanstieg zum Izoard steht nicht nur die letzte Bergetappe an, sondern auch der wohl schwierigste Schlussanstieg.

Am vorletzten Tag wartet dann mit dem 22,5 km langen Zeitfahren in Marseille das letzte und neben dem Prolog einzige Zeitfahren auf die Fahrer bevor es nach Paris zum wohl verdienten Schaulaufen kommt. Gerade der Wind könnte in Marseille traditionell nochmal zu einem Faktor werden und das an sich bis auf eine Steigung sehr leichte Zeitfahren erschweren.

Zusammengefasst stehen 9 als Flachetappen kategorisierte Abschnitte an was die Sprinter um Kittel,Greipel & Co sicher freuen wird. Mit nur 3 richtigen Bergankünften müssen sich die Bergfahrer auch taktisch einiges einfallen lassen, denn es wird nicht reichen nur auf den Izoard zu warten. Einige haben das Fehlen der traditionell richtig harten Bergetappen über 4-5 Anstiege der 1. Und HC Kategorie kritisiert, doch ich sehe das als große Chance. Der Sport hat sich verändert und das ist positiv. Solche Etappen führen oft dazu, dass bis zum Schluss nichts passiert, weil niemand mehr über 220km und 5 Anstiege Vollgas fahren kann. Es wird Angriffe geben und man braucht ein starkes Team und taktisches Geschick um diese Tour und vor allen den großen Favorit Chris Froome schlagen zu können.

Gesamtklassement

Die Topfavoriten:

Chris Froome (Sky):

3-facher Sieger, Titelverteidiger und die ganze Saison nur auf dieses eine Rennen ausgelegt. Er sah bei der Dauphinee verwundbar aus, aber er wird auch dieses Jahr in Topform antreten, dazu ist er im Zeitfahren klar der Stärkste unter den Favoriten.

Richie Porte (BMC):

Bei der Dauphinee schon in überragender Form, aber bei dreiwöchigen Rundfahrten bisher immer mit einem richtig schlechten Tag oder Defekten zur Unzeit. Dazu hat er nicht das Team um eine Bergetappe zu kontrollieren, wenn jemand wie Contador entscheidet am ersten Berg nach 30 km schon Rennen fahren zu wollen.

Nairo Quintana (Movistar):

Hat schon den Giro in den Beinen, sah dort aber noch nicht wie in Topform aus, was für die Tour ein gutes Zeichen sein kann. Letztes Jahr schwächelte er bei der Tour, war dann aber einen Monat später bei der Vuelta nicht zu schlagen. Ein ähnliches Szenario wird er sich auch dieses Jahr wünschen. Dazu nach Froome das stärkste Team an seiner Seite, auch wenn niemand erwarten sollte, dass Valverde mit 37 Jahren nochmal lernt wie ein richtiger Helfer zu fahren.

Top 5 Aspiranten:

Alberto Contador (Trek Segafredo):

Das Leistungsvermögen ist nicht mehr das gleiche wie noch vor 2-3 Jahren, aber er hat immer noch das Selbstvertrauen eines 7-fachen (inoffiziell 9) Grand Tours Champions und wird egal ob er der stärkste ist oder nicht uns allen eine Show liefern. Contador ist ein Rennfahrer und kann auf jedem Terrain angreifen und genau das wird er auch tun.

Fabio Aru (Astana):

Nach seiner schweren Verletzung im April musste er die Jubiläumsausgabe des Giros auslassen und umplanen. Bei der Tour hat er bei seiner einzigen Teilnehme 2016 nicht überzeugt, dieses Jahr zeigt er sich gut erholt von seine Verletzungen und aggressiv wie eh und eh, unter anderem gekrönt mit dem italienischen Meistertitel am vergangenen Wochenende. Mit Vinokourov als Sportdirektor und einem starken Fuglsang an seiner Seite wird Astana das Rennen sicher beleben.

Romain Bardet (AG2R):

Die Französische Hoffnung profitiert enorm von den wenigen Zeitfahrkilometern. Als starke Abfahrer wird er sich auch über die Etappen freuen welche mit einer Abfahrt enden. Auch hier gilt: Ein sehr angriffslustiger Fahrer der am Berg mit den besten mithalten kann, wenn die Form stimmt.

Top 10 Kandidaten:

Rafal Majka (Bora), Louis Meintjes (Bahrain), Esteban Chaves (Orica), Alejandro Valverde (Movistar), Rigoberto Uran (Cannondale), Jakob Fuglsang (Astana), Daniel Martin (Quickstep)

Der Kampf um Grün:

Peter Sagan (Bora):

Der 5-fache Gewinner peilt den Rekord von Erik Zabel an und könnte diesen dieses Jahr einstellen. Er ist der absolute Topfavorit und jeder andere außer der Slowake wäre eine Sensation.

Michael Matthews (Sunweb):

Für mich ist der Australier der einzige Fahrer dem ich zutraue Sagan ernsthaft im Kampf um Grün herauszufordern. In den letzten Jahren hatte er im Vorfeld der Tour so viel Pech, dass er das bisher nicht zeigen konnte. Das Skillset ist sehr ähnlich, allerdings fehlen ihm bisher komplett die Ergebnisse bei der Tour und er ist immer ein Kandidat für einen Sturz in Woche 1.

Marcel Kittel (Quickstep):

9 reine Flachetappen sind gelistet und das wird ihm helfen. Kann er so dominant antreten wie bei vergangenen Ausgaben und 4-5 Etappen gewinnen ist er ein Kandidat. Sein Problem, er punktet nicht konstant wie ein Sagan, der auch oft 2-5 wird. Entweder Kittel gewinnt oder er wird 10.

Andre Greipel (Lotto-Soudal):

Greipel ist mit 33 Jahren immer noch einer der besten Sprinter der Welt. Die Frage ist nur, ob er wirklich auf das grüne Trikot fährt oder nicht. Möglich, dass er es die ersten 2-3 Etappen versucht, sollte es dort nicht so gut funktionieren wird er seine Kräfte für die Zielsprints sparen.

Weitere Sprinter die gute Chancen auf einen Etappensieg haben:

Arnaud Demare, Nacer Bouhanni, Mark Cavendish (Wildcard), John Degenkolb, Alexander Kristoff

Die Nachwuchswertung:

Louis Meintjes:

Letztes Jahr noch von Adam Yates geschlagen ist er dieses Jahr der Topfavorit auf Weiß. Letztes Jahr bereits in den Top 10 bei der Tour gewesen.

Simon Yates:

Der Zwillingsbruder der Überraschung vom letzten Jahr feiert seine Tourpremiere. Vom Potential sehe ich ihn im Hochgebirge nicht ganz so stark wie seinen Bruder. Er wird außerdem Helferdienste für Chaves leisten müssen, daher sehe ich ihn eher als Außenseiter.

Emanuel Buchmann:

Nein das ist nicht die deutsche Brille. Buchmann hat eine fantastische Dauphinée hinter sich in der er unter anderem Meintjes hinter sich lassen konnte und mit den besten am Berg mithielt. Klar ist aber auch, dass Majka erstmal der Chef ist, dennoch wird Buchmann als Deutscher eine beschützte Rolle haben. Die Top 15 sind drin, wenn er freie Fahrt hat, realistischer wäre Top 20.

Etappenjäger:

Es gibt sie jedes Jahr die Übergangsetappen, auf denen die Stunde der Ausreißer schlägt. Folgend eine Auflistung von Fahrern die auf jeden Fall mindestens einmal unter den Top 3 auftauchen sollten:

Philippe Gilbert (Quickstep): Super starkes Frühjahr mit großen Siegen. Etappe 3 ist wie für ihn gemacht.

Greg van Avermaet (BMC): was für Gilbert gilt, gilt auch hier.

Steven Cummings (Dimension Data): jemand der immer mindestens einmal vorne dabei ist. In der zweiten Woche wird man den frisch gebackenen Britischen Meister lange vorne sehen.

Robert Gesink (Lotto-NL): Hat sich von der Gesamtwertung etwas verabschiedet und fährt auf Etappensiege im Hochgebirge. Eventuell auch jemand für das Bergtrikot.

Pierre Rolland (Cannondale): Für mich ein ganz heißer Kandidat für das Bergtrikot wenn die Form stimmt. Im Hochgebirge wird er es über eine Gruppe versuchen.

Die anderen Deutschen:

Martin, Greipel, Kittel und Buchmann wurden bereits genannt, doch was macht der Rest ? Die Antwort lautet überwiegend Helferdienste. Eine Erwähnung wert sind hier Nils Politt und Rick Zabel von Katusha Alpecin, die beide ihre Premiere feiern. Gerade Zabel hat ein starkes Frühjahr hinter sich und könnte in Sprints eingreifen, sollte man das Vertrauen in Kristoff verlieren.

John Degenkolb kam bisher vielleicht etwas zu kurz und wird weiter seinem ersten Etappensieg hinterherjagen. Nikias Arndt und Marcel Sieberg wird man in Massensprints sicher oft vorne sehen, jedoch nicht ganz am Ende sondern als direkt Anfahrer ihrer Kapitäne Greipel und Matthews. Doch zunächst werden alle Augen auf Tony Martin gerichtet sein.

Der Prolog in Deutschland:

Nach 1980 in Frankfurt und 1987 in Berlin findet der Grand Départ nun zum dritten mal in Deutschland statt. Mit Martin gehört ein Deutscher zu den großen Favoriten auf den ersten tagessieg, doch wer sind seine Konkurrenten?

Primoz Roglic (Lotto-NL): Der Slowene hat über das letzte Jahr eine enorme Entwicklung hingelegt und ist ein absoluter Zeitfahrspezialist (aber auch gut am Berg). Für mich nach der Absage von Rohan Dennis der große Favorit.

Jos van Emden (Lotto-NL): Auch Jos van Emden ist ein zeitfahrspezialist. Das Profil liegt ihm sehr, für mich ein sicherer Top 10 Kandidat eher sogar Top 5.

Jonathan Castroviejo (Movistar): Ein exzellenter Zeitfahrer der wenn er sich nicht zurücknimmt überraschen könnte.

Vasil Kyrienka (Sky): Den ehemaligen Weltmeister muss man immer auf dem Zettel haben, für ihn könnte die Distanz aber noch etwas zu kurz sein.

Maciej Bodnar (Bora): Der Pole ist einer der unterbewertetsten Fahrer im Feld und ein absolutes Tretviech. Super wichtiger Helfer für Sagan und immer quasi in jedem Zeitfahren in den Top 10 zu finden.

ø 10.0
KOMMENTARE
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DavidSilva21x3
27.06.2017 | 22:32 Uhr
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27.06.2017 | 22:32 Uhr
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wir haben leider auch den ersten Dopingfall, Cardoso aus dem AUfgebot von Trek wurde erwischt mit man glaubt es kaum EPO.

wer das noch nimmt ist auch selbst schuld
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Botman
27.06.2017 | 21:40 Uhr
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Botman : 
27.06.2017 | 21:40 Uhr
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Botman : 
@kuni
ist ein Bardet denn ein Fahrer der Anspruch auf eine Top-3 Platzierung hat ? In meinen Augen ansich nicht. Mag ihn zwar sehr gerne vom Fahrstil, sehe jedoch im Vergleich zu Pinot, Porte, Contador, Froome, Qunitana und Nibali doch schwächer. Für mich ein Top-5 Fahrer bei der Tour, Giro und Vuelta können regulär für ihn auch auf dem Podium enden. Aber wie bereits erwähnt passt das Profil dieses mal sehr sehr gut zu Bardet und der Giro von Pinot, Nibali und Quintana spielt ihm in die Karten!
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DavidSilva21x3
27.06.2017 | 20:06 Uhr
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27.06.2017 | 20:06 Uhr
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ich danke dir vielmals daas sieht doch optisch schon ganz anders aus :)

ich bin ein fan davon mir die fehler einfahc direkt zu sagen dann spar ich mir die 5 minuten meinen eigenen text noch ein drittes mal durchlesen zu müssen ;)

Wenn ich hier noch leute aufzähle die gar nicht mitfahren wirds platzmäßig kritisch, denke wenn man etwas drin ist konnte man das mit Dumoulin wissen, auch wenn ich weiß dass das hier nicht jeder mitbekommt.

Pinot ist mir tatsächlich heute auch noch eingefallen könnte auf KoM gehen sicher aber nicht auf GC. Izaguirre kann man nennen da hast du recht aber auch noch nie 3 Wochen als Kapitän gefahren.

Zur 5. Etappe denke ich werden wir nicht mehr als 10 Sekunden sehen mehr als am Ätna schon, aber keine riese nAbstände, hat die Vergangenheit denke ich auch gezeigt 2012/2014. Die Fahrer werden noch zu frisch sein.

Etappe 13 ist auf jedenfall mein Highlight. Ich erwarte da nicht weniger als ein Feuerwerk von Alberto & Co.
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ausLE
27.06.2017 | 19:35 Uhr
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ausLE : 
27.06.2017 | 19:35 Uhr
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ausLE : 
@DS
Habe die Profile mal reingebastelt bzw. die Anleitung Dir per PN gesendet.

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Kunikunde
27.06.2017 | 18:23 Uhr
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Kunikunde : 
27.06.2017 | 18:23 Uhr
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Kunikunde : 
erstmal top, was hier los ist......gute arbeit geleistet david

wenn auch nen paar namen mMn fehlen...ein izagirre beispielsweise oder ein talansky fehlt mir dae, auch wenn sein jahr bisher nicht optimal war - beide in richtung top10

oder ein pinot (egal ob GK oder etappen/bergtrikot)


auf froome bin ich echt gespannt...lässt bisher jegliche dominanz vermissen, das könnte durchaus interessant werden

aufgrund der vielen massensprints sehe ich auch nicht mehr sagan als komplett konkurrenzlos


@bot wäre bardet auf dem podium denn wirklich eine große überraschung?

@box bin mal gespannt, ob es auf der 5. etappe wirklich so ruhig bleibt wie du vermutest...sieht für mich irgendwie zu steil aus, als dass da nichts passiert (der etna war ja eher nen rollerberg)....gerade die teams mit 2 fahrern wie movistar durch valverde oder astana durch aru...
trek mir mollema/contador auch nen 2-gespann....verspricht viel spannung

ich bin heiß
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boxofsecrets
27.06.2017 | 17:46 Uhr
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boxofsecrets : 2/2
27.06.2017 | 17:46 Uhr
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boxofsecrets : 2/2
meine top 5

froome: ohne wenn und aber die nr1. zwar stimmte die form bei der dauphine nicht, dafür stimmt das team. sky fährt wieder alles auf, was der kader hergibt.

porte: von der form aktuell überzeugender als sein ehemaliger teamkollege. nur leider hat bmc das nicht erkannt. die zur seite gestellten helfer sind meiner meinung nach eher mittelmäßig. möglicherweise rächt sich das - chance vertan eine GT zu gewinnen?

quintana: meist ist seine zweite GT im jahr die bessere - was ja dann die tour wäre hier stellen sich die fragen ob der versuch das double zu holen zu viel war und wie viele
reserven er noch hat. zudem könnte es zu machtkämpfen mit AV kommen. (hier muss ich nachträglich meinen foreneintrag etwas revidieren...)

contador: dieser alte haudegen. aber mehr als ein katalystor für die action ist nicht drin. letzter etappengewinn bei der tour war im jahr 2009. vllt ändert sich das dieses jahr.
aber nach dem, was man zuletzt gesehen hat, stimmt die form nicht (11. bei der dauphine)

aru: vllt die größte unbekannte in meinen top5. die formkurve zeigt definitiv nach oben. aber reicht es schon für drei wochen? ggf switcht astana dann doch noch auf fuglsang um

zu den anderen trikots nur in kürze

grün: sagan
weiß: yates oder buchmann (je nachdem wie lange sie als edelhelfer für ihre kapitäne arbeiten müssen..)
KOTM: schwer zu sagen...daher keine prognose
team: movistar


ich hoffe man liest sich dann und wann im livetalk :)
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boxofsecrets
27.06.2017 | 17:44 Uhr
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boxofsecrets : 1/2
27.06.2017 | 17:44 Uhr
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boxofsecrets : 1/2
also zunächst einmal respekt für diesen blog. unglaublich detailliert - zudem schreibst du mir sehr oft aus der seele, was fahrer und deren chancen angeht.

zur strecke kann ich kaum was hinzufügen. du hast das alles sehr gut erfasst und auf den punkt gebracht. die route im allgemeinen scheint aussgeglichen wie lange nicht mehr. durch die wenigen TT KM gestaltet sich alles sehr ausgeglichen.
ich denke man wird dieses jahr die anstiege deutlich aggressiver fahren und es wird weniger darum gehen etwaige vorsprünge zu verwalten (sprich die alte sky taktik greift nicht mehr ).
etappe 5 wird meiner meinung nach ähnlich wie die des ätna beim giro - eine erste durchmischung des GC, wobei die favouriten sich hier eher zurückhalten werden. spätestens nach etappe 8 und 9 haben wir dann deutliche strukturen wie die top 10 aussehen werden - bzw die favouriten werden mit offenen karten spielen.
außerdem sollten hier alle fahrer versuchen zeit auf CF und RP rauszuholen (in hinblick auf das TT in marseille)
etappe 12 und 13 werden dann nochmal sehr spannend. speziell die abfahrer können hier viel gut machen bzw schaden anrichten?
und klar - die 18. etappe ist dann wohl die letzte chance für die bergfesten fahrer, denen TT nicht so liegen.

generell stimmt es mich positiv, dass es weniger bergankünfte und mehr abfahrten gibt (neben den genannten noch etappe 17 bspw.). ich finde abfahrten bieten spannung und fordern nochmal andere qualitäten eines rennfahrers...
1
Botman
27.06.2017 | 17:42 Uhr
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Botman : 
27.06.2017 | 17:42 Uhr
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Botman : 
Sehr gut zusammengestellt!
Ich finde allerdings, dass Valverde bei dir bedeutend zu schlecht abschneidet. Quintana wird bei der Tour diess Jahr nicht viel reißen, sah beim Giro schon schlecht aus (für seine Verhältnisse). Sehe daher Valverde stärker, besonders weil das Profil nicht so hochgebirgslastig daher kommt. Vorstellbar ist allerdings auch eine Doppelspitze bei Movistar, zumindest bis einer der beiden sich einen "großen" Zeitrückstand einfangen sollten.
Einem Bardet traue ich bei dem diesjährigen Profil durchaus zu, die Überraschung der TdF zu werden und in ein bisschen mehr als drei Wochen auf der Champs-Elysee einen Podestplatz bejubeln zu können. Zwischen 2-4 ist bei ihm dieses Jahr alles drin.
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schmitza
27.06.2017 | 14:51 Uhr
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schmitza : 
27.06.2017 | 14:51 Uhr
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schmitza : 
Schöne Übersicht über die wichtigsten Fahrer.
Vielleicht etwas oberflächlich, was aber der Kompaktheit geschuldet sein dürfte. Dass Yates und Dumoulin nicht mitfahren, wäre z.b. eine Erwähnung Wert gewesen.

Tipp: Schau nochmal drüber. 2-3 Rechtschreibfehler lassen sich fix finden.
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DavidSilva21x3
27.06.2017 | 12:25 Uhr
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27.06.2017 | 12:25 Uhr
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AdamYates ist dieses jahr den Giro gefahren, dafür fährt Chaves und sein Bruder die Tour
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