Money in the Bank 2016

Die ultimative Rache

Von Maurice Kneisel
Montag, 20.06.2016 | 10:51 Uhr
Dean Ambrose cashte den frisch gewonnen Money in the Bank-Koffer gegen Seth Rollins ein
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Im Main Event von Money in the Bank in Las Vegas besiegte Seth Rollins Roman Reigns und sicherte sich somit die WWE World Heavyweight Championship. Lange Freude daran hatte The Man allerdings nicht, denn das dritte Ex-Shield-Mitglied, Dean Ambrose, cashte unmittelbar nach Matchende seinen frisch gewonnen Money in the Bank-Koffer ein und verließ die T-Mobile Arena mit dem Titel. AJ Styles setzte sich mit Hilfe des Club gegen John Cena durch.

The Golden Truth vs. Breezango (Kickoff Match)

Tyler Breeze und Fandango hatten sich zur Vorbereitung auf das Match noch mal kräftig in die Sonne gepackt und es dabei wohl etwas übertrieben - sie sellten ihren Sonnenbrand wie zwei Weltmeister. Truth und Goldust nutzten dies, um früh die Kontrolle zu übernehmen. Nach Ablenkung durch Breeze gelang den Heels ein Comeback und sie bearbeiteten Truth mit Double Team-Moves. Doch nach einem deftigen Kick gelang diesem das Hot Tag mit Goldust. Nachdem R-Truth Tyler vom Apron zog, verpasste Goldust Fandango den Final Cut. Sieger: The Golden Truth.

The Lucha Dragons vs. The Dudley Boyz (Kickoff Match)

Nach Trash Talking überraschten die Dudleys ihre Gegner und übernahmen früh die Kontrolle. Doch Bubba setzte einen Cheap Shot daneben und es gelang den Dragons, sie aus dem Ring zu schicken und mit Dives nachzusetzen. Wenig später waren die ECW-Originals jedoch wieder am Drücker, Bubba Ray bearbeitete Sin Cara eine Weile und drohte zwischendurch, ihn zu demaskieren. Schließlich gelang diesem aber das Hot Tag mit Kalisto, der beide Dudleys abfertigte, bis diese ihm einen Doomsday Device verpassten. Sin Cara brach das anschließende Cover auf. Nachdem die Dudleys versehentlich miteinander kollidierten, folgte ein Rollup bis Zwei, anschließend wurde D-Von nach draußen geschickt. Salida del Sol gegen Bubba, Sin Cara mit der Dragon Bomb hinterher. Sieger: The Lucha Dragons.

WWE Tag Team Champions The New Day vs. Luke Gallows & Karl Anderson vs. Enzo Amore & Big Cass vs. The Vaudevillains (Fatal 4-Way Match)

Dicke Pops für Enzo&Cass und den New Day beim Entrance. Die Champs machten sich erwartungsgemäß über ihre Gegner lustig, bevor das Match starten konnte. Kofi und Anderson begannen, der Club übernahm schnell die Kontrolle und bearbeitete Kingston mit schnellen Tags. Schließlich wechselte Enzo sich selbst ein und schickte die Heels gemeinsam mit Kofi nach draußen, bevor er vom Ghanaer bis Zwei einrollt wurde. Amore war sichtlich überrascht, die beiden Faces gingen nun aufeinander los. Mit Aiden English kam schließlich der erste Vaudevillain ins Match - und wurde gleich von Big E gesuplext. Nach dem es den Big Splash auf den Apron gesetzt hatte, kamen alle vier Teams in den Ring und es wurde munter gebrawlt.

English und Gotch nutzten dies, um Kingston in ihrer Ecke zu isolieren. Anschließend ging es zwischen den Teams munter hin und her, der Club schien kurzzeitig die Kontrolle zu übernehmen, bis Cass in den Ring kam und alles wegräumte. Anschließend schickte er Enzo nach draußen in die wartende Gegnermasse. Rocket Launcher, doch Gallows verhinderte das Pin. Nachdem Cass Gallows ausgeschaltet hatte, wurde er aus dem Ring geschickt.

Wenig später gelang den Vaudevillains der Whirling Dervish gegen Kofi, doch Gallows war zur Stelle und brach das Pin auf. Suicide Spear von Big E gegen Gotch, während Kofi English abfertigte, es ging einmal mehr hin und her. Die Entscheidung folgte, nachdem Anderson und Gallows Aiden den Magic Killer verpassten. Big E war wieder zur Stelle, stoppte das Pin und Big Cass schickte Gallows per Big Boot nach draußen. E und Kofi nutzten dies zum Midnight Hour an Anderson. Sieger und weiterhin WWE Tag Team Champions: The New Day.

Dolph Ziggler vs. Baron Corbin

Guter Start von Dolph, der es auf das Bein seines Gegners abgesehen hatte. Doch nach einer saftigen Rechten übernahm Corbin die Kontrolle und hielt Ziggler auf der Matte, wobei er immer wieder Comeback-Versuche abwürgte. Zwischendurch fand er noch Zeit für Trash Talking, was die Fans mit "Boring"-Chants quittierten. Dolph meldete sich schließlich per Comeback-Serie zurück, doch Baron blockte nacheinander den Fame-asser sowie den Superkick ab. Nachdem er einen weiteren Fame-asser verhindert hatte, schickte er seinen Gegner in den Turnbuckle.

Der Fame-asser folgte nun doch noch, das anschließende Cover ging bis Zwei. Einmal mehr wich Corbin einem Superkick aus und rettete sich dieses Mal nach draußen, wohin der Showoff ihm folgte. Beim Anlauf rutschte er jedoch auf der Ringtreppe ab, was Corbin zum Deep Six nutzte. Nun war er wieder am Drücker, doch ein End of Days-Versuch wurde geblockt. Dolph mit einem weiteren erfolglosen Fame-asser-Ansatz, anschließend saß jedoch der Superkick. Cover bis Zwei, doch danach übernahm Baron wieder die Kontrolle und wollte einen Superplex zeigen. Diesen verhinderte Dolph zwar, fing sich dafür aber den End of Days ein. Sieger: Baron Corbin.

WWE Women's Champion Charlotte & Dana Brooke vs. Natalya & Becky Lynch

Dana und Natty starteten das Match, doch beide Teams wechselten früh. Double Hip Toss gegen Dana, anschließend sammelten sich die Heels außerhalb des Rings. Nach einiger Offensive von Becky und Natalya wendete Charlotte per Big Boot das Blatt. Per Double Teams bearbeiteten sie und Dana minutenlang Natty.

Lynch gelang schließlich das Hot Tag und sie zeigte den Exploder Suplex gegen Charlotte, doch Dana brach das Pin bei Zwei auf. Double Missile Dropkick, bevor sie Natalya wieder ins Rennen schickte. Diese setzte den Sharpshooter an, der Hold wurde aber aufgebrochen. Wenig später rannten Natty und Becky versehentlich gegeneinander, was Charlotte zur Natural Selection nutzte. Siegerinnen: Charlotte & Dana Brooke.

Apollo Crews vs. Sheamus

Sheamus ging schon vor Ertönen des Ringgongs auf seinen Gegner los und hielt ihn auf der Matte. Apollo befreite sich, indem er den Iren nach draußen schickte, wo der ihm jedoch den Irish Curse Backbreaker verpasste. Sheamus blieb somit am Drücker und bearbeitete seinen Gegner ausgiebig. Als er ihn einmal mehr auf der Matte hielt, befreite Crews sich plötzlich per Rollup bis Zwei und brachte eine Clothesline sowie den Corner Splash durch, bevor er Sheamus per Enzuigiri umknockte.

Anschließend ging es zwischen den beiden hin und her, Apollo stieg aufs Top Rope, wurde aber gestoppt. Sheamus stattdessen mit dem Super White Noise, doch sein Gegner befreite sich bei Zwei aus dem Cover. Der Ire war sichtlich geschockt und diskutierte mit dem Ringrichter, was Crews zum Rollup nutzte. Sieger: Apollo Crews.

John Cena vs. AJ Styles

"Let's go Cena" - "AJ Styles". Die Stimmung war erwartungsgemäß großartig. Styles wollte vom Ringgong weg beweisen, dass er John in Grund und Boden wrestlen und zwischendurch noch ein paar Runden um ihn drehen kann, entsprechend begannen beide mit Lockups und Basics. Nachdem AJ sich aus einem ersten Attitude Adjustment-Ansatz befreite, zeigte John ihm die "You can't see me"-Geste und kassierte dafür einen deftigen Forearm. AJ war fortan eine Weile am Drücker und fragte zwischendurch das Publikum: "Is that all he's got?" Scheinbar nicht, denn John meldete sich prompt zurück - nur um ins Leere zu stürmen und weiter einstecken zu müssen.

Per Comeback-Serie befreite John sich schließlich, doch beim Spinout Powerbomb-Ansatz kam AJ raus und verpasste ihm einen Enzuigiri - nur um wenig später doch noch die Spinout Powerbomb zu kassieren. Five Knuckle Shuffle hinterher? Nein, per Headscissor befreite sich der zweifache IWGP Heavyweight Champion. Es ging zwischen den beiden weiter hin und her, wobei Styles den Großteil der Offensive hatte, aber Cena immer wieder zurückkam. Nachdem er einen Super-AA abgewehrt hatte, wollte AJ den Phenomenal Forearm zeigen, landete dabei aber auf Cenas Schultern. AA? Nein, Styles befreite sich erneut und rollte seinen Gegner in den Calf Crusher durch, doch der rettete sich nach kurzer Zeit in die Seile.

Der Schaden war allerdings angerichtet, John sellte in der Folge eine Knöchelverletzung. Den AA brachte er trotzdem durch, aber AJ kickte bei Zwei aus dem Cover. Anschließend konterte er den Flying Legdrop Cenas per Powerbomb und zeigte wenig später den Styles Clash. Eins, Zwei, Cena kickte aus dem Cover. John setzte wenig später wieder zum AA an, wobei Styles wild strampelte und den Referee erwischte. Das Move kam durch, das Publikum zählte bis Drei Doch statt des Matchendes kam der Club, verpasste Cena den Magic Killer und schleifte AJ auf seinen Gegner. Sieger: AJ Styles.

Seite 1: Cena vs. Styles und das Fatal 4-Way Match

Seite 2: Ladder Match und Reigns vs. Rollins

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