Tennis

WTA: Maria Sharapova - Hilflos in anderen Sportarten

Von tennisnet
Maria Sharapova bei ihrem letzten Match-Auftritt 2018
© GEPA

Maria Sharapova stehen nach ihrer Tennis-Karriere alle Türen offen. Im Moment konzentriert sich die Russin aber noch auf das, was sie eigenen Angaben nach mit Abstand am besten kann.

Es gibt ein Tennis-Leben nach Carla Suarez Navarro. Das ist die gute Nachricht für alle Fans von Maria Sharapova, die sich in einem Interview mit dem Portal sport24 über ihre Zukunft äußerte. Max Eisenbud, der Manager der fünffachen Grand-Slam-Siegerin, hatte sich vor ein paar Tagen optimistische darüber geäußert, dass seine Klientin auch außerhalb des Tenniszirkus eine gute Figur abgeben würde - der Erfolg der Marke Sugarpova gäbe seiner Einschätzung recht.

Im Moment aber möchte sich Sharapova, die seit der Niederlage gegen Suarez Navarro bei den US Open Anfang September kein Match mehr bestritten hat, weiterhin voll auf den Tennissport konzentrieren.

"Es ist ein schönes Gefühl, eine Sache richtig gut zu können", erklärte Sharapova also. "Und es steigert mein Selbstwertgefühl, weil ich in keiner anderen Sportart gut bin." Sie sei in vielen anderen Dingen wertlos, aber: "Ich gehe auf den Tennisplatz und fühle, dass ich darin wirklich gut bin."

Sharapova hat keine Probleme mit der Motivation

Und das möchte Maria Sharapova, in den WTA-Charts derzeit auf Rang 29 notiert, auch weiterhin ausleben. "Ich habe viel erreicht - aber warum sollte ich nicht weiterhin versuchen, mich zu verbessern. Tennis habe ich nun schon über eine sehr lange Zeit betrieben, aber ich denke, dass es immer noch viele Möglichkeiten und Ziele für mich gibt."

Ihre fünf Major-Titel haben die 31-Jährige nicht selbstzufrieden gemacht. "Die Motivation war für mich nie ein Problem." Kleiner und größere Verletzungen allerdings schon, vor allen an der Schulter. Sie fühle sich dennoch privilegiert, als Tennisspielerin ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Den Saisonstart hat Sharapova, die sich im Frühjahr 2018 von ihrem Langzeit-Coach Sven Groeneveld getrennt hatte, für das WTA-Turnier in Shenzhen avisiert.

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