"Wie von einem anderen Planeten" - Kuznetsova schwärmt von Federer

Von tennisnet
Montag, 04.12.2017 | 20:19 Uhr
Svetlana Kuznetsova ist ein Fan von Roger Federer
© Jürgen Hasenkopf

Man kann nie genug loben, findet Svetlana Kuznetsova. Und gibt ein großes Lob an Roger Federer zurück.

2008 in Peking, so hat es Svetlana Kuznetsova vor ein paar Jahren erzählt, hat sich die Russin bei den Olympischen Spielen ein Herz gefasst und ist auf Roger Federer zugegangen. Unter Kollegen eigentlich eine Selbstverständlichkeit, auch eilte dem Schweizer nicht der Ruf voraus, sich einem Gespräch zu verwehren. Kuznetsova hat dennoch von ihrer Überwindung gesprochen, den vier Jahre älteren Federer um Rat zu fragen. Und das als eine Spielerin, die 2004 mit ihrem Triumph bei den US Open schon in den Rang einer Grand-Slam-Siegerin aufgestiegen war.

Ob die damaligen Worte des mittlerweile 19-fachen Major-Siegers damit zusammenhängen, dass Svetlana Kuznetsova recht bald nach Peking ihren zweiten und bis heute letzten Sieg bei einer der vier größten Veranstaltungen im Tenniszirkus gefeiert hat, ist reine Spekulation. Die Affinität gegenüber Roger Federer ist jedenfalls geblieben.

"Ich fühle, dass Roger sehr nett zu mir ist, und ich mag ihn jetzt sogar noch mehr", erklärte Kuznetsova gegenüber MatchTV. "Er hat mir vor acht Jahren gesagt, dass ich seine Lieblingsspielerin bin. Es war das großartigste Kompliment aller Zeiten. Niemand ist cooler als Roger. Er ist von einem anderen Planeten.

Früher Höhepunkt

2017 hat Kuznetsova als Nummer zwölf der Welt abgeschlossen, das sportliche Highlight hat sich recht früh in der Saison zugetragen: In Indian Wells erreichte sie das Endspiel, unterlag ihrer Landsfrau Elena Vesnina in drei Sätzen. Danach konnte Kuznetsova nur noch wenige Glanzpunkte setzen, ihr letzter Auftritt datiert vom WTA-Turnier in Peking.

Anfang November musste sich die 17-fache Siegerin auf der Tour einer Operation am Handgelenk unterziehen, die kommende Spielzeit sieht für Kuznetsova einen späteren Start vor - ein Antreten bei den Australian Open scheint so gut wie ausgeschlossen.

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