Yanina Wickmayer in Belgien mit möglicher Haftstrafe konfrontiert

Staatsanwalt droht Wickmayer mit Gefängnis

Freitag, 17.03.2017 | 09:11 Uhr
Yanina Wickmayer hat derzeit Probleme mit der belgischen Justiz
© getty
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Yanina Wickmayer soll beim Bau ihrer Villa in Diest gegen belgisches Recht verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Strafzahlung in Höhe von 50.000 Euro - sogar eine Haftstrafe steht im Raum.

Auf dem Tennisplatz konnte die US-Open-Halbfinalistin von 2009 in dieser Saison noch keine Glanzlichter setzen. Beim WTA-Premier-Mandatory-Turnier in Indian Wells scheiterte Wickmayer bereits in Runde zwei an Daria Gavrilova. Besser lief es in Budapest, wo die Weltranglisten-68. das Viertelfinale erreichte. Ansonsten war früh Schluss - spätestens nach Runde zwei kam stets das Aus.

Abseits des Courts sieht es für die 27-jährige Belgierin derzeit ebenfalls nicht rosig aus. In ihrer Heimat wird Wickmayer von einem Gericht in Leuven vorgeworfen, gegen geltendes Baurecht verstoßen zu haben. Beim Bau ihrer Villa zwischen Sommer 2012 und Januar 2013 soll es zu mehreren Verstößen gekommen sein. Wickmayer wird von der Staatsanwaltschaft unter anderem zur Last gelegt, mehrere Bäume unrechtmäßig entfernt zu haben.

Tennisplatz statt Gerichtssaal

Wickmayer-Anwalt Bob Laes äußerte sich am Dienstag gegenüber dem belgischen Radionetzwerk RTBF zu den Anschuldigungen: "Die Vorwürfe sind unzulässig, da Yanina nicht über die Baumaßnahmen informiert war - ihr war das überhaupt nicht bewusst." Zur mündlichen Verhandlung konnte seine Mandantin nicht erscheinen, da sie sich momentan in den USA auf das anstehende Combined-Event in Miami vorbereite, fügte Laes hinzu.

"Die Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe in Betracht gezogen, ohne die Länge zu definieren und 50.000 Euro Geldstrafe gefordert", bemerkte Wickmayers Rechtsbeistand. Laes sei überzeugt, dass es zu einer einvernehmlich Lösung kommt. Das Urteil soll am 10. April gesprochen werden.

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