Tennis

Wer spielt 2019 in der Fed-Cup-Weltrguppe?

Von tennisnet
Aryna Sabalenka möchte die Weißrussinnen in der Weltgruppe halten
© getty

Großbetrieb im Fed Cup am kommenden Wochenende: Neben den Halbfinals in der Weltgruppe stehen auch die Playoff-Spiele mit prominenter Besetzung an.

Am kommenden Wochenende entscheidet sich in Stuttgart und in Aix-en-Provence, wer das Fed-Cup-Finale 2018 bestreiten wird. Deutschland empfängt in der Porsche Arena die erfolgreichste Nation der letzten Jahre, die Tschechische Republik. Die Französinnen wiederum bekommen es mit den Titelverteidigerinnen aus den USA zu tun.

Eine Etage drunter ist die Spannung allerdings auch mit den Händen zu greifen. Schließlich geht es um den Verbleib bzw. den Wiedereintritt in die Weltgruppe des traditionsreichsten Mannschafts-Wettbewerbs der Damen.

Weißrussland Favorit

Gute Karten haben dabei etwa die Weißrussinnen, die im vergangenen Jahr noch im Finale den USA unterlegen waren. Das Team muss gegen die Slowakei ohne Victoria Azarenka auskommen, kann mit Aryna Sabalenka allerdings eine Spielerin aufbieten, die am Wochenende in Lugano ihr erstes Finale auf der WTA-Tour bestritten hat. Daneben kann sich Teamchefin Tatiana Poutchek zwischen Aliksandra Sasnovic und Vera Lapko als zweite Einzelspielerin entscheiden.

Auf Seiten der Slowakinnen kommt mit Anna Lena Schmiedlova eine frisch gebackene Turniersiegerin (in Bogota) nach Minsk, nominell beste Spielerin war vor Schmiedlovas Coup Viktoria Kuzmova.

Stosur komplettiert Australien

Klare Verhältnisse sollten in Wollongong herrschen, wo die Australierinnen auf die Niederlande treffen. Die Gastgeberinnen treten mit voller Kapelle an, angeführt von Ashleigh Barty und Daria Gavrilova. Samantha Stosur gibt dem Team eine seriöse Note, Destanee Aiava zusätzliche jugendliche Frische.

Die Niederländerinnen kontern immerhin mit Lesley Kerhove (WTA-Nummer 62), verlassen sich ansonsten aber auf Spielerinnen, die außerhalb der Top 300 der Welt liegen.

Halep im Fed Cup am Start

Mehr Starpower gibt es in Cluj, wo die Rumäninnen auf die Auswahl der Schweiz treffen: Simona Halep, die Nummer eins der Welt, führt das Team der Gastgeberinnen an, die zudem noch auf Sorana Cirstea und Irina-Camelia Begu vertrauen.

Der Schweizer Teamchef Heinz Günthardt hat neben Spitzenspielerin Timea Bacsinszky nich Viktorija Golubic und Jill Teichmann mit nach Rumänien genommen.

Belgien mit Turniersiegerin Mertens

Bleiben noch die Italienerin mit Veteranin Sara Errani an der Spitze, die es mit den starken Belgierinnen zu tun bekommen. Jasmine Polini und Deborah Chiesa werden für die Hausherrinnen versuchen, einen Platz in der Weltgruppe 2018 zu buchen.

Zu favorisieren sind allerdings die Gäste, zumal Elise Mertens in Lugano am Sonntag ihren insgesamt dritten WTA-Titel geholt hat, den zweiten nach Hobart 2018. Alison van Uytwanck und Kirsten Flipkens sind darüber hinaus immer für einen Punkt gut.

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