Zverev und Kohlschreiber dabei: Deutschland in Bestbesetzung gegen Spanien

Von SID/PM
Dienstag, 27.03.2018 | 14:27 Uhr
Alexander Zverev läuft für Deutschland auf
© getty
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Das deutsche Davis-Cup-Team reist in Bestbesetzung zum Viertelfinal-Duell mit Spanien und dessen Superstar Rafael Nadal.

Wie der Deutsche Tennis Bund (DTB) am Dienstag bekannt gab, nominierte Kapitän Michael Kohlmann für die Partie in Valencia neben Spitzenspieler Alexander Zverev auch Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff. Dazu kommen Doppel-Spezialist Tim Pütz und erstmals Maximilian Marterer.

"Alle Spieler haben frühzeitig signalisiert, dass sie für die Partie gegen Spanien zur Verfügung stehen. Mit dem Sieg gegen Australien haben wir gezeigt, dass wir auch auswärts gegen große Nationen gewinnen können. Wir sind bereit für die nächste Herausforderung", wird Kapitän Michael Kohlmann in einer Pressemitteilung zitiert.

Die Favoritenrolle gibt Kohlmann jedoch an die Spanier ab: "Spanien hat 1999 letztmals eine Davis Cup-Partie vor heimischer Kulisse verloren - eine beeindruckende Serie. Die Atmosphäre in der Stierkampfarena wird mit Sicherheit hitzig. Und trotzdem bin ich überzeugt, dass wir eine Chance haben, dort zu bestehen und ins Halbfinale einzuziehen."

Marterer als Geheimwaffe?

Debütant Marterer könnte in Spanien seinen ersten Einsatz für Deutschland feiern. In den vergangenen Monaten spielte sich der hoffnungsvolle Youngster immer weiter in die Top 100 der Welt. Kapitän Kohlmann weiß diese Leistung zu schätzen: "Maxi hat sich die Berufung ins Team durch konstant starke Leistungen in den vergangenen Monaten verdient. Er hat sich in der Weltrangliste stetig verbessert, sich unter den Top 100 etabliert und sein Limit mit Sicherheit noch nicht erreicht."

Zverevs Bruder Mischa fehlt dagegen wie schon beim Erstrundenduell in Brisbane gegen Australien (3:1). Das Spiel wird vom 6. bis 8. April in der 10.600 Zuschauer fassenden Stierkampfarena "Plaza de Toros" in Valencia auf einem eigens angelegten Sandplatz ausgetragen.

Spaniens Teamchef Sergi Bruguera hatte neben "Rafa" Nadal noch Pablo Carreno Busta, Roberto Bautista Agut, David Ferrer und Feliciano Lopez nominiert.

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