Dennis Novak kämpft sich in die zweite Runde beim ATP-Turnier in Wien

Novak-Wahnsinn, Ofner gescheitert

Von Maximilian Kisanyik
Dienstag, 24.10.2017 | 18:55 Uhr
Dennis Novak steht in der zweiten Runde beim ATP-Turnier in Wien
© GEPA
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Dennis Novak hat sich mit einem umkämpften Sieg gegen Thomas Fabbiano in die zweite Runde des ATP-500-Turniers in Wien gespielt und dabei Ekstase bei den heimischen Fans ausgelöst. Sebastian Ofner ist hingegen ausgeschieden.

Aus der Wiener Stadthalle berichtet Maximilian Kisanyik

Den Anfang des österreichischen Trios machte Dennis Novak in seinem Match gegen Thomas Fabbiano. Dieses Duell dürfte die Fans an das Quali-Finale hier in Wien erinnern, denn dort trafen die beiden Akteure schon einmal aufeinander - mit dem besseren Ende für den Österreicher. Fabbiano rückte als Lucky-Loser nach der Absage von Grigor Dimitrov ins Hauptfeld. Der NextGen-Court war bis auf den letzten Platz gefüllt und 1150 Fans sorgten für fantastische Stimmung. Schon bei der Vorstellung des 24-Jährigen bebte der Nebenplatz.

Sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre legte Novak einen nervösen Beginn hin. So musste er bereits im zweiten Aufschlagspiel ein Break zum 1:2 hinnehmen. Der Lokalmatador fand jedoch zurück in die Partie, agierte vor allem mit der Vorhand gefährlich und erzwang einen Tiebreak. Der Publikumsliebling legte alle Kraft in die Schläge und sicherte sich den ersten Satz mit 7:6 (4).

Den Anfang des zweiten Durchgangs verschlief Novak komplett und lag schnell mit 0:3 zurück. Die Fans gaben jedoch nicht auf und pushten ihren Schützling zurück ins Match, der beim Stand von 6:5 zum Matchgewinn servierte und sich am Ende mit 7:6 (4) und 7:5 in die nächste Runde kämpfte. Von seinen Gefühlen übermannt flossen beim Mann aus der Wiener Neustadt Freudentränen. "Es ist unfassbar. Es sind so viele Sachen in meinem Kopf, aber es hat riesigen Spaß gemacht. Die Stimmung war unglaublich", erklärte Novak auf der Pressekonferenz nach der Partie.

Ofner schlägt sich gut

Weniger Glück mit seinem Auftaktmatch hatte dagegen Ofner. Mit Lucas Pouille stand ein spritziger Franzose auf der Gegenseite. Von Beginn an musste Ofner um jeden Punkt kämpfen und sich häufig dem Spielwitz seines Gegners beugen. Nach 44 Minuten verwandelte Pouille seinen insgesamt sechsten Satzball zum 6:3.

Im zweiten Durchgang kam der 21-Jährige besser in die Partie und konnte sich mit den Zuschauern im Rücken bis zum 3:3 schadlos halten. Pouille, der insgesamt 91 Prozent seiner ersten Aufschläge gewinnen konnte, erhöhte dann den Druck und sicherte sich das Break zu Null. Trotz Ofners tollem Kampf setzte sich am Ende der solidere Spieler aus Frankreich mit 6:3 und 6:4 durch.

Das Einzel-Tableau in Wien

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