Tennis

ATP: Roger Federer erhält Rückendeckung von Jim Courier

Von tennisnet
Man kennt sich, man versteht sich - Jim Courier und Roger Federer
© getty

Jim Courier, ehemaliger Weltranglisten-Erster und mehrfacher Grand-Slam-Sieger, sieht keine unfaire Bevorzugung von Roger Federer bei Grand-Slam-Turnieren.

Roger Federer wollte eigentlich gar nichts zu einer Causa sagen, die für ihn gar keine ist. das war dem Schweizer anzumerken bei seiner Pressekonferenz nach dem Erfolg gegen Dominic Thiem bei den ATP Finals vor etwas mehr als zwei Wochen. Julien Benneteau war das Thema und eine mögliche Bevorzugung Federers bei den Spielansetzungen, vor allem bei den Australian Open.

So richtig ruhen lassen wollte der 20-fache Major-Sieger das Thema aber auch nicht. Zum einen seien die Bemerkungen Benneteaus, mit dem sich Federer im übrigen sehr gut versteht, aus dem Zusammenhang gerissen worden. Des weiteren sei es aber keineswegs so, dass er, Federer, immer seine Wünsche tatsächlich erfüllt bekommt. Bei den US Open etwa hätten ihn die Veranstalter eben nicht an jenem Tag angesetzt, den er als Wunschtermin genannt hatte. Warum also die Aufregung?

Roger Federer bekommt die Behandlung, die er verdient

Schützenhilfe bekommt Roger Federer von mehreren Seiten. "Die größten Stars sind schon immer auf den größten Plätzen angesetzt worden", meint etwa Mats Merkel, seit Jahren auf der Tour als Coach dabei, gegenüber tennisnet. "Das war bei Andre Agassi auch so." Für Merkel völlig in Ordnung.

Auch Jim Courier, selbst mehrfacher Grand-Slam-Champion, sieht keine Veranlassung, den US-amerikanischen oder den australischen Tennisverband zu kritisieren. "Ich glaube, Roger Federer bekommt genau jene Behandlung, die er verdient, gemessen an seiner Bedeutung für den Sport, die Fans und die übertragenden TV-Stationen." Die USTA und Tennis Australia würden mit Federer auch nicht anders umgehen, nur weil jener beim Laver Cup mit den beiden Verbänden eng zusammenarbeitet.

Julien Benneteau hätte auch sehr viele nette Dinge über Roger Federer in jenem Interview von sich gegeben - hängen geblieben sei dann halt nur die kurze Bemerkung über die vorteilhaften Ansetzungen für den Weltranglisten-Dritten.

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