Tennis

"Cincy": Maximilian Marterer verliert Linkshänder-Duell gegen Bradley Klahn

Von Ulrike Weinrich
Montag, 13.08.2018 | 22:39 Uhr
Maximilian Marterer spielt am Mittwoch gegen Mikhail Kukushkin
© GEPA

Maximilian Marterer hat das Linkshänderduell gegen den US-amerikanischen Qualifikanten Bradley Klahn mit 6:7 (1:7), 4:6 verloren und ist in der ersten Runde des Masters von Cincinnati ausgeschieden.

Der Montag hatte für "Maxi" Marterer im US-Bundesstaat Ohio so schön begonnen. Beim Blick auf die neue Weltrangliste sah der Nürnberger die Nummer 45 vor seinem Namen aufblinken. So hoch hatte er noch nie im ATP-Ranking gestanden. Doch der Tag ging nicht so freudig weiter für den French-Open-Achtelfinalisten.

"Maxi" Marterer schwächelte beim Aufschlag

Nach knapp 1:31 Stunden musste sich Marterer in seinem Autaktspiel auf Außencourt 11 dem ehemaligen College-Champion Klahn (ATP-Nr. 102) geschlagen geben. Der deutsche Davis-Cup-Spieler konnte seine Chancen gegen den Lokalmatador, der seinen dritten Matchball mit seinem sechsten Ass verwandelte, nicht nutzen und fand nie so richtig in die Partie.

Nicht zuletzt, weil sein Service nicht wie gewohnt kam. Nur 51 Prozent seiner ersten Aufschläge brachte der 23-Jährige ins Feld. Im ersten Satz konnte Marterer beim Stand von 1:2 zunächst einen Breakball abwehren und hielt sich danach schadlos. Doch im Tiebreak geriet er schnell mit 0:6 in Rückstand.

Marterer konnte nur einen von fünf Breakbällen nutzen

Zu Beginn des zweiten Satzes kassierte der Franke wieder ein Break zum 2:3 - und ließ in der Folge etliche Chancen aus, das Match doch noch zu drehen. Vor einem Jahr war Marterer ebenfalls in der Auftaktrunde der Western & Southern Open gescheitert - damals war er noch die Nummer 151 der Welt.

Klahn hatte sich jüngst die erste Wildcard für das Herren-Hauptfeld bei den US Open gesichert. Der 27-Jährige hatte nach überstandener Qualifikation die erste Runde beim ATP Masters 1000 in Toronto gegen David Ferrer mit 7:6, 6:4 gewonnen und und damit die sogenannte Wildcard-Challenge für sich entschieden.

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