Tennis

Masters Cincinnati: Roger Federer im Schnelldurchgang, Wawrinka überzeugt

Von Maximilian Kisanyik
Freitag, 17.08.2018 | 21:25 Uhr
Roger Federer in Cincinnati
© getty

Roger Federer hat mit einem klaren Sieg das Viertelfinale beim ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati erreicht. Bei den Western and Southern Open setzte sich der Schweizer mit 6:1 und 7:6 (6) gegen Leonardo Mayer durch. Auch Stan Wawrinka spielte sich mit einer tollen Leistung in die nächste Runde.

Die Machtverhältnisse auf dem prallgefüllten Center Court zwischen Roger Federer und Leonardo Mayer waren schnell klargestellt.

Federer nahm von Anfang an das Heft in die Hand und erarbeitete sich gleich im Returnspiel drei Breakbälle, die Mayer noch abwehren konnte. Beim Stand von 2:1 hielt der Argentinier dem Druck nicht mehr stand und musste den Aufschlagverlust hinnhemen.

Federer hingegen servierte mit Leichtigkeit und verbuchte einige freie Punkte. Nach nur 23 Minuten verwandelte der siebenfache Cincinnati-Sieger den zweiten Satzball zum 6:1. Die Zahlen sprachen klar für "FedEx": Der 37-Jährige gewann vier von vier Netzangriffen, 65% seiner Aufschläge blieben unretourniert. Eine Gala-Vorstellung des Schweizers.

Federer nicht aufzuhalten

Der zweite Durchgang sollte sich enger gestalten und Mayer bekam seine Aufschlagspiele in den Griff. Federer war bei eigenem Service unantastbar und gab seinem argentinischen Kontrahenten keinerlei Möglichkeiten.

Beide Akteure gaben sich beim Aufschlag keine Blöße und der Tiebreak brachte die Entscheidung im zweiten Durchgang. Mayer legte mit einem Doppelfehler los und schenkte Federer den ersten Vorteil. Mit tollen Grundlinienschlägen und aggressivem Tennis ließ Federer nichts anbrennen und verwandelte den ersten Matchball zum 8:6 im Tiebreak.

Damit trifft Federer im Kampf ums Halbfinale auf seinen Landsmann Stan Wawrinka.

Wawrinka überzeugt gegen Fucsovisc

Mit Wawrinka war ein weiterer Schweizer erfolgreich. "Stan the man" setzte sich mit einer soliden Leistung gegen den Ungar Marton Fucsovisc durch.

Beim 6:4 und 6:3 überzeugte der dreimalige Grand-Slam-Sieger mit verbesserter Physis und Wawrinka findet von Match zu Match zu seinem Spiel zurück.

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