Dauerbrenner David Ferrer fällt zum ersten Mal aus den Top 50 - nach 13 Jahren

Von tennisnet
Samstag, 21.07.2018 | 19:34 Uhr
David Ferrer fällt aus den Top 50
© getty

David Ferrer ist nicht mehr häufig im Rampenlicht des Tennis-Circuit zu sehen. Der Dauerbrenner muss sich nun auch nach langer Zeit aus den Top 50 der Weltrangliste verabschieden.

Sind die Zeiten des Ausdauerpaketes und des unermüdlichen Läufers David Ferrer auf der ATP-Tour allmählich zu Ende? Es scheint wohl so.

Nach einer verletzungsreichen Saison 2017 kehrte der Spanier in diesem Jahr auf die Tour zurück, läuft seiner alten Form und Spritzigkeit jedoch hinterher. Nun muss der Dauerrivale von Rafael Nadal und Co. den nächsten Rückschlag hinnehmen. Ferrer wird am kommenden Montag nicht mehr unter den besten 50 Spielern der Welt geführt werden. Damit geht eine Ära zu Ende.

Der Spanier wird durch die Zweitrundenniederlage gegen den jungen Norweger Casper Ruud seinen Titel in Bastad nicht verteidigen können und verliert dadurch weiter an Boden im Ranking. Für Ferrer wird es das schlechteste Ranking seit Februar 2005 sein, eine Zeitspanne von 702 Wochen in den Top 50 endet.

Desaströse Ausbeute für Ferrer in 2018

Im Jahr 2018 gewann der Mann aus Xabia nur neun Matches und musste sich vor allem bei den Grand-Slam-Turnieren früh verabschieden. Just kassierte Ferrer eine Auftaktniederlage in Wimbledon, als er gegen den Russen Karen Khachanov in vier Sätzen den Kürzeren zog.

Ferrer gewann 27 Titel in seiner Karriere und feierte sagenhafte 725 Siege auf der Tour. Zudem stand der Dauerläufer in über 50 Finals, darunter auch die Teilnahme im Endspiel der French Open 2013.

Wie die nächsten Schritte des ehemaligen Weltranglistendritten aussehen ist ungewiss. Die Rolle des abgeschlagenen Ex-Top-Spielers wird dem sympathischen und stets fairen Spanier nicht gerecht.

Federer und Nadal führen Top-50-Rangliste an

SpielerWochen in den Top 50 am Stück
1. Roger Federer945
2. Rafael Nadal703
3. David Ferrer (bis Montag, 23.07.2018)702
4. Novak Djokovic632
5. Marin Cilic524
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