Dolgopolov in Rom kein Prüfstein für Djokovic

Von Jens Huiber
Montag, 14.05.2018 | 17:17 Uhr
Novak Djokovic hatte in Runde eins in Rom keine Probleme
© getty

Novak Djokovic steht in der zweiten Runde des ATP-Masters-1000-Turniers in Rom: der ehemalige Weltranglisten-Erste besiegte den Ukrainer Alexandr Dolgopolov glatt in zwei Sätzen.

Novak Djokovic hat in seiner Karriere alles, wirklich alles gewonnen (gut: den Titel in Cincinnati noch nicht). Er könnte also völlig druckbefreit in ein Tennismatch gehen, zumal in Rom, wo der Serbe schon viermal als Turniersieger nach Roland Garros weitergereist ist.

Tatsächlich hat Djokovic dieser Tage in der ewigen Stadt aber schon ordentlich Druck, muss er doch die 600 Punkte des Finales aus dem Vorjahr verteidige, das er glatt gegen Alexander Zverev verloren hatte. Dass Alexandr Dolgopolov dabei keine unüberwindbare Hürde abgeben würde, legte schon die Bilanz der beiden nahe: Fünf Matches, fünf Siege von Djokovic.

Der sechste folgte am Montagnachmittag im Foro Italico, nach nicht einmal einer Stunde stand der 6:1, 6:3-Sieg fest. Dass auch die zweite Aufgabe in Rom mit entweder Filippo Baldi oder Nikoloz Basilashvili sehr lösbar ist, danach mit John Isner ein Mann wartet, gegen den Djokovic grundsätzlich als Favorit gelten muss: keine schlechten Aussichten.

Djokovic optimistisch

Wobei: Der US-Amerikaner verfügt über genau das, was Dolgopolov abgeht, ein herausragender Gewinnschlag nämlich. Gegen den Ukrainer kam Djokovic selten in Bedrängnis, geriet nie aus der Balance, agierte in den entscheidenden Phasen auch offensiv genug. Dass Novak Djokovic schön langsam wieder in Schwung kommt, hat er zuletzt in Madrid gezeigt: Dort konnte der zwölffache Major-Sieger immerhin Kei Nishikori in Runde eins besiegen.

Im Anschluss an seinen Sieg erklärte Djokovic im Interview mit SKY, dass er geduldig bleiben müsse. Diese Phase seiner Karriere sei wichtig für ihn, schließlich sei es eigentlich immer nur bergauf gegangen.

Die Aussichten, dass es in Rom positiv weitergeht, stehen nicht schlecht.

Hier das Einzel-Tableau der Herren in Rom

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