Doch eine OP? Andy Murray nach Brisbane-Absage am Boden zerstört

Dienstag, 02.01.2018 | 10:55 Uhr
Andy Murray
© getty

Das Jahr 2018 beginnt weiterhin nicht gut für die Big Four: Nach den Absagen von Rafael Nadal und Novak Djokovic ist auch Andy Murray noch nicht wieder fit. Er zog kurz vor Beginn in Brisbane zurück.

Seit Wimbledon ist Andy Murray außer Gefecht gesetzt - in Australien wollte er sein Comeback starten. Damit wird es erst mal nichts: Murray sagte seinen Start in Brisbane ab. "Ich bin hergekommen, um stark ins neue Jahr zu starten. Aber leider fühle ich nicht, dass ich bin, wo ich sein muss, um auf höchstem Niveau zu spielen", wird Murray in einem ersten Statement zitiert.

Im November hatte der Schotte einen Schaukampf gegen Roger Federer bestritten, danach als Trainingspartner für Dominic Thiem bei den ATP Finals fungiert, vor wenigen Tagen war er ebenfalls als Trainingspartner in Abu Dhabi am Start. Nach dem Ausfall von Novak Djokovic kam er hier sogar zu einem Match, bei dem er jedoch körperlich noch nicht auf der Höhe wirkte. Für die "echte" Tour scheint seine Hüfte nach wie vor nicht bereit.

Nach seiner Absage schrieb Murray eine lange Nachricht an seine Fans. Er habe seit den US Open alles probiert, aber beim Training mit den Topspielern gemerkt, dass es noch nicht reiche. Er wolle es weiterhin mit konservativer Behandlung versuchen, allerdings sei auch eine Operation ein Thema - jedoch nur im Notfall, denn die Erfolgsaussichten seien nicht so hoch, wie er es sich wünsche.

"Ich vermisse das Tennis so sehr und würde alles geben, um wieder spielen zu dürfen", schrieb Murray weiter. "Ich habe erst in den vergangenen Monaten realisiert, wie sehr ich dieses Spiel liebe. Jedesmal, wenn ich aufwache, hoffe ich, dass es besser geht - und es ist frustrierend, wenn du wieder auf den Platz kommst und nicht auf dem Level bist, das du brauchst, um mithalten zu können."

Er bleibe zunächst in Australien, um zu schauen, wie die Hüfte reagiere. Danach wolle er entscheiden, wie es weitergehe.

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