Tennis

Nächster Titel für Federer - seine Kinder reagieren verblüfft

Von Maximilian Kisanyik
Roger Federer ist der Sportler des Jahres der Schweiz 2017
© getty

Roger Federer ist erneut der Beste. Bei der Preisverleihung zur Wahl des Sportler des Jahres in der Schweiz hatte der 36-Jährige einmal mehr die Nase vorn. Seine Kinder reagieren verblüfft und sorgten für einen Lacher.

Die nächste Auszeichnung für Roger Federer. Die Nummer zwei der Weltrangliste wurde zum siebten Mal als Sportler des Jahres in seinem Heimatland der Schweiz gewählt. Für den 36-Jährigen ist es genau genommen der zwölfte Titel im Jahr 2017.

Dazu zählen sieben Turniersiege mit zwei Grand-Slam-Titeln, drei ATP-Awards (Comeback des Jahres, Fairplay-Award und Fan-Liebling), der Titel beim Laver Cup und nun die Auszeichnung in der Schweiz.

Insgesamt erhielt der 19-fache Grand-Slam-Sieger zum siebten Mal den Award nach den Jahren 2003, 2004, 2006, 2007, 2012 und 2014. Es ist der nächste Meilenstein in der Karriere des erfolgreichsten Tennisspielers aller Zeiten. Mit 95 Karrieretiteln liegt der "Maestro" nur noch hinter Jimmy Connors, der 109 Titel auf der ATP-Tour gewinnen konnte.

Im Jahr 2015 musste Federer in der Wertung als Schweizer Sportler des Jahres den Platz an der Sonne an seinen Tenniskollegen Stan Wawrinka abtreten.

Kinder sorgen für Lacher

Seine Kinder waren etwas überrascht, dass ihr Vater gewonnen hat. "Meine Kinder haben mich gefragt: ´Warum hast du einen Preis bekommen? Nadal ist doch die Nummer eins der Welt'", erklärte Federer in einer Videobotschaft aus dem Trainingslager in Dubai.

Federer gewann die Wahl mit 36,88 Prozent der Stimmen vor seinen Landsmännern Nino Schurter (Mountainbike, 25,63 Prozent) und Beat Feuz (Ski, 15,55 Prozent). Bei den Frauen wurde die Skifahrerin Wendy Holdener als Sportlerin des Jahres in der Schweiz geehrt.

"Ich fühle mich geehrt, dass ich diesen Award bekommen habe. Ich möchte das mit meinem Team teilen, denn ohne sie wäre ich nicht der, der ich heute bin. Danke", schrieb der viermalige Familienvater auf Twitter.

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