Tennis

Keine Linienrichter: Meilenstein fürs Tennis?

© getty

Die U21-WM in Mailand wird zum Versuchskaninchen für den Tennissport. Nun fallen auch die Linienrichter weg. Die Technologie Hawk Eye Live macht es möglich.

Die U21-WM in Mailand, das Masters der NextGen, wird auch ein Versuchskaninchen sein, um neue Dinge im Einzel zu testen. Gespielt wird im Fast-4-Format ohne Wiederholung des Netzaufschlages, mit der No-Ad-Regel und einer Shot Clock. Hinzu kommen eine kürzere Aufwärmphase und die Möglichkeit des On-Court-Coachings. Und noch eine Besonderheit wurde für das Saisonfinale der acht besten U21-Spieler beschlossen.

In Mailand werden die Matches nur vom Schiedsrichter geleitet. Die Linienrichter fallen weg, da das neue System "Hawk Eye Live" zum Einsatz kommt und automatisch einen Aus-Ruf ausführt. Somit fallen auch Einspruchsmöglichkeiten der Spieler, die sogenannten Challenges, weg weil die Entscheidung des "Hawk Eye Live" endgültig ist. Über mögliche Fußfehler der Spieler entscheidet ein Offizieller, der im Stadion vor einem Bildschirm sitzt.

"Das könnte ein Meilenstein für unseren Sport sein. Die Spieler arbeiten unglaublich hart und sie verdienen die besten und genauesten Offiziellen, die wir bieten können. Die Technologie ist in einem Stadium, in dem wir uns wohlfühlen, sie bei einem Turnier zu testen", sagte ATP-Regelvertreter Gayle Bradshaw.

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