"Follow your Stars" mit RADO: "Vier bekloppte Sportverrückte" in Stuttgart

Von Tjark Friesen
Mittwoch, 25.04.2018 | 18:25 Uhr
Unsere vier RADO-Blogger: Dominik Sharaf, Till Hahn, Chaleen Goehrke, Tjark Friesen
© Privat

Vor einigen Wochen haben RADO und tennisnet das Gewinnspiel "Follow your Stars" ausgerufen - und Dominik Sharaf, Till Hahn, Chaleen Goehrke und Tjark Friesen hatten Glück: Sie waren am Montag unsere Porsche-Tennis-Grand-Prix-Blogger und haben für euch dank VIP-Ticket einen Blick auf den Court und hinter die Kulissen geworfen. Was sie erlebt und wen sie alles getroffen haben, lest ihr heute und die kommenden Tage bei uns!

Von Tjark Friesen

Die "Bedingung", über den Tag zu bloggen, war für mich eher zweiter Gewinn als lästige Pflicht. Anreise, Hotelübernachtung und eine Rundumversorgung waren inklusive, und so ging es am Montagmorgen per ICE von Maintal via Frankfurt nach Stuttgart, wo mich am Gleis schon der Shuttle-Fahrer erwartete. Die anderen drei Gewinner aus Frankfurt, Dortmund und Wuppertal waren auch pünktlich da und so lernten wir uns auf der Fahrt zum Hotel kennen.

Beeindruckend war und ist für mich, wie RADO es geschafft hat, unter mehr als 60 Bewerbungen genau die vier bekloppten Sportverrückten auszuwählen, die sich auf Anhieb prächtig verstanden. So fachsimpelten wir über alle möglichen Themen des Tenniszirkus, die Chancen und Hürden, um Profi zu werden, und die eigene Leistungsfähigkeit, die gelbe Filzkugel über das Netz zu dreschen.

An der Porsche Arena angekommen, wurden wir vom RADO-Deutschland-Chef und einem Glas Champagner standesgemäß begrüßt und erhielten einen Einblick in die Kunst der Uhrenherstellung. Dann ging es zum ersten Spiel des Tages - wir waren schließlich da, um Tennis zu schauen. Ein erstes Highlight war für mich die junge aufstrebende Ukrainerin Marta Kostyuk: Mit ihren zaghaften 15 Jahren besiegte sie trotz Satzverlust ziemlich souverän ihre Kontrahentin Alizé Cornet, immerhin Nummer 37 der Welt und ausgewiesene Sandplatzspezialistin - sechs ihrer acht Turniersiege holte sie auf ihrem Lieblingsbelag. Von der Osteuropäerin wird man mit Sicherheit in naher Zukunft noch mehr lesen und sehen!

Webber, Müller, Friesen - Tatort: Porsche Tennis Grand Prix!

Nach dem Spiel ließ ich es mir im VIP-Bereich bei kulinarischen Köstlichkeiten gut gehen. Rostbraten vom Black Angusrind, eine rote Salzwassergarnele auf Mango-Chili-Salat, rosa gebratenes Kalbstafelspitz an Barolosauce und diverse Sushi-Spezialitäten erquickten meinen Gaumen. Beim Schlendern über die Anlage traf man immer wieder ein paar Spielerinnen, mit denen man ein Foto machen konnte.

Überrascht war ich, als ich Mark Webber am Nachbartisch sitzen sah. Ich bat ihn um ein Foto (mein zweites Foto mit einem Formel-1-Fahrer erst überhaupt, nach Michael Schumacher 1994, aber das ist eine andere Story...) und er willigte sehr freundlich ein. Sein Sitznachbar - sein Gesicht kam mir auch bekannt vor, ich konnte ihn aber trotz Schnellsuchlauf in meinem Gehirn nicht einordnen - fragte, ob er mit aufs Foto könne. Seinen Wunsch schlug ich natürlich nicht aus und so machte, wie ich kurz später erfuhr, Richy Müllers Frau ein Foto vom Stuttgarter Tatort-Kommissar, Mark Webber und mir - eine sehr gelungene Kombination, wie ich finde.

Nach dieser tollen Begegnung stand wieder der Sport im Vordergrund, und zwar nicht passives Zuschauen, sondern aktives Schlägerschwingen. Leider war's nicht so, wie ihr jetzt vielleicht denkt, dass ich nun Maria Sharapova getroffen und sie um eine kleine Trainingseinheit eingeladen hätte. Nein: Beim RADO-Aufschlagsgeschwindigkeitstest konnte man - wie überraschend - seine Aufschlaggeschwindigkeit messen. Drei Mal (ohne Aufwärmprogramm mit ein paar Angusrindern im Bauch) schleuderte ich die Kugel in das Auffangnetz. Ich beschränkte mich allerdings auf zweite Aufschläge, so dass der Geschwindigkeitsmesser 160 kmh ausspuckte... ;)

Tiebreak-Turnier mit Jule Görges, Players Night mit Angie Kerber

Um halb sieben begann der neue turkish airlines Tiebreak-Wettbewerb. Sechs Spielerinnen ermittelten in Match-Tiebreaks eine Siegerin, die sich über eine Million Miles-and-Smiles-Bonuspunkte der Airline freuen durfte. Ihr fragt euch: Was macht man mit einer Million Bonuspunkte? Das tat Siegerin Julia Görges auch, kam aber auf die Idee, damit mal auf die Malediven zu fliegen. Wobei sie dann auch ihre Heimatdorf Bad Oldesloe komplett mitnehmen könnte und dann immer noch ein paar Punkte übrig wären...

Erwähnenswert waren noch die fehlenden Linienrichter, die durch Kameras ersetzt wurden. Jeder Ausruf schallte mittels Computerstimme durch die Halle. Diese Rufe erinnerten an diverse Computersimulationen aus den 90ern. Zwischen den Seitenwechseln wurde - wie man es auch vom Beachvolleyball kennt - die aktuelle Bravo Hits eingelegt, um das Publikum bei Laune zu halten. Insgesamt ein nettes Showprogramm ohne großen sportlichen Wert für die Beteiligten, mal die Reisegruppe um Bad Oldesloe ausgenommen.

Zum Abschluss des Tages ging es zur Players Night, in der die Aktiven sich nicht im kurzen Tennisdress, sondern in kurzen Abendkleidern präsentierten. Bei Live-Musik und weiteren Leckereien gesellten sich die Spielerinnen unter die geladenen VIP-Gäste. Ausgelassene Partystimmung entstand allerdings nicht, dafür lag der Fokus der Spielerinnen dann doch auf den sportlichen Erfolgen in den kommenden Tagen. Bei eins, zwei, drei Gin Tonic ließen wir den wundervollen Tag an der Bar ausklingen und resümierten, dass ein Wiedersehen, spätestens im kommenden Jahr an gleicher Stelle, alternativlos ist.

Wer mehr von Tjark lesen möchte, kann dies unter https://tjarks-sport-blog.com tun!

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