Donnerstag, 18.05.2017

Severin Lüthi spricht über den French-Open-Verzicht von Roger Federer

"Es war eine sehr harte Entscheidung"

Roger Federer lässt in diesem Jahr die komplette Sandplatzsaison und damit auch die Teilnahme an den French Open sausen. Sein Trainer Severin Lüthi spricht über den Verzicht.

Severin Lüthi, Roger Federer
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Severin Lüthi, Roger Federer

Roger Federer lässt wie im Vorjahr die French Open aus. Im Vorjahr traf der Schweizer diese Entscheidung wegen seines lädierten Körpers. In diesem Jahr ist es anders. Federer fühlt sich fit, will sich aber bestmöglich auf die Rasensaison und die US-Hartplatz-Tour vorbereiten.

Federers langjähriger Trainer Severin Lüth sprach in der New York Times über den Startverzicht seines Schützlings. Die Entscheidung fiel schließlich nach ein paar Tagen Sandplatztraining in der Schweiz. "Es war eine sehr harte Entscheidung. Wir haben immer gesagt, dass wir uns um den 10. Mai herum entscheiden. Wir wollten erst schauen, wie es im Training läuft und wie er sich fühlt", erklärte Lüthi und versicherte, dass das im letzten Jahr verletzte Knie bei der Entscheidung keine Rolle gespielt habe.

Federer nie wieder auf Sand?

Trotzdem wollte man auf Nummer sichergehen, gab der Schweizer Davis-Cup-Kapitän an. "Mit dem Belagwechsel für den Körper zahlt man vielleicht irgendwann den Preis dafür. Deshalb bin ich überzeugt, dass dies eine gute Entscheidung ist." Bedeutet der erneute French-Open-Verzicht, dass Federer nie wieder auf Sand spielen wird?

"Ich bin zuversichtlich, dass Roger die French Open wieder spielt. Er kann nächstes Jahr einen anderen Turnierplan spielen. Nur weil er dieses Jahr nicht teilnimmt, heißt das nicht, dass er damit abgeschlossen hat. Weil er dieses Jahr nicht auf Sand spielt, heißt es nicht, dass er auch in den folgenden Jahren nicht mehr spielen wird."

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Christian Albrecht Barschel

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Christian Albrecht Barschel

Christian Albrecht Barschel(Redaktion)

Christian Albrecht Barschel, Jahrgang 1980, ist seit 2010 bei tennisnet.com. Schon früh wurde er mit dem Filzballvirus angesteckt. Seine sportliche Heimat ist seit 1989 der Tennisklub Mölln, für den er es dreimal ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Auch wenn er selbst als Konterspieler bekannt ist, bevorzugt er lieber die eleganten Angriffsspielweisen wie die von Stefan Edberg und Roger Federer. Sein Lieblingsturnier sind die Australian Open.

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