Freitag, 22.01.2016

NHL-Roundup

Lightning stoppen Blackhawks-Serie

Die Tampa Bay Lightning haben die Serie der Chicago Blackhawks gestoppt, während die Dallas Stars die Edmonton Oilers in die Schranken verwiesen. In Arizona unterlagen die Coyotes den San Jose Sharks und bei den Vancouver Canucks gab es gleich zwei Gründe zum Feiern.

Die Tampa Bay Lightning konnten die Serie der Chicago Blackhawks beenden
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Die Tampa Bay Lightning konnten die Serie der Chicago Blackhawks beenden

Tampa Bay Lightning (26-17-4, 56 Pts) - Chicago Blackhawks (32-14-4, 68 Pts) 2:1 BOXSCORE

Die Serie der Blackhawks ist vorbei! Beim Gastspiel bei den Lightning kassierte die Truppe von Coach Joel Quenneville nach zwölf Siegen in Folge eine Niederlage - und das nicht gerade unverdient. Zwar hatte Artem Anisimov nach 43 Sekunden für die Führung der Gäste aus der Windy City gesorgt, im Anschluss übernahmen jedoch die Hausherren, die mit 33:18 Schussversuchen auftrumpften, die Kontrolle über die Partie und kamen durch Anton Stralman nach 7:14 Minuten zum Ausgleich.

Nach einer Strafe gegen Patrick Kane, der erst drei Sekunden zuvor von der Strafbank wieder zurückgekehrt war, nutzte Nikita Kucherov die zahlenmäßige Überlegenheit aus und erzielte nach 16:39 Minuten des zweiten Abschnitts gegen Blackhawks-Goalie Corey Crawford (31 Saves), der Chicago über weite Strecken nahezu im Alleingang in der Partie gehalten hatte, den letztlich entscheidenden Treffer zum 2:1.

"Das war wohl eines unserer besten Spiele der gesamten Saison - und das über 60 Minuten", lobte Stralman. "Das ist die Art und Weise, wie wir spielen wollen. Das ist, wie wir spielen können." Während Stralman und Kucherov für die Treffer der Lightning sorgten, hielt Goalie Ben Bishop, der 17 Saves auf seinem Konto gutschreiben konnte, Tampa den Rücken frei.

"Sie waren heute einfach das bessere Team. Wir haben einfach nicht genug Chancen generiert", sagte Quenneville nach dem Ende der Blackhawks-Serie. "Wir hatten zwar ein paar Ansätze, wirklich überzeugend waren diese aber nicht." Die 18 Schüsse, die die Gäste verbuchen konnten, waren die wenigsten in der gesamten Spielzeit. Die Möglichkeit, eine neue Serie zu starten, bietet sich Chicago bereits am Freitag in Florida, wenn es zum Duell mit den Jaromir Jagr und den Panthers kommt.

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Dallas Stars (30-13-5, 65 Pts) - Edmonton Oilers (19-25-5, 43 Pts) 3:2 BOXSCORE

Trotz klarer Schussüberlegenheit (35:25) sowie einem guten Start in den ersten beiden Dritteln mussten die Hausherren im heimischen American Airlines Center in Texas kurz vor Schluss doch noch zittern. Jason Spezza hatte die Stars bereits nach 1:23 Minuten in Führung geschossen, Jamie Benn erhöhte Mitte des zweiten Abschnitts gar auf 2:0 für die Gastgeber, die eine engagierte Leistung aufs Eis zauberten.

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Und dann konnte es auch schon losgehen. Den Auftakt machten die Montreal Canadiens mit dem ersten Treffer
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Selbst der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Edmontons Teddy Purcell, an dem auch Justin Schultz und Taylor Hall beteiligt waren, brachte die Stars nicht aus dem Konzept. Nur 15 Sekunden nach dem 1:2 stellte Jyrki Jokipakka den alten Abstand wieder her und sorgte mit seinem 3:1 für zufriedene Gesichter auf den Rängen. Da Dallas es im Anschluss jedoch verpasste, den Deckel auf die Partie zu machen, war es Nail Yakupovs Treffer, der für Unruhe sorgte.

Der Right Wing der Oilers überwand 3:03 Minuten vor Schluss Sharks-Goalie Antti Niemi und eröffnete den Gästen, bei denen Leon Draisaitl während seiner 18:38 Minuten auf dem Eis einen gebrauchten Tag erwischt hatte, tatsächlich die Chance auf den Ausgleich. Letztlich blieb es allerdings beim knappen Sieg der Gastgeber.

"Es ist immer hart einen Sieg einzufahren, vor allem nach ein paar Niederlagen", zeigte sich Spezza, der mit den Stars zuvor vier Duelle am Stück verloren hatte, sichtlich zufrieden mit dem Ausgang des Spiels. "Es war für uns ein schweres Spiel, da wir von der Westküste zurückkamen. Natürlich hat uns die Führung auch in die Karten gespielt."

Arizona Coyotes (22-19-5, 49 Pts) - San Jose Sharks (24-18-3, 51 Pts) 1:3 BOXSCORE

Das hatten sich die Fans in der Gila River Arena anders vorgestellt. Während die heimischen Coyotes vor allem im ersten Drittel nicht gänzlich auf der Höhe wirkten, übernahm San Jose direkt das Kommando. Tommy Wingels und Chris Tierney ließen Louis Domingue, der nach 60 gespielten Minuten auf 20 Save kam, im Kasten der Hausherren keine Chance und sorgten so für die schnelle 2:0-Führung der Sharks.

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Angepeitscht von den Zuschauern gaben sich die Coyotes allerdings im Anschluss nicht auf, sondern besannen sich auf ihre Fähigkeiten. Mit großem kämpferischen Einsatz erspielte sich das Team von Coach Dave Tippett mehrere Chancen und schaffte es, die Partie offen zu gestalten. Spätestens als Center Brad Richardson nach 11:24 Minuten des Schlussabschnitts Sharks-Goalie Martin Jones (23 Saves) überwand, war richtig Feuer auf dem Eis.

Während die Coyotes, bei denen Tobias Rieder 18:59 Minuten auf dem Eis stand, mit aller Macht auf den Ausgleich drängten, hielten die Gäste mit ihren Mitteln dagegen. Nachdem Tippett Domingue vom Feld nahm, um mit einem weiteren Spieler den Druck nochmals zu erhöhen, folgte allerdings die kalte Dusche. Patrick Marleau nutzte eine Strafe von Oliver Ekman-Larsson aus und traf 52 Sekunden vor der Schlusssirene zum entscheidenden 3:1 ins leere Netz.

"Wir haben noch vier weitere Spiele gegen sie und wir haben die zwei Punkte deshalb dringend benötigt", sagte Sharks-Coach Peter DeBoer nach der Partie. "Wenn man sich in der Liga umschaut, dann gewinnt jeder um uns herum seine Spiele. Deshalb müssen mithalten." Tippett zeigte sich deutlich weniger zufrieden: "Das war ein Gradmesser für uns und wir haben es nicht geschafft", so der 54-Jährige, der dennoch von einer "lehrreichen Erfahrung für sein Team" sprach.

Boston Bruins (24-17-5, 53 Pts) - Vancouver Canucks (20-17-11, 51 Pts) 2:4 BOXSCORE

Für die Fans der Canucks gab es nach dem Gastspiel in Boston gleich doppelten Grund zur Freude: Vancouver entschied die Partie mit 4:2 für sich und Daniel Sedin verbuchte eine historische Bestmarke. Der Left Wing der Canucks traf gegen Tuukka Rask doppelt und stellte so mit 348 Toren einen neuen Franchise-Rekord in Sachen Treffern auf.

"Es geht mir mehr um die zwei Punkte, die wir heute geholt haben", gab sich Sedin, der mit seinen beiden Toren im Schlussdrittel für den Erfolg der Canucks gesorgt hatte, sichtlich zufrieden. "Man schaut sich jeden Tag die Rangliste der Liga an. Jeder Punkt zählt."

Die Fans im TD Garden sahen bis zur Mitte des dritten Abschnitts eine offene Partie, in der Sven Baertschi und Alex Burrows die Gäste aus Vancouver jeweils in Führung geschossen hatten, Jimmy Hayes und Brad Marchand gelang jedoch jeweils der Ausgleich. Die Schlusspunkte waren Sedin vorbehalten.

"Eigentlich haben wir wieder so gespielt, wie am Anfang der Saison", so Rask, der am Ende des Abends auf 23 Saves kam. "Ich denke, dass wir uns morgen zusammensetzen und rausfinden, wie wir wirklich auftreten sollten." Für Boston war es die erste Pleite nach zuletzt drei Siegen in Folge.

New Jersey Devils (24-19-5, 53 Pts) - Ottawa Senators (22-19-6, 50 Pts) 6:3 BOXSCORE

Pittsburgh Penguins (22-17-7, 51 Pts) - Philadelphia Flyers (20-17-8, 48 Pts) 4:3 BOXSCORE

Columbus Blue Jackets (17-27-4, 38 Pts) - Calgary Flames (21-21-3, 45 Pts) 2:4 BOXSCORE

Toronto Maple Leafs (17-20-8, 42 Pts) - Carolina Hurricanes (21-19-8, 50 Pts) 0:1 OT BOXSCORE

Winnipeg Jets (21-23-3, 45 Pts) - Nashville Predators (21-18-8, 50 Pts) 1:4 BOXSCORE

Los Angeles Kings (29-14-3, 61 Pts) - Minnesota Wild (23-16-8, 54 Pts) 0:3 BOXSCORE

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