NHL

MVP Draisaitl verliert Finale

SID
Draisaitl verlor zwar das Finale mit seinen Kelowna Rockets - trotzdem heimste er den MVP-Titel ein
© getty

Nationalspieler Leon Draisaitl hat sich der Traum vom Gewinn des Memorial Cups nicht erfüllt. Mit seinen Kelowna Rockets musste sich der 19-Jährige den Oshawa Generals im Finale um den seit 1919 ausgespielten kanadischen Juniorentitel 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Ein kleiner Trost blieb dem gebürtigen Kölner. Draisaitl wurde nach dem Endspiel als wertvollster Spieler (MVP) des Turniers ausgezeichnet. Dem Stürmer gelangen in fünf Spielen vier Tore und drei Vorlagen. Der Topscorer erhielt dafür die Stafford Smythe Memorial Trophy.

Ausnahmetalent Draisaitl, im vergangenen Sommer vom NHL-Klub Edmonton Oilers als dritter Spieler insgesamt gedraftet, nach 37 Spielen aber zurück in die Juniorenliga geschickt, hätte der dritte deutsche Turniersieger nach Philipp Grubauer (Windsor/2010) und Konrad Abeltshauser (Halifax/2013) werden können.

Matchwinner der Generals, die bereits in der Vorrunde 2:1 gegen Kelowna gewonnen hatten, war Anthony Cirelli. Der Stürmer erzielte im Finale der 97. Auflage des Memorial Cups beide Treffer. Das Siegtor in der Overtime fiel nach 1:28 Minuten.

Leon Draisaitl im Steckbrief

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