Habs schießen Boston ab

Von SPOX
Dienstag, 13.05.2014 | 07:46 Uhr
Thomas Vanek schnürte in Spiel 6 gegen die Bruins einen Doppelpack
© getty
Advertisement
NBA
76ers @ Timberwolves
NBA
Thunder @ Pacers
NBA
Lakers @ Cavaliers
NFL
Broncos @ Colts
NHL
Penguins @ Golden Knights
NBA
Spurs @ Rockets
NFL
Bears @ Lions
NHL
Canadiens @ Senators
NBA
Jazz @ Cavaliers
NFL
Chargers @ Chiefs
NFL
RedZone -
Week 15
NBA
Kings @ Raptors
NHL
Blues @ Jets
NFL
Cowboys @ Raiders
NHL
Kings @ Flyers
NFL
Falcons @ Buccaneers
NBA
Warriors @ Lakers
NHL
Hurricanes @ Maple Leafs
NBA
Cavaliers @ Bucks
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
NHL
Jets @ Islanders
NHL
Maple Leafs @ Rangers
NBA
Mavericks @ Hawks
NFL
RedZone -
Week 16
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NFL
Steelers @ Texans
NBA
Wizards @ Celtics

Die Montreal Canadiens verpassen den Boston Bruins eine Abreibung und gleichen in den Conference Semifinals aus. Damit fällt die Entscheidung zwischen den beiden Erzrivalen in Spiel 7. Anaheim dreht die Serie gegen die Kings. Das Erfolgsrezept der Ducks: Jugend forscht!

Montreal Canadiens - Boston Bruins 4:0 - Serie: 3-3 BOXSCORE

Es gab wohl keinen besseren Zeitpunkt für Max Pacioretty, seine kleine Durststrecke zu beenden, als in Spiel sechs, einem klassischen Do-or-Die-Game für die Habs. Der Left Wing verbuchte in den ersten fünf Begegnungen in den Conference Semifinals nur einen mageren Assist, ansonsten blieb sein persönliches Scoreboard leer.

Ganz anders als am Montagabend: 1 Tor, 1 Assist - Pacioretty war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Montreal die Bruins in ein entscheidendes Spiel 7 (Mittwoch in Boston) zwang. "Ich habe einfach die Ruhe bewahrt. Ich wusste, dass ich noch die Möglichkeit bekomme, meinem Team zu helfen", so Pacioretty.

Neben dem 25-Jährigen überzeugten beim klaren Canadiens-Erfolg vor allem Thomas Vanek und Carey Price. Der Österreicher ließ es gleich zweimal klingeln, Goalie Price hielt seinen Kasten sauber und legte mit 26 Saves einen Shutout hin.

Trotz der klaren Niederlage war auch Claude Julien nicht komplett unzufrieden mit seiner Truppe. "Das zweite Tor war bitter. Wir waren eigentlich am Drücker, doch danach kamen wir nicht mehr richtig auf die Beine", so Bostons Head Coach.

Vielleicht dachte Julien in diesem Momenten auch an 2011. Damals gewannen die Habs in der ersten Playoff-Runde ebenfalls Spiel 6 und zwangen Boston in ein Entscheidungsspiel, in dem die Bruins die Oberhand behielten - und danach sogar den Stanley Cup holten.

Anaheim Ducks - Los Angeles Kings 4:3 - Serie: 3-2 BOXSCORE

Jugend forscht - Jugend gewinnt! Die Ducks haben die Conference Semifinals gegen L.A. komplett gedreht - und zu einem nicht gerade kleinen Teil war dafür Anaheims Nachwuchs verantwortlich.

Beispiele gefällig? Da hätten wir zum Beispiel John Gibson. Der Goalie erlebte erst sein zweites Playoff-Spiel - und nach seinem Shutout in Spiel 4 lieferte er diesmal satte 39 Saves ab. Oder Devante Smith-Pelly. Der Right Wing, der sich in der Top-Reihe mit Ryan Getzlaf und Corey Perry pudelwohl fühlt, erzielte im zweiten Abschnitt innerhalb von einer guten Minuten einen Doppelpack.

"Devos Fähigkeiten sind fantastisch, er hat alles drauf. Und Gibby war unser Fels in der Brandung. Sie haben das gewisse Extra", lobte Oldie Teemu Selanne seine jungen Teamkollegen in den höchsten Tönen.

Trotzdem mussten die Ducks am Ende noch mal zittern. Nach Jakob Silfverbergs Treffer zum 4:1 waren die Kings drauf und dran, ein Comeback hinzulegen. Marian Gaborik brachte die Gäste mit seinen Postseason-Treffern sieben und acht quasi im Alleingang in Schlagdistanz, doch in der Schlussphase hielt Gibson den Sieg für Anaheim fest.

Durch den ersten Erfolg einer Heimmannschaft in dieser Serie stehen die Ducks nun kurz vor dem Einzug in die Conference Finals. Am Mittwoch können Selanne und Co. den Sack in Spiel 6, dann wieder im Staples Center, zumachen. Davon will Gaborik aber nichts wissen: "Wir kommen heim und werden alles versuchen, um zu gewinnen."

Die NHL-Playoffs im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung