Freitag, 24.12.2010

NHL-Roundup

Penguins gewinnen Showdown gegen Caps

Die Pittsburgh Penguins gewinnen einen Shootout-Krimi bei den Washington Capitals - Sidney Crosby baut seinen Punkte-Streak immer weiter aus. Die New Jersey Devils können nicht mehr tiefer sinken - und die Boston Bruins feiern ihren Enforcer.

Wie um alles in der Welt soll man Sidney Crosby aufhalten? Die Caps wussten es auch nicht...
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Wie um alles in der Welt soll man Sidney Crosby aufhalten? Die Caps wussten es auch nicht...

Washington Capitals (20-12-5, 45 Pts) - Pittsburgh Penguins (24-10-2, 50 Pts) 2:3 SO

Capitals vs. Penguins - es geht einfach nicht besser in der NHL. Endlich trafen beide Teams zum ersten Mal in dieser Saison aufeinander. Und es war wie immer eigentlich ein absolutes Highlight-Spiel.

Es dauerte keine dreieinhalb Minuten, da brachte Sidney Crosby die Pens mit seinem 29. Saisontor bereits in Führung. Damit baute Sid the Kid seinen Point-Streak auf unglaubliche 23 Spiele aus. Seit Mats Sundin (30 Spiele 1992/93 für Quebec) gab es keine so lange Serie mehr in der NHL.

Im zweiten Drittel verpasste Pittsburgh die Chance auf das 2:0, als Jewgeni Malkin bei einem Penalty von Michal Neuvirth gestoppt wurde. In der 34. Minute schlugen die Caps dann schließlich zu. Washington hatte gerade eine lange 5:3-Powerplay-Chance vergeigt, als Mike Green eine Sekunde nach Ablauf der ersten Penguins-Strafe zum Ausgleich traf.

Im Schlussdrittel dauerte es nur 17 Sekunden, da lag Pittsburgh wieder vorne. Auf Zuspiel von Crosby markierte Chris Kunitz die 2:1-Führung der Gäste. Washington fightete aber wieder zurück. Und wie. Ausgerechnet mit einem Shorthander brachte Mike Knuble sein Team in der 55. Minute noch in die Verlängerung.

In der Overtime hätte Green Washington beinahe zum Sieg geschossen, aber sein vermeintlicher Treffer zählte nicht, weil die Bilder des Video-Studiums keinen eindeutigen Beweis liefern konnten. So ging es in den Shootout - und es wurde dramatisch.

Alex Owetschkin, der im achten Spiel in Folge nicht traf (nur 2 Tore in den letzten 19 Spielen), bezwang Marc-Andre Fleury zur Caps-Führung, aber Kris Letang glich sofort für die Pens aus. Danach fiel in den nächsten fünf Durchgängen kein Treffer mehr. Erst im siebten Durchgang besorgte Pascal Dupuis die Entscheidung zugunsten der Pens.

Am 1. Januar stehen sich die Pens und Capitals wieder gegenüber. Dann in Pittsburgh. Im Heinz Field. Unter freiem Himmel. Zum Winter Classic. Wer Eishockey-Fan ist, wird es kaum aushalten können, bis es endlich soweit ist.

SPOX-Ranking: Die 10 besten Tore von Sidney Crosby

New Jersey Devils (9-22-2, 20 Pts) - New York Islanders (8-18-6, 22 Pts) 1:5

Gerade waren wir bei einem Spiel, das die Welt unbedingt braucht. Da machen wir doch einfach weiter mit einem Spiel, das die Welt so gar nicht braucht. Devils vs. Islanders - grottenschlecht empfängt grottenschlecht.

Die Devils reagierten vor dem Spiel, feuerten Coach John MacLean und brachten mal wieder Jacques Lemaire an die Bande zurück, aber das halft erst mal auch nichts.

New Jersey dominierte zwar das Spiel (35:14 Schüsse), aber was nützt das schon, wenn man dann doch wieder mit einer 1:5-Klatsche vom Eis schleicht? Martin Brodeur bekam 14 Schüsse auf sein Tor, konnte aber nur 9 parieren, das muss man sich mal vorstellen.

Josh Bailey (2 Tore, 1 Assist) war der überragende Mann bei den Islanders, die jetzt immerhin in ihren letzten vier Spielen (3-0-1) gepunktet haben. Davon können die Devils nur träumen.

Boston Bruins (18-11-4, 40 Pts) - Atlanta Thrashers (19-13-5, 43 Pts) 4:1

Sensationelles Spiel in Boston! Es dauerte ganze 2 (!) Sekunden, da ging schon die Post ab. Die beiden Tough Guys Shawn Thornton und Eric Boulton hatten sich wohl zum Fight verabredet. Also ging es los!

Jetzt könnte man meinen, die beiden Jungs hätten ihren Job damit eigentlich schon erledigt. Aber das gilt nicht für Thornton. Der Enforcer erzielte nach seinem Fight auch noch zwei Tore und hatte so einen großen Anteil am Sieg der Bruins. Thornton steht damit schon bei 7 Saisontoren - wie schon gesagt, das Toreschießen gehört eigentlich nicht zur Job-Beschreibung. Irre.

Die weiteren Bruins-Treffer besorgten Patrice Bergeron mit einem Shorthander und Michael Ryder, für die Thrashers traf mal wieder Dustin Byfuglien (13. Saisontor). Vier Minuten vor Schluss wurde es dann noch mal weihnachtlich - es gab eine gepflegte Massenschlägerei, die in 96 Strafminuten mündete. Frohe Weihnachten!

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Los Angeles Kings (20-12-1, 41 Pts) - Edmonton Oilers (12-15-6, 30 Pts) 3:2 SO

Tore: 0:1 Taylor Hall, 1:1 Justin Williams, 1:2 Jean-Francois Jacques, 2:2 Jack Johnson, 3:2 Jarret Stoll (SO)

Carolina Hurricanes (15-14-4, 34 Pts) - Montreal Canadiens (20-13-2, 42 Pts) 2:3

Tore: 1:0 Chad LaRose, 1:1 Scott Gomez, 2:1 Erik Cole, 2:2 Andrei Kostitsyn, 2:3 Alexandre Picard

Columbus Blue Jackets (17-14-3, 37 Pts) - Vancouver Canucks (20-8-5, 45 Pts) 3:7

Tore: 0:1 Alexandre Burrows, 0:2 Christian Ehrhoff, 0:3 Raffi Torres, 0:4 Daniel Sedin, 0:5 Ryan Kesler, 0:6 Henrik Sedin, 1:6 R.J. Umberger, 1:7 Raffi Torres, 2:7 R.J. Umberger, 3:7 Tom Sestito

Buffalo Sabres (14-17-4, 32 Pts) - Florida Panthers (16-17-0, 32 Pts) 3:4

Tore: 0:1 Chris Higgins, 0:2 Stephen Weiss, 0:3 Chris Higgins, 1:3 Jordan Leopold, 2:3 Jason Pominville, 3:3 Jordan Leopold, 3:4 Jason Garrison

New York Rangers (20-14-2, 42 Pts) - Tampa Bay Lightning (20-10-5, 45 Pts) 3:4 SO

Tore: 0:1 Martin St. Louis, 1:1 Ruslan Fedotenko, 2:1 Alexander Frolow, 2:2 Steven Stamkos, 2:3 Vincent Lecavalier, 3:3 Derek Stepan, 3:4 Ryan Malone (SO)

Nashville Predators (17-11-6, 40 Pts) - Ottawa Senators (15-17-4, 34 Pts) 1:2

Tore: 0:1 Alex Kowalew, 0:2 Nick Foligno, 1:2 Marcel Goc

St. Louis Blues (17-12-5, 39 Pts) - Detroit Red Wings (21-9-4, 46 Pts) 4:3

Tore: 1:0 Erik Johnson, 1:1 Johan Franzen, 2:1 & 3:1 Patrik Berglund, 4:1 Matt D'Agostini, 4:2 Nicklas Lidström, 4:3 Patrick Eaves

Dallas Stars (21-10-4, 46 Pts) - Calgary Flames (15-18-3, 33 Pts) 2:3 SO

Tore: 0:1 Anton Babchuk, 1:1 Mike Ribeiro, 2:1 Brenden Morrow, 2:2 Alex Tanguay, 2:3 Alex Tanguay (SO)

Colorado Avalanche (19-12-4, 42 Pts) - Minnesota Wild (16-13-4, 36 Pts) 1:3

Tore: 0:1 Matt Cullen, 1:1 David Jones, 1:2 Matt Cullen, 1:3 Andrew Brunette

San Jose Sharks (19-11-5, 43 Pts) - Phoenix Coyotes (15-11-7, 37 Pts) 4:1

Tore: 0:1 Ray Whitney, 1:1 Dan Boyle, 2:1 Joe Thornton, 3:1 & 4:1 Patrick Marleau

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