Befreiungsschlag der Devils

Von SPOX
Donnerstag, 04.11.2010 | 07:25 Uhr
Freude pur: Die New Jersey Devils jubeln über den erst vierten Sieg der Saison
© Getty
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Trotz Goalie-Verletzung und mieser Serie gewinnt New Jersey beim Champion. Während auch Washington hauchdünn siegt, patzen die Penguins in Dallas. Die Islanders wurden abgeschossen, Boston bleibt heiß.

Chicago Blackhawks (7-7-1, 15 Pts) - New Jersey Devils (4-9-1, 9 Pts) 3:5

Wenn es eh schon nicht rund läuft, kommt es oftmals ganz dicke. Genau so sah es zeitweise für die Devils in Chicago aus. Die Gäste hatten erst drei Siege einfahren können und mussten dann im zweiten Drittel auch noch mit ansehen, wie ihr Goalie Martin Brodeur das Eis verließ.

Der Routinier hatte einen Schuss aus spitzem Winkel von Patrick Kane nicht sehen können und bekam den Puck an den Ellenbogen. "Es ist nichts gebrochen oder gerissen", beruhigte Brodeur Fans und Mitspieler nach ersten Untersuchungen. "Ich habe nur einen Schlag drauf bekommen. Ein paar Tage, und ich sollte wieder bei 100 Prozent sein."

Auf dem Eis wussten die Mitspieler davon freilich noch nichts und verließen sich fortan auf Johan Hedberg, der eine ordentliche Partie machte. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:0 für die Devils, nachdem Jason Arnott und Travis Zajac getroffen hatten.

Devils-Star Zach Parise fällt drei Monate aus

Doch noch im zweiten Abschnitt gelang Brian Campbell der Anschlusstreffer, im Schlussdrittel wurde es dann wild: Fernando Pisani traf früh zum Ausgleich, ehe Rookie Brad Mills sein erstes Profi-Tor für New Jersey verbuchte. Jamie Langenbrunner legte nach, plötzlich sah alles wieder nach einem Sieg aus. Aber Viktor Stalberg schaffte erneut den Anschluss, Chicago warf in der letzten Minute noch mal alles nach vorn. Sekunden vor dem Ende machte Andy Greene per Empty-Netter dann doch noch alles klar.

Buffalo Sabres (3-8-2, 8 Pts) - Boston Bruins (7-2-0, 14 Pts) 2:5

Die Bruins waren heiß - und sie bleiben heiß. Gegen die Sabres schrauben die Bostonians ihre Siegesserie auf mittlerweile drei in Folge und sieben in den letzten acht Begegnungen aus. Goalie Tim Thomas ist gar noch unbesiegt. Bei beiden Niederlagen, die Boston bislang kassierte, stand jeweils Tuukka Rask im Tor.

Der eine oder andere mag sich fragen, wie die Bruins fünf Mal Super-Goalie Ryan Miller überwinden konnten. Nun, das mussten sie gar nicht. Denn Miller stand Buffalo aufgrund einer Verletzung gar nicht zur Verfügung. Die bislang enttäuschenden Sabres war auch gegen Boston kaum konkurrenzfähig und sahen sich nach dem ersten Drittel schon mit 0:3 im Rückstand.

Brad Marchand, Patrice Bergeron und Blake Wheeler hatten getroffen. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts legte Michael Ryder nach, die Treffer von Drew Stafford und Andrej Sekera waren allenfalls kurze Strohfeuer. Immerhin kann Stafford von sich behaupten, als erster Spieler nach 167 Minuten und 12 Sekunden mal wieder Thomas bezwungen zu haben.

Milan Lucic' Empty-Netter war der Schlusspunkt hinter ein einseitiges Spiel. Interessanter wird es für die Bruins dagegen am Freitag. Denn da steht ein heißes Duell mit den Washington Capitals an.

Washington Capitals (8-4-0, 16 Pts) - Toronto Maple Leafs (5-5-2, 12 Pts) 5:4 SO

Die Leafs waren super gestartet, aber seit einigen Spielen geht nichts mehr. Nachdem vor der Saison die Offensive als Problemzone ausgemacht worden war, ist es in den letzten zwei Partien aber eher die Defense, die sorgen macht: Insgesamt sieben Gegentore gegen Ottawa und die Caps, das ist zu viel. Und ein klares Zeichen, dass Dion Phaneuf schmerzlich vermisst wird.

Der Kapitän verletzte sich im Spiel gegen die Senators und wird Toronto mindestens vier Wochen fehlen. Zum Washington-Spiel: Nach Nikolai Kulemins Tor für die Gäste sorgten Mike Green, Jason Chimera und Tomas Fleischmann für eine scheinbar klare Caps-Führung. Doch Toronto kam im dritten Abschnitt gewaltig zurück und lag nach Treffern von Mike Brown, Kris Versteeg und Tyler Bozak sogar vorn.

Doch Washington schlug erneut zurück und glich durch Alexander Semin aus, im Shootout blieben Alex Owetschkin und erneut Semin eiskalt. Übrigens: Nach der Verletzung von Phaneuf wurde Korbinian Holzer vom Farm-Team zurück gerufen. Mal sehen, ob der Deutsche in den nächsten Wochen aufs Eis darf.

Dallas Stars (7-4-0, 14 Pts) - Pittsburgh Penguins (6-6-1, 13 Pts) 5:2

Tore: 1:0 Stephane Robidas, 2:0 Brad Richards, 2:1 Tyler Kennedy, 3:1 Steve Ott, 4:1 Loui Eriksson, 5:1 Loui Eriksson, 5:2 Matt Cooke

Carolina Hurricanes (6-6-0, 12 Pts) - New York Islanders (4-6-2, 10 Pts) 7:2

Tore: 1:0 Joe Corvo, 2:0 Jonathan Matsumoto, 3:0 Eric Staal, 4:0 Brandon Sutter, 5:0 Jiri Tlutsy, 5:1 Michael Grabner, 6:1 Jeff Skinner, 6:2 P.A. Parenteau, 7:2 Jonathan Matsumoto

Florida Panthers (4-6-0, 8 Pts) - Atlanta Thrashers (6-4-2, 14 Pts) 3:4

Tore: 1:0 Jason Garrison, 1:1 Fredrik Modin, 1:2 Fredrik Modin, 2:2 Steve Reinprecht, 3:2 Bryan Allen, 3:3 Dustin Byfuglien, 3:4 Niclas Bergfors

Calgary Flames (6-6-0, 12 Pts) - Detroit Red Wings (7-2-1, 15 Pts) 1:2

Tore: 1:0 Mark Giordano, 1:1 Mike Modano, 1:2 Justin Abdelkader

Phoenix Coyotes (4-4-3, 11 Pts) - Nashville Predators (5-3-3, 13 Pts) 4:3

Tore: 1:0 Ed Jovanovski, 1:1 Francis Bouillon, 1:2 Sergej Kostitsyn, 2:2 Ed Jovanovski, 2:3 Petric Hornqvist, 3:3 Lee Stempniak, 4:3 Ed Jovanovski

Anaheim Ducks (5-7-1, 11 Pts) - Tampa Bay Lightning (7-2-2, 16 Pts) 3:2 OT

Tore: 1:0 Teemu Selanne, 1:1 Blair Jones, 1:2 Steven Stamkos, 2:2 Kyle Palmieri, 3:2 Ryan Getzlaf

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