NHL: Shutouts für Minnesota und Columbus

Bäckström stoppt hochgelobte Sharks-Offensive

Von SPOX
Mittwoch, 03.11.2010 | 10:13 Uhr
Joe Thornton (M.) verbuchte in den letzten zwei Spielen 8 Punkte, gegen die Wild blieb er blass
© Getty
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Die Minnesota Wild haben den San Jose Sharks die nächste Pleite zugefügt. Goalie Niklas Bäckstrom brachte die Gäste-Angreifer reihenweise zur Verzweiflung. Ebenfalls schadlos hielten sich die Columbus Blue Jackets gegen die Montreal Canadiens. Siege fuhren auch die Vancouver Canucks und die Ottawa Senators ein.

Die San Jose Sharks mussten zum zweiten Mal in dieser Saison das Eis ohne eigenen Treffer verlassen. Im Spiel gegen Außenseiter Minnesota Wild blieb die explosive Offense der Kalifornier ohne Durchschlagskraft, Wild-Goalie Niklas Bäckström stoppte alls 36 Schüsse der Sharks.

Den Treffer des Tages erzielte Andrew Brunette im zweiten Drittel per Power-Play-Goal auf Assists von Martin Havlat und Mikko Koivu.

Einen Shutout feierten auch die Columbus Blue Jackets und deren Goalie Mathieu Garon. Die vor der Saison als eines der schwächsten Teams gehandelten Jackets hielten den Vorjahreshalbfinalisten Montreal Canadiens torlos, fanden dank Superstar Rick Nash, Derick Brassard und Kyle Wilson selbst drei Mal das Netz und fuhren bereits die Punkte 13 und 14 ein. In der Western Conference liegt Columbus damit derzeit puntkgleich mit St. Louis und Vancouver auf Platz drei.

Leafs-Kapitän Phaneuf ins Krankenhaus

Auch die Canucks gewannen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Beim 4:3 bei den Edmonton Oilers war allerdings ein Hattrick von Raffi Torres nötig, um die offensivstarken Youngster aus Edmonton in die Schranken zu weisen.

Daniel Sedin hatte Mitte des ersten Abschnitts die Führung für Vancouver erzielt. Für die Oilers trafen Dustin Penner, Ryan Jones und Gilbert Brule.

Im vierten Spiel und dem zweiten rein kanadischen Duell des Tages siegten die Ottawa Senators 3:2 gegen die Toronto Maple Leafs. Toronto, das nach famosem Saisonstart die sechste Pleite im siebten Spiel kassierte, lag nach zwei Dritteln 0:3 zurück, ehe Nikolai Kulemin und Clarke MacArthur die Partie noch mal kurzzeitig spannend machten.

Für Ottawa stellten Mike Fisher, Sergej Gonchar und Erik Karlsson die Weichen auf Sieg. Mindestens genauso schlimm wie die Pleite war für Toronto die Tatsache, dass Kapitän Dion Phaneuf mit einer tiefen Schnittwunde am Bein ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Weitere Verletzungen: Eine Hiobsbotschaft ereilte derweil die New Jersey Devils: Mit Zach Parise wird einer der wichtigsten Spieler dem Team drei Monate fehlen.

Parise musste nach einem Meniskusriss operiert werden. Nur unwesentlich kürzer wird Jordan Staal ausfallen. Der Forward der Pittsburgh Penguins hat nach einer Fußinfektion noch kein Saisonspiel bestritten.

Kurz bevor Staal sein erstes Spiel machen sollte, brach er sich nun die rechte Hand und muss erneut bis zu sechs Wochen pausieren.

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