Donnerstag, 10.11.2016

Interview mit NFL-Vize Mark Waller

Spiel in Deutschland? "Uns fehlen die Teams"

Als NFL-Vizepräsident für internationale Angelegenheiten ist Mark Waller so etwas wie die rechte Hand von Commissioner Roger Goodell. Am Rande des London-Spiels zwischen den Cincinnati Bengals und den Washington Redskins sprach SPOX mit dem 57-Jährigen über ein Regular Season Game in Deutschland, potenzielle Stadien und die Suche nach dem nächsten Moritz Böhringer. Außerdem verriet Waller, warum es mit einer London-Franchise sehr schnell gehen könnte - und was die NFL von der Premier League gelernt hat.

SPOX: Herr Waller, die NFL wird in Deutschland immer populärer. Wann werden wir endlich das erste Regular Season Game in Deutschland sehen?

Mark Waller: Ich wünschte ich könnte eine genauere Antwort geben, aber ich bin nicht sicher. Um ehrlich zu sein: Unser größtes Problem ist es, genügend Teams zu finden, die bereit sind ein Heimspiel ausfallen zu lassen. Wir haben bisher mit freiwilligen Teams wie den Jacksonville Jaguars gearbeitet, die ja ein Spiel pro Jahr in Großbritannien austragen. Außerdem müssen umziehende Teams ein Heimspiel pro Jahr abgeben, also derzeit etwa die Los Angeles Rams. Und wenn man einen Super Bowl austragen darf, muss man ebenfalls ein Heimspiel abtreten. Aber das reicht noch nicht aus, um überall dort zu spielen, wo wir auch gerne spielen würden. Ganz klar, wir würden auch gerne in Deutschland spielen. Ich bin übrigens sehr froh, dass wir bei den Medien in Deutschland große Fortschritte erzielt haben. Historisch gesehen war die Berichterstattung im Laufe der Saison nicht immer besonders ausführlich. Deshalb ergab es keinen Sinn, dort ein Spiel auszutragen, wenn die Fans den Rest der Saison nicht gut verfolgen konnten. Aber wie gesagt: Da hat es große Fortschritte gegeben. Wir arbeiten derzeit daran, die Spiele die uns zur Verfügung stehen, auf die Märkte zu verteilen, die gerne ein Spiel ausrichten würden.

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SPOX: Wenn es dann irgendwann soweit sei sollte: Gibt es eine bestimmte deutsche Stadt, die Sie im Auge hätten? Basierend auf der Stadiongröße und dem allgemeinen Interesse zum Beispiel.

Waller: Bis auf Berlin, wo das Stadion ein bisschen größer ist, sind die Stadien alle sehr ähnlich. Es gäbe also viele Städte, die ein Spiel austragen könnten. Wir haben sehr schöne Erinnerungen an die Städte, die damals Partien der NFL Europe ausgetragen haben, und in Frankfurt zum Beispiel gibt es eine große Fanbase. Das Schöne für uns ist also, dass es einige Städte gibt, in denen wir sehr erfolgreiche Spiele austragen könnten. Das Problem in Deutschland wäre es also nicht, einen passenden Spielort zu finden - es wäre im Gegenteil eine schwere Entscheidung.

SPOX: Aber wie Sie schon sagten: Die Konkurrenz ist groß. Was war letzten Endes ausschlaggebend dafür, dass Mexico City 2016 den Zuschlag bekommen hat? Am 21. November spielen dort die Oakland Raiders gegen die Houston Texans.

Waller: Man darf nicht vergessen, dass wir unser allererstes Regular Season Game außerhalb der USA 2005 in Mexico City ausgetragen haben. Seitdem war der Wunsch sehr groß, dass wir wiederkommen. Aus Sicht der USA gibt es große Synergien, wenn man sich den wachsenden hispanischen Markt in den USA und in Mexiko anschaut. Wenn man also ein Spiel in Mexiko austrägt, dann erreicht man damit auch die hispanische Fangemeinde in den USA. Das war für uns sehr wichtig. Ein weiterer Punkt ist auch der 50. Geburtstag des Aztekenstadions in diesem Jahr: Es war den Bestreibern sehr wichtig, zu diesem Jubiläum ein Spiel auszutragen. Und sie haben sehr viel Arbeit in ihr Stadion gesteckt.

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SPOX: Was denn genau?

Waller: Einmal haben sie die Kapazität deutlich verringert, sodass es kein Stadion für über 100.000 Zuschauer mehr ist. So ist es für die Fans ein besseres Erlebnis. Außerdem haben sie nur für dieses Spiel sehr gute temporäre Umkleidekabinen errichtet. Sie haben also sehr viel Arbeit geleistet, um uns zu ihrem 50. Geburtstag einladen zu können. Und wir wollten natürlich sehr gerne helfen.

SPOX: Das internationale Wachstum wird natürlich auch durch noch mehr internationale Spieler gesteigert werden. Was unternimmt die NFL, um mehr deutsche Spieler zu finden?

Waller: Wir haben in dieser Hinsicht im letzten Jahr einiges unternommen. Wir haben [Ex-Giants-Star] Osi Umenyiora nach London geholt, dort arbeitet er in unserem Büro daran, neue Spieler zu finden. Wir konzentrieren uns sehr stark auf das Scouting und die Entwicklung von Talenten. Deshalb hat Osi zum Beispiel auch das Talent von Moritz Böhringer erkannt, der ja dann von den Vikings gedraftet wurde. Wir haben also schon einiges unternommen, aber natürlich liegt auch noch viel Arbeit vor uns.

SPOX: Das ist keine leichte Aufgabe, oder?

Waller: Nein. Der Wunsch, großartige Athleten zu finden, die dann ihre Leistung in der NFL bringen, ist natürlich da. Die Realität ist, dass es sehr viele großartige Athleten gibt. Aber die meisten davon außerhalb der USA widmen sich einem anderen Sport. Und der Wechsel von einem anderen Sport zum Football ist nicht leicht, wie zum Beispiel Rugby-Spieler Jarryd Hayne herausfinden musste.

SPOX: Woran liegt das?

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Doch es gibt durchaus noch Show-Biz-Größen, die andere Vorlieben haben. Nehmen wir Sänger/Schauspieler/Songwriter/Entertainer Justin Timberlake. Sein Team sind die Green Bay Packers
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Will Smith wiederum bleibt seinen Wurzeln treu und hält es mit dem Fresh Prince: Er ist überzeugter Eagles-Anhänger, brachte seinem Team in Super Bowl XXXIX kein Glück - das Spiel gewannen die Patriots
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Stichwort Patriots: Gibt es einen größeren Patriots-Fan als Marky Mark himself? Mark Wahlberg ist glühender Anhänger von Tom Brady und Co. und feierte den Erfolg in Super Bowl XLIX auf dem Feld
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Ebenfalls glühender Pats-Fan und langjähriger Kumpel von Head Coach Bill Belichick und Eigner Robert Kraft ist Sänger Jon Bon Jovi
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Und nochmal Patriots: Wie es sich für einen guten Patrioten gehört ist Captain America, Chris Evans, ebenfalls Fan des Teams aus New England. Er hatte sogar eine Wette laufen mit einem Marvel-Kollegen ...
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... nämlich Star-Lord von den Guardians of the Galaxy! Für Chris Pratt gibt es nur die Seahawks, die den Patriots in Super Bowl XLIX unterlagen. Also musste Star-Lord in voller Montur in einem Kinderkrankenhaus auftreten. Immerhin hat sich das gelohnt
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Die Seahawks wiederum haben aber noch einen größeren Anhänger, nämlich Rapper Macklemore. Der feierte den Erfolg in Super Bowl XLVIII über Denver gebührend mit dem Team
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Politiker dürfen auch nicht fehlen unter den bekanntesten Fans. Ganz große Anhänger der Houston Texans sind etwa die früheren US-Präsidenten George H.W. Bush (r.) und sein Sohn George W. Bush
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Und auch der noch amtierende Commander in Chief hat ein klares Lieblingsteam, "seine" Chicago Bears. Die 1985er Bears besuchten 2015 zum 30. Super-Bowl-Sieg-Jubiläum das Weiße Haus
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Prince ist zwar in diesem Jahr verstorben, doch sein großer Hit "Purple Rain" kann kein Zufall gewesen sein - sein Herz schlug für Purple & Gold, also die Vikings aus seiner Heimat Minnesota
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Jemand "Silver Linings Playbook" gesehen? Bradley Cooper spielt dort einen leicht verrückten Eagles-Fan. Ob er auch privat leicht verrückt ist, ist nicht überliefert. Eagles-Fan aber ist er allemal!
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Eine Überraschung zum Schluss: Der glühende Cubs-Fan Bill Murray steht Gerüchten zufolge Football-technisch nicht auf das Team aus Chicago. Er soll die Jacksonville Jaguars bevorzugen!
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Waller: Es geht nicht nur um die athletischen Voraussetzungen. Unser Sport ist ein ganz anderer, die Lernkurve ist steil, das Playbook, die andere Kultur. Und natürlich auch der enorme Druck. Man spielt nur 16 Spiele im Jahr und jede Minute zählt. Es gibt nicht viel Platz für Fehler oder "learning by doing". Aber wir müssen unsere Anstrengungen in diesem Feld definitiv weiter ausbauen. Es gibt eine Menge Athleten, die in der NFL spielen könnten - und sollten.

SPOX: Gibt es Pläne, die NFL Europe zurückzubringen, um diese Talente zu fördern? Quasi als eine Art D-League?

Waller: Ich glaube nicht, dass es eine "Developmental League" außerhalb der USA geben wird - ob es eine in den USA geben wird, ist dann nochmal ein anderes Thema. Aus globaler Sicht liegt unser Fokus nicht spezifisch auf einer solchen Liga.

SPOX: Was wären denn Alternativen?

Waller: Eine Idee wäre es, den Combine zu nehmen und eine Art "internationalen Combine" zu schaffen, der darauf ausgelegt ist, potenzielle Crossover-Athleten zu finden. Athleten, die zum Beispiel Rugby spielen. Wir würden in einem solchen Combine prüfen, ob ihre Fähigkeiten übertragbar sind und ob diese Athleten das Potenzial haben, in die NFL hineinzuwachsen. Das wäre eine interessante Möglichkeit für uns und auch für interessierte Nationen, zum Beispiel in Kanada. Wir haben derzeit regionale Combines in den USA. Warum also nicht ein regionaler Combine in Kanada, der aber nicht zwangsläufig nur auf Kanadier beschränkt sein muss? Die Kombination aus Combine und anschließendem Training und Entwicklung ist für uns wahrscheinlich eine bessere Option als eine D-League im Ausland.

Seite 1: Mark Waller über ein Spiel in Deutschland, eine D-League und die Nachwuchsförderung

Seite 2: Mark Waller über eine Franchise in London und die Premier League

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