NFL: Air and Ground: Die Stars aus Week 9

Stammplätze für Ryan und Ajayi

Von SPOX
Dienstag, 08.11.2016 | 07:41 Uhr
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Week 9 ist vorbei: Wer konnte ganz besonders glänzen? Matt Ryan strickt weiter an seiner MVP-Kampagne, Colin Kaepernick stellt als Passer sogar Drew Brees in den Schatten. Ein altersloser Tight End ist auch dabei. Und am Boden kann man fast schon von den üblichen Verdächtigen sprechen. Die Air&Ground-Player der Woche!

Passing and Receiving:

Matt Ryan, QB, Atlanta Falcons: Stammplatz für Matty Ice, oder wie? Mal wieder ist der Falcons-QB bei uns vertreten - und arbeitet fleißig an seiner MVP-Kampagne. 25 von 34 Pässen brachte er beim Blowout-Erfolg über die Buccaneers an den Mann, das bedeutete 344 Yards. Oh ja, und vier Touchdown-Pässe bei keiner Interception. Das machte ein strammes Quarterback-Rating von 144,7. Kein Wunder, dass es nach dem Spiel "MVP!"-Rufe hagelte. Und zwar auswärts.

Colin Kaepernick, QB, San Francisco 49ers: Kap werden wir in diesem Format wohl so schnell nicht wieder sehen, deshalb bekommt er hier den Vorzug vor Drew Brees (323 YDS, 3 TD). Überragende 398 Yards Passing bei zwei Touchdowns und einer Interception legte der Niner gegen die Saints auf. Und steuerte auch noch 23 Rushing Yards bei. Nur einmal hatte er in seiner bisherigen Karriere mehr als 398 Yards geworfen - und außerdem wurde er erst der 15. Spieler der Franchise-Geschichte, der die 2.000 Rushing Yards knackte. Mit einer solchen Leistung ist dann plötzlich wieder Leben in der Niners-Offense.

Roundup, Week 9: Luck gewinnt Duell gegen Rodgers, Cowboys überragend

Mike Evans, WR, Tampa Bay Buccaneers: Elf Catches für 150 Yards und zwei Touchdowns - Mike Evans ist ein Monster. Der Wideout ist die Lieblings-Anspielstation von Jameis Winston. Das weiß jeder - aber das heißt noch lange nicht, dass es auch zu verhindern ist. Mit seiner Leistung in Week 9 stellte er sogar Julio Jones auf der anderen Seite in den Schatten. Leider bekam er einen harten Hit ab und ist jetzt im Concussion Protocol gelandet. Hoffen wir, dass er gegen die Bears in Week 10 dabei ist.

Jason Witten, TE, Dallas Cowboys: Man muss als Tight End schon einiges leisten, um hier die Wide Receiver zu verdrängen. Für Witten ein Klacks. Zehn Bälle flogen in seine Richtung, davon fing er acht für 134 Yards und einen Touchdown. Man darf nicht vergessen: Der Mann ist 34 und schon Ewigkeiten dabei. Trotzdem ist er nicht zu stoppen. Er machte seinen 155 Start in Serie für die Cowboys, das ist Franchise-Rekord. Außerdem überholte er Calvin "Megatron" Johnson auf der Receiving-Yards-Liste und steht mit über 11.600 Yards nun auf Platz 28. Chapeau!

Rushing:

Melvin Gordon, RB, San Diego Chargers: 23 Jahre ist Gordon alt, in seiner zweiten NFL-Saison. Er ist ein Workhorse, ein Fantasy-Ass, ein starker Receiver aus dem Backfield, eine Touchdown-Maschine ... Der Reihe nach: 32 Carries gegen die Titans, in denen er 196 Yards am Boden herausholte, einen Touchdown markierte - und dann auch noch alle vier Bälle in seine Richtung fing. Für weitere 65 Yards. Und diese Yards brauchte es beim knappen Erfolg über Tennessee auch. Elf Touchdowns hat er in dieser Saison schon erzielt, niemand hat mehr.

Mark Ingram, RB, New Orleans Saints: Nachdem er in der Vorwoche gefumbelt hatte, wurde Ingram von Saints-Coach Sean Payton auf die Bank geschickt. Nach dem Spiel gegen die Niners kann man sagen: Rehabilitation gelungen! 158 Yards bei nur 15 Carries, ein Touchdown - und noch zwei Catches, einer ebenfalls für einen Score. Sein 75-Yard-Run war der zweitlängste der Franchise-Geschichte. Kein Wunder, dass Payton ihn nach dem Spiel mit dem Attribut "fantastisch" adelte.

Latavius Murray, RB, Oakland Raiders: Heyo, the Raiders are back! Was für ein Auftritt gegen die Broncos, und entscheidenden Anteil am starken Running Game hatte Murray. 20 Carries für 114 Yards, immer wieder fand er im zweiten Anlauf eine Lücke. Ach ja, und dann waren da ja noch die drei Touchdowns. Klar, dafür war auch seine starke O-Line verantwortlich. Aber ein Murray in dieser Form ist von keiner Defense so leicht zu stoppen.

Jay Ajayi, RB, Miami Dolphins: Nach seinen beiden 200-Yard-Games musste er ja irgendwann abstürzen, der gute Jay. Zumal sich die Defenses ja mehr und mehr auf ihn einstellen. Naja, wenn das der "Absturz" ist, dann können die Dolphins damit sicher leben. 111 Yards bei 24 Carries macht einen ordentlichen Schnitt von 4,6 Yards, ein Touchdown kam dazu. 55 Yards im Schlussviertel zeigen, dass ihm so schnell der Saft nicht ausgehen wird.

Week 9 im kompletten Überblick

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