Montag, 24.10.2016

NFL: Arizona Cardinals - Seattle Seahawks 6:6

Unfassbar! Drama-Remis in der Wüste!

Die Arizona Cardinals (3-3-1) haben es verpasst, in der Division die Lücke zu den Seattle Seahakws (4-1-1) signifikant zu verkleinern. In einem nahezu komplett von den Defenses dominierten Spiel hatte Arizona offensiv lange den deutlich besseren Auftritt - schaffte es aber nicht, sich selbst zu belohnen. Beide Teams schienen mehrfach wie der schon sichere Sieger, doch in einer hochdramatischen Overtime versagten beide Kicker. So stand am Ende ein 6:6 (0:0, 3:0, 0:0, 0:3, 3:3) BOXSCORE.

In einem auf beiden Seiten extrem physischen Spiel boten sowohl die Cardinals, als auch die Seahawks eine Defensiv-Schlacht, wie man sie heute in der NFL nur noch sehr selten zu sehen bekommt. Seattle ging in das Schlussviertel mit ganzen drei (!) First Downs, Arizona auf der anderen Seite konnte lange sein klares Plus an Ballbesitz-Zeit nicht verwerten.

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Das schlug sich auch in den Statistiken nieder. Russell Wilson (24/37, 225 YDS) fand hinter einer löchrigen Offensive Line erst in der Overtime seinen Rhythmus, Carson Palmer (29/49, 342 YDS) hatte zumindest ein wenig mehr Erfolg. Doch die Cardinals fabrizierten aus zahlreichen Trips in Seattles Hälfte keine Punkte und so rettete Seattle sich in die Overtime - wo beide Teams die Chance hatten, das Spiel mit kurzen Field Goals zu entscheiden. Doch beiden Kickern versagten die Nerven.

Die Stimmen:

Bruce Arians (Head Coach Cardinals): "Hoffentlich verfolgt uns dieses Spiel nicht am Saisonende noch."

...über das vermeintliche Foul von Wagner beim Field-Goal-Block: "Er hat ihn berührt. Haben Sie es nicht gesehen? Für mich sah es jedenfalls so aus. Aber die Refs haben anders entschieden und auch beim letzten Kick hat er den Long Snapper definitiv berührt. Ich bin mir sicher, wir werden die Liga darauf ansprechen und dann irgendeine Erklärung bekommen, die kompletter Mist ist, wie normalerweise."

Pete Carroll (Head Coach Seahawks): "Das war ein unfassbares Spiel. Ich glaube nicht, dass ich schon mal ein Unentschieden selbst miterlebt habe und mein Kopf kann das noch nicht richtig einordnen. Es war ein unglaubliches Duell zweier Teams, die sich nichts geschenkt haben. Es blieb so eng, weil beide Defenses sensationell gespielt haben."

Der Spielfilm:
Vor dem Kick-Off:
Es ist angerichtet! Der NFC-West-Kracher zur Primetime lässt schon einen leichten Hauch von Playoff-Luft erahnen: Verlieren die Cardinals zuhause, ist die Division wohl schon außer Reichweite. Angehen müssen sie diese Aufgabe ohne den verletzten Receiver John Brown, im Gegenzug kehrt Guard Mike Iupati zurück.

Auch Seattle auf der anderen Seite hat einen schwerwiegenden Ausfall zu beklagen, Safety Kam Chancellor ist nicht rechtzeitig fit geworden. Das machte sich in der Vorwoche gegen Atlanta vor allem in der Run-Defense bemerkbar. Mit dabei sind dagegen die unter der Woche angeschlagenen D-Liner Frank Clark und Michael Bennett.

1. Viertel: Wie schon in den vergangenen beiden Spielen startet Arizona offensiv mit kurzen und mittellangen Pässen, der erste Drive endet aber nach einer kostspieligen Strafe - die Drop-Probleme der vergangenen Wochen setzen sich zudem fort. Seattles erster Drive hat noch gar keinen Rhythmus, Wilson wird beim Zone Read im Backfield gestoppt, die Cards-Front beginnt, auch gegen Seattles Empty-Backfield-Formation, extrem aggressiv und Wilson steckt früh viele Hits ein. Arizona hat mit seiner Kombination aus Runs und kurzen Pässen zwar etwas mehr Erfolg, Punts auf beiden Seiten prägen dennoch das Bild in den ersten Minuten. Seattle bleibt im ersten Viertel ohne First Down. 0:0.

Jersey-Sales: Cowboys, Patriots und... Kaep!
Die Jersey-Sales der NFL sind Jahr für Jahr gigantisch. Im letzten Jahr war Tom Brady am gefragtesten, hier stellen wir die Spitzenreiter der laufenden Saison im offiziellen NFL-Shop vor. Spoiler: Jared Goff hat's nicht unter die Besten geschafft.
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Die Jersey-Sales der NFL sind Jahr für Jahr gigantisch. Im letzten Jahr war Tom Brady am gefragtesten, hier stellen wir die Spitzenreiter der laufenden Saison im offiziellen NFL-Shop vor. Spoiler: Jared Goff hat's nicht unter die Besten geschafft.
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Platz 24: Todd Gurley - Los Angeles hat wieder ein Team. Klar, dass da Jerseys gekauft werden müssen! Running Back Gurley schafft es sogar vor Teamkollege Aaron Donald
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Platz 24: Todd Gurley - Los Angeles hat wieder ein Team. Klar, dass da Jerseys gekauft werden müssen! Running Back Gurley schafft es sogar vor Teamkollege Aaron Donald
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Platz 23: Jarvis Landry - Position und Style erinnern an OBJ, auch deshalb schafft es der meistgesuchte Receiver der NFL in die Top 25
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Platz 22: Luke Kuechly - "Luuuuuuuuke!" Klar, dass es der Linebacker und Publikumsliebling in Carolina auch in diese Liste schafft
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Platz 21: Khalil Mack - Der erste Raider der Liste. Pass Rusher Mack hängt auf seiner Position Spieler wie J.J. Watt oder Justin Houston ab
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Platz 20: Eli Manning - Mit zwei Super-Bowl-MVP-Titeln hat sich der Quarterback in die Herzen der Giants-Fans gespielt. Mittlerweile muss er sich aber hinter OBJ einreihen
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Platz 19: Navorro Bowman - Der zweite Linebacker kommt aus San Francisco. Diese Saison wird die Nummer 53 aber leider nicht mehr auflaufen können
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Platz 18: Derek Carr - Das Jersey mit der Nummer vier gehört einem der vielversprechendsten Quarterbacks der Liga. Carr überflügelt auch bei den Trikotverkäufen Bortles und Co.
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Platz 18: Derek Carr - Das Jersey mit der Nummer vier gehört einem der vielversprechendsten Quarterbacks der Liga. Carr überflügelt auch bei den Trikotverkäufen Bortles und Co.
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Platz 17: Drew Brees - Der Quarterback hat die Saints zum Super Bowl geführt, dafür wird er heute noch gefeiert. In Louisiana und Mississippi verkauf sich kein Jersey besser
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Platz 16: Julian Edelman - Die Pats haben - wenig überraschend - zahlreiche Spieler in dieser Liste. Receiver Edelman macht den Anfang
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Platz 15: Ben Roethlisberger - Zwei Super-Bowl-Ringe schaden Big Ben nicht. Trotzdem bleibt der QBhinter einem Steelers-Teamkollegen
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Platz 14: Jason Witten - Cowboy Nummer eins! Der Tight End spielt seit 13 Jahren für die Franchise aus Dallas - kein Wunder, dass die Fans ihn lieben
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Platz 13: Cam Newton - "Nur" Rang 13 für den MVP. Die Beliebheit bei den Panthers-Fans muss sich der Quarterback mit Kuechly teilen
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Platz 12: Dak Prescott - Cowboy Nummer zwei! Prescotts Leistungen haben alle überrascht und nun überflügelt der Rookie-QB auch bei den Trikotverkäufen Tony Romo
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Platz 11: Aaron Rodgers - Der womöglich beste Quarterback dieses Jahrzehnts bleibt trotz einiger Probleme ein Liebling der Fans
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Platz 10: Dez Bryant - Cowboy Nummer drei! Wideout Bryant hat zwar mit Verletzungen zu kämpfen, bleibt aber beliebt wie eh und je
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Platz 9: Rob Gronkowski - Das nächste Team mit zwei Spielern in der Liste sind die Pats - Gronks Talent sei Dank! Der beste Tight der Liga? Kein Zweifel
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Platz 8: Ezekiel Elliott: Der beliebteste Spieler von America's Team! Zeke führt die Liga bei den Rushing Yards an und ist bereits jetzt Fanliebling
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Platz 7: Russell Wilson - Ein Super-Bowl-Ring schadet auch Quarterback Wilson nicht. Im Nordwesten der USA ist Wilsons Jersey ein absoluter Renner
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Platz 7: Russell Wilson - Ein Super-Bowl-Ring schadet auch Quarterback Wilson nicht. Im Nordwesten der USA ist Wilsons Jersey ein absoluter Renner
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Platz 6: Von Miller - Der Super-Bowl-MVP ist der höchstplatzierte Defensive Player der Liste. Millers Jersey ist gleich in neun Staaten das gefragteste
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Platz 5: Carson Wentz - Innerhalb weniger Wochen hat sich QB Wentz zur großen Hoffnung aller Philly-Fans gemausert. Fun Fact: Auch in North Dakota verkauft sich sein Jersey wie wild
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Platz 5: Carson Wentz - Innerhalb weniger Wochen hat sich QB Wentz zur großen Hoffnung aller Philly-Fans gemausert. Fun Fact: Auch in North Dakota verkauft sich sein Jersey wie wild
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Platz 4: Antonio Brown - Er ist der vielleicht beste Receiver der NFL und immer für eine Schlagzeile gut. Den Fans gefällt's offenbar!
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Platz 4: Antonio Brown - Er ist der vielleicht beste Receiver der NFL und immer für eine Schlagzeile gut. Den Fans gefällt's offenbar!
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Platz 3: Tom Brady - Er ist der beste Quarterback in der Geschichte der Patriots. Klar, dass die Fans da zu ihrem Idol stehen
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Platz 3: Tom Brady - Er ist der beste Quarterback in der Geschichte der Patriots. Klar, dass die Fans da zu ihrem Idol stehen
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Platz 2: Colin Kaepernick - Durch seinen Protest bekam Kaep viel Kritik, gewann aber auch viele Unterstützer. Zwischenzeitlich lag der QB sogar auf Rang eins
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Platz 2: Colin Kaepernick - Durch seinen Protest bekam Kaep viel Kritik, gewann aber auch viele Unterstützer. Zwischenzeitlich lag der QB sogar auf Rang eins
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Platz 1: Odell Beckham Jr. - Mit seiner extrovertierten Art macht sich der Wide Receiver Freunde und Feinde. Erstere stehen aber offensichtlich treu zu ihm. Kein Spieler verkauft mehr Trikots als die Nummer 13
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Platz 1: Odell Beckham Jr. - Mit seiner extrovertierten Art macht sich der Wide Receiver Freunde und Feinde. Erstere stehen aber offensichtlich treu zu ihm. Kein Spieler verkauft mehr Trikots als die Nummer 13
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2. Viertel: Nachdem Seattle aus der eigenen Endzone punten muss, beginnen die Cards ihren nächsten Drive tief in der Hawks-Hälfte. Dabei springt allerdings nur ein Field-Goal-Versuch heraus - und den blockt Bobby Wagner spektakulär, indem er über die Line springt! Offensiv dagegen setzen sich die Probleme fort, auch Drops plagen Seattles Passing Game. Arizona dominiert die Ballbesitz-Zeit und die Yard-Statistiken komplett, tut sich aber gleichzeitig extrem schwer damit, Zählbares daraus zu machen. Das ändert sich erst kurz vor der Halbzeitpause: Johnson ist jetzt auch im Passing Game ein stärkerer Faktor und rettet den Drive bei Third Down sensationell. Dieses Mal klappt das Field Goal aus 46 Yards. Seattles O-Line dagegen macht es der eigenen Offense weiter schwer, einen Drive zusammen zu basteln. Dadurch kommen die Cards nochmals in Position: Palmer dirigiert einen guten 1-Minute-Drill - doch Seattle beendet den versuchten Field-Goal-Drive per Sack! 3:0 Cardinals zur Halbzeit.

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3. Viertel: Seattle kommt mit einigen guten Runs aus der Pause, steht sich aber erneut mit Strafen selbst im Weg - und auch defensiv folgen jetzt Fouls, ein ungewohntes Bild für die Seahawks. Arizona kommt so bis in die Red Zone und spielt ein kurzes Fourth Down aus, doch Seattles Defense hält! Die Cardinals bekommen in Seattles Hälfte einfach zu wenige Punkte zustande, aus drei Trips innerhalb der gegnerischen 30-Yard-Line stehen drei Punkte auf dem Konto. 3:0 Cardinals.

4. Viertel: Arizona beginnt das Schlussviertel in Seattles Hälfte, weil Nelson per Crossing Route für einen der größten Raumgewinne des Abends sorgt. Nach erneuter Strafe aber müssen die Cards wieder in der gegnerischen Hälfte punten. Es bleibt die Defense-Show auf beiden Seiten, mit gleichem Bild: Seattle kommt nicht aus der eigenen Hälfte raus, Arizona kann gute Field Positions nicht nutzen. Neun Minuten vor dem Ende steht Seattle bei vier First Downs! Chandler Jones schlägt dann auch noch Wilson den Ball aus der Hand, die Hawks aber bleiben in Ballbesitz. Und wenig später passiert es: Die Seahawks blocken einen Cardinals-Punt tief in Arizonas Hälfte, haben erstmals überhaupt heute Ballbesitz jenseits der 50-Yard-Line und gleichen vier Minuten vor dem Ende aus! Beide Teams haben daraufhin die Chance auf den Game-Winning-Drive, beide Male ist die gegnerische Defense wieder überlegen. 3:3, Overtime!

Overtime: Arizona gewinnt den Münzwurf und nimmt den Ball - mit Blick auf den Spielverlauf keine selbstverständliche Wahl. Michael Floyd wird dann zum ersten tragischen Helden: Erst fängt er Palmers Pass bei 3rd&10, kurz darauf lässt er beim nächsten Third Down komplett frei den Ball fallen. Der Kick aus 45 Yards geht durch - und plötzlich funktioniert Seattles Offense: Ein guter Run, Play Action und schon sind die Hawks tief in Arizonas Hälfte. Wo die Defense schließlich hält: Field Goal, Ausgleich. Doch Palmer antwortet: Tolle Pässe zu Momah und Nelson, jeweils gegen Sherman, bringen Arizona an die 5-Yard-Line. Johnson bringt den Ball bei zwei Versuchen nicht über die Goal Line - und aus 25 Yards geht das FIELD GOAL AN DEN PFOSTEN! Unfassbar! Wilson bringt sein Team danach in Position - und der 28-Yard-Kick GEHT AUCH DANEBEN! Es ist ein Wahnsinn!! Damit bleiben nur noch sieben Sekunden auf der Uhr, das Hail-Mary-Wunder bleibt aus und es gibt tatsächlich das Unentschieden! 6:6!

Der Star des Spiels: Arizonas Front-Trio. Chandler Jones, Markus Golden und Calais Campbell spielten schlicht und ergreifend herausragend. Seattles Offensive Line war vom ersten Drive an komplett überfordert, die starken Auftritte der Cardinals-Pass-Rusher setzen sich fort. Auf der anderen Seite überragte Cliff Avril (2,5 Sacks), den Arizonas O-Line genauso wenig in den Griff bekam. Bester Offense-Spieler auf dem Platz war einmal mehr David Johnson (33 ATT, 113 YDS; 8 REC, 58 YDS).

Der Flop des Spiels: Arizonas Special Team. Zum wiederholten Male in dieser Saison kostete das Special Team die Cards einen Sieg: Ein Punt-Block, ein Field-Goal-Block, abgesehen von einem Kick fast nur schlechte Punts und dann natürlich der Field-Goal-Fehlschuss in Overtime - all das verhinderte einen deutlich früheren Sieg und überschattete letztlich einen völlig desolaten Auftritt von Seattles Offensive Line.

Das fiel auf:

  • Die Hausherren begannen defensiv sehr aggressiv, konnten aber von Anfang an auch mit dem 4-Men-Rush Druck auf Wilson erzeugen - in den vergangenen Jahren oft ein Problem für die Cards gegen Seattle (3 Hits allein über die ersten fünf Pass-Versuche).
  • Das hatte mehrere Gründe: Arizonas verbesserter Pass-Rush zeigte die nächste starke Vorstellung, gleichzeitig wurden die Schwächen in der Hawks-O-Line einmal mehr schmerzhaft offensichtlich. Darüber hinaus war schnell klar, dass Wilson nach wie vor angeschlagen ist und sich sehr unrund bewegt. Arizonas Coverage- und Rush-Konzepte mit Pass-Rushern über die Mitte und gelegentlich einem Spy funktionierten gut gegen Wilson.
Die Stadien der NFL
Die 31 Stadien der NFL könnten unterschiedlicher kaum sein: Von großem Flair über neue Mega-Bauten bis hin zu riesigen Bildschirmen und Swimming-Pools. Los geht's gleich mit einem Klassiker: Dem altehrwürdigen Lambeau Field in Green Bay
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Hier, in der "Frozen Tundra", tragen die Packers vor bis zu 80.735 Zuschauern ihre Heimspiele aus. Eröffnet wurde das Stadion bereits 1957, zwei Renovierungen hielten es auf Stand
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Ein Mal pro Jahr zu Gast sind in Lambeau die Chicago Bears - die ihrerseits ein historisches Stadion ihre Heimat nennen. Soldier Field gibt es seit 1924, für 632 Millionen Dollar wurde es von 2001 bis 2003 renoviert. 61.500 Zuscher finden hier Platz
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Ein Mal pro Jahr zu Gast sind in Lambeau die Chicago Bears - die ihrerseits ein historisches Stadion ihre Heimat nennen. Soldier Field gibt es seit 1924, für 632 Millionen Dollar wurde es von 2001 bis 2003 renoviert. 61.500 Zuscher finden hier Platz
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Das dritte Team in der NFC North, die Detroit Lions, spielen seit 2002 im Ford Field. Rund 430 Millionen Dollar kostete das Stadion damals, bis zu 70.000 Fans können bei Football-Spielen rein. Den Zuschauer-Rekord gab es aber bei WrestleMania 23 (80.103)
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Last but not Least: Die Minnesota Vikings. Der amtierende NFC-North-Champ musste übergangsweise vor 52.525 Zuschauern im offenen TCF Bank Stadium ran. Im Juli wird allerdings das hochmoderne, für 1,06 Milliarden Dollar gebaute, U.S. Bank Stadium fertig
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Wir bleiben im Norden, wechseln aber die Conference: Die Pittsburgh Steelers spielen seit 2001 im Heinz Field, wo sie von 68.400 Fans live angefeuert werden können. Das Stadion liegt direkt am großen Ohio River
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Die Baltimore Ravens, einer der härtesten Steelers-Rivalen der vergangenen Jahre, zelebriert seine Heimspiele im M&T Bank Stadium. Es gilt als eines der Fan- und Nutzer-freundlichsten Stadien der NFL, 71.008 Zuschauer passen hier rein
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Die Cincinnati Bengals, ihres Zeichens amtierender AFC-North-Champion, sind im Paul Brown Stadium zuhause. "The Jungle" bietet 65.535 Zuschauern Platz und wurde im August 2000 für 455 Millionen Dollar fertiggestellt
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Bis zu 67.431 Fans können sich im First-Energy-Stadium zu Cleveland die Heimspiele der Browns anschauen. Das 1999 eröffnete Stadion wurde 2014 renoviert
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Vom hohen Norden in den tiefsten Süden - und in die NFC South nach New Orleans. Der Superdome der Saints bietet 76.468 Zuschauern Platz - zahlreiche waren hier, als Hurricane Katrina die Stadt 2005 heimsuchte und die Menschen in den Dome flüchteten
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Kostenpunkt der 1971 erbauten Arena, die schon zahlreiche Super Bowls gesehen hat: 134 Millionen Dollar. Dazu kamen 2005 die Renovierungskosten in Höhe von 193 Millionen Dollar
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Die Tampa Bay Buccaneers um Jameis Winston und Co. empfangen die Saints jede Saison vor bis zu 65.890 Fans im Raymond James Stadium...
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...das Markenzeichen der Bucs-Heimat: Ein riesiges Piratenschiff, das hinter einer Endzone aufgebaut wurde und bei jedem Tampa-Bay-Touchdown die Kanonen donnern lässt
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Der Georgia Dome zu Atlanta hat derweil bald ausgedient: Bei seiner Eröffnung 1992 war es noch der größte Dome der Welt (Kapazität: 74.228), die Falcons ziehen allerdings 2017 in das für 1,4 Milliarden Dollar neu errichtete Mercedes-Benz Stadium um
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Ein Umzug ist für die Carolina Panthers dagegen nicht in Planung, immerhin hat ihr 1996 eröffnetes Bank of America Stadium gerade eine wiederholte Renovierung hinter sich. 75.412 Zuschauer finden beim NFC-South-Champion inzwischen Platz
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Ein Umzug ist für die Carolina Panthers dagegen nicht in Planung, immerhin hat ihr 1996 eröffnetes Bank of America Stadium gerade eine wiederholte Renovierung hinter sich. 75.412 Zuschauer finden beim NFC-South-Champion inzwischen Platz
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Von der NFC South geht es in die AFC South: Auch EverBank Field, Heimat der Jacksonville Jaguars, hat einige Renovierungen hinter sich. Die letzte brachte 2013 für 63 Millionen Dollar zwei Mega-Bildschirme...
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Von der NFC South geht es in die AFC South: Auch EverBank Field, Heimat der Jacksonville Jaguars, hat einige Renovierungen hinter sich. Die letzte brachte 2013 für 63 Millionen Dollar zwei Mega-Bildschirme...
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...genau wie eine Attraktion, für welche das Stadion inzwischen berühmt ist: Seit den Umbauten hat Jacksonville mehrere Swimmingpools wie diesen in die Zuschauerränge integriert, von wo aus man das Spiel verfolgen kann
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...genau wie eine Attraktion, für welche das Stadion inzwischen berühmt ist: Seit den Umbauten hat Jacksonville mehrere Swimmingpools wie diesen in die Zuschauerränge integriert, von wo aus man das Spiel verfolgen kann
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Das Lucas Oil Stadium der Indianapolis Colts, 2008 für 720 Millionen Dollar fertig gestellt, kann zum Football bis zu 62.421 Fans aufnehmen. Hier findet unter anderem auch die Draft-Combine statt
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Das Lucas Oil Stadium der Indianapolis Colts, 2008 für 720 Millionen Dollar fertig gestellt, kann zum Football bis zu 62.421 Fans aufnehmen. Hier findet unter anderem auch die Draft-Combine statt
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Die Division-Krone in der AFC South ging in diesem Jahr an die Houston Texans, die in ihrem NRG Stadium dann auch ein Playoff-Spiel austragen durften. 71.795 Fans konnten die Partie in dem 2002 gebauten Stadion sehen
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Die Division-Krone in der AFC South ging in diesem Jahr an die Houston Texans, die in ihrem NRG Stadium dann auch ein Playoff-Spiel austragen durften. 71.795 Fans konnten die Partie in dem 2002 gebauten Stadion sehen
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Seit 2015 heißt das LP Field der Tennessee Titans Nissan Stadium. Hier passen noch immer 69.143 Zuschauer rein, 1999 wurde die Arena für 290 Millionen Dollar fertig gestellt
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Seit 2015 heißt das LP Field der Tennessee Titans Nissan Stadium. Hier passen noch immer 69.143 Zuschauer rein, 1999 wurde die Arena für 290 Millionen Dollar fertig gestellt
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Everything is bigger in Texas - das gilt auch für Football-Stadien: Die Dallas Cowboys zogen 2009 in ihr bombastisches AT&T Stadium um, das schon damals 1,3 Milliarden Dollar kostete. Die Rekord-Zuschauerzahl: 105.121
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Everything is bigger in Texas - das gilt auch für Football-Stadien: Die Dallas Cowboys zogen 2009 in ihr bombastisches AT&T Stadium um, das schon damals 1,3 Milliarden Dollar kostete. Die Rekord-Zuschauerzahl: 105.121
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...das absolute Highlight in der Mega-Arena: Der Jumbotron! Die Cowboys haben in ihrer Arena den viertgrößten HD-Video-Screen der Welt. Der deckt den Raum zwischen beiden 20-Yard-Lines ab
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...das absolute Highlight in der Mega-Arena: Der Jumbotron! Die Cowboys haben in ihrer Arena den viertgrößten HD-Video-Screen der Welt. Der deckt den Raum zwischen beiden 20-Yard-Lines ab
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Deutlich weniger modern geht es bei NFC-East-Rivale Washington zu: Die Redskins spielen seit 1997 in ihrem FedEx Field, und das vor bis zu 82.000 Zuschauern. 250,5 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Deutlich weniger modern geht es bei NFC-East-Rivale Washington zu: Die Redskins spielen seit 1997 in ihrem FedEx Field, und das vor bis zu 82.000 Zuschauern. 250,5 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Auch Cowboys-Hass-Gegner Philadelphia ist seit einer Weile nicht mehr umgezogen. Die Eagles eröffneten 2003 ihr Lincoln Financial Field, 69.176 Zuschauer passen hier rein. Die Arena kostete damals 512 Millionen Dollar
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Auch Cowboys-Hass-Gegner Philadelphia ist seit einer Weile nicht mehr umgezogen. Die Eagles eröffneten 2003 ihr Lincoln Financial Field, 69.176 Zuschauer passen hier rein. Die Arena kostete damals 512 Millionen Dollar
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Das nächste NFC-East-Schwergewicht kommt aus dem Big Apple: Das 2010 für 1,6 Milliarden Dollar fertig gestellte MetLife Stadion in New Jersey ist die Heimat der New York Giants sowie der New York Jets - womit wir in der AFC East angelangt wären!
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Das nächste NFC-East-Schwergewicht kommt aus dem Big Apple: Das 2010 für 1,6 Milliarden Dollar fertig gestellte MetLife Stadion in New Jersey ist die Heimat der New York Giants sowie der New York Jets - womit wir in der AFC East angelangt wären!
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Abo-Division-Sieger New England spielt im Gillette Stadium. 66.829 Fans können hier seit 2002 Tom Brady und Co. bewundern, 325 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Abo-Division-Sieger New England spielt im Gillette Stadium. 66.829 Fans können hier seit 2002 Tom Brady und Co. bewundern, 325 Millionen Dollar kostete die Arena einst
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Genau wie in Foxborough kann es auch in Buffalo durchaus ungemütlich werden. Die Bills spielen bereits seit 1973 im Ralph Wilson Stadium, das aktuell 71.870 Zuschauer fasst. Für 22 Millionen Dollar wurde das Stadion gebaut, als ein Umzug drohte
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Genau wie in Foxborough kann es auch in Buffalo durchaus ungemütlich werden. Die Bills spielen bereits seit 1973 im Ralph Wilson Stadium, das aktuell 71.870 Zuschauer fasst. Für 22 Millionen Dollar wurde das Stadion gebaut, als ein Umzug drohte
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Allerdings kann die AFC East wetter-technisch auch anders - in diesem Sinne: Welcome to Miami! Bis zu 65.000 Fans sehen hier seit 1987 die Dolphins, 2016 wird das Stadion allerdings nach ausgelaufenem Sponsoren-Deal einen neuen Namen erhalten
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Allerdings kann die AFC East wetter-technisch auch anders - in diesem Sinne: Welcome to Miami! Bis zu 65.000 Fans sehen hier seit 1987 die Dolphins, 2016 wird das Stadion allerdings nach ausgelaufenem Sponsoren-Deal einen neuen Namen erhalten
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Wir bleiben erstmal im schönen, warmen Wetter - und gehen in die Wüste: Mitten in Arizona steht das UFO der Arizona Cardinals...
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Wir bleiben erstmal im schönen, warmen Wetter - und gehen in die Wüste: Mitten in Arizona steht das UFO der Arizona Cardinals...
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...hier passen seit 2006 maximal 78.600 Zuschauer rein. 455 Millionen Dollar kostete die Arena, in der bereits der Pro Bowl und mehrere Super Bowls stattgefunden haben
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...hier passen seit 2006 maximal 78.600 Zuschauer rein. 455 Millionen Dollar kostete die Arena, in der bereits der Pro Bowl und mehrere Super Bowls stattgefunden haben
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Eines der berühmtesten Stadien der NFL kommt ebenfalls aus der NFC West: Die Seattle Seahawks empfangen ihre Gegner im CenturyLink Field, das maximal 72.000 Zuschauer fasst
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Eines der berühmtesten Stadien der NFL kommt ebenfalls aus der NFC West: Die Seattle Seahawks empfangen ihre Gegner im CenturyLink Field, das maximal 72.000 Zuschauer fasst
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Berühmt ist das Stadion für seine besondere Konstruktion, die Schall extrem gut reflektiert. Das führt dazu, dass die lauten Fans in Seattle gegnerischen Offenses das Leben besonders schwer machen
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Berühmt ist das Stadion für seine besondere Konstruktion, die Schall extrem gut reflektiert. Das führt dazu, dass die lauten Fans in Seattle gegnerischen Offenses das Leben besonders schwer machen
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Das neueste Stadion in der NFC West gehört den San Francisco 49ers: Levi's Field wurde 2014 neu eröffnet und kostete rund zwei Milliarden Dollar. Maximal 75.000 Fans haben hier Platz, Super Bowl 50 zwischen Denver und Carolina wurde hier ausgetragen
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Das neueste Stadion in der NFC West gehört den San Francisco 49ers: Levi's Field wurde 2014 neu eröffnet und kostete rund zwei Milliarden Dollar. Maximal 75.000 Fans haben hier Platz, Super Bowl 50 zwischen Denver und Carolina wurde hier ausgetragen
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Allerdings wird es schon bald ein neueres Stadion innerhalb der Division geben: Die gerade nach Los Angeles umgezogenen Rams spielen nur bis 2019 im altehrwürdigen Coliseum, dann soll die geplante Mega-Arena fertig sein
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Allerdings wird es schon bald ein neueres Stadion innerhalb der Division geben: Die gerade nach Los Angeles umgezogenen Rams spielen nur bis 2019 im altehrwürdigen Coliseum, dann soll die geplante Mega-Arena fertig sein
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Wenn die Rams dann in ihr neues Stadion umziehen, könnten die San Diego Chargers mit von der Partie sein. Vorerst bleibt das Team aber in San Diego - und seinem veralteten Qualcomm Stadium (Kapazität: 70.561)
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Wenn die Rams dann in ihr neues Stadion umziehen, könnten die San Diego Chargers mit von der Partie sein. Vorerst bleibt das Team aber in San Diego - und seinem veralteten Qualcomm Stadium (Kapazität: 70.561)
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Und noch ein Team, das in der Verlosung für Los Angeles ist: Die Oakland Raiders. Die kommen allerdings nur in Frage, falls sich die Chargers gegen L.A. entscheiden. Bis auf Weiteres bleiben die Raiders daher im Coliseum (Kapazität: 56.057)
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Und noch ein Team, das in der Verlosung für Los Angeles ist: Die Oakland Raiders. Die kommen allerdings nur in Frage, falls sich die Chargers gegen L.A. entscheiden. Bis auf Weiteres bleiben die Raiders daher im Coliseum (Kapazität: 56.057)
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In der AFC West bekommen es die Raiders und die Chargers unter anderem mit den Kansas City Chiefs zu tun. Deren Arrowhead Stadium ist mit seinen 76.416 Zuschauern für enorme Lautstärke und eine College-Atmosphäre berühmt
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In der AFC West bekommen es die Raiders und die Chargers unter anderem mit den Kansas City Chiefs zu tun. Deren Arrowhead Stadium ist mit seinen 76.416 Zuschauern für enorme Lautstärke und eine College-Atmosphäre berühmt
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Zum Abschluss gibt's die Heimat des amtierenden AFC-West und NFL-Champion Denver Broncos: Mile High Stadium bietet 76.125 Zuschauern Platz und seine hohe Lage in den Bergen Colorados sorgt für dünne Luft. Hier wird die 2016er Saison beginnen!
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Zum Abschluss gibt's die Heimat des amtierenden AFC-West und NFL-Champion Denver Broncos: Mile High Stadium bietet 76.125 Zuschauern Platz und seine hohe Lage in den Bergen Colorados sorgt für dünne Luft. Hier wird die 2016er Saison beginnen!
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  • All das hatte auch Auswirkungen auf die Coverage. Die Tatsache, dass die O-Line nicht hielt und Wilson nur selten Plays mit seinen Bewegungen verlängern konnte, erlaubte es Arizona, die Receiver aggressiv zu decken: Wilson musste den Ball schließlich meist schnell werfen, doch selbst in der Spread-Formation mit Empty Backfield war häufig kein Receiver frei. Zur Halbzeit standen 181 Cardinals-Yards derer 47 für Seattle gegenüber.
  • Stichwort Coverage: Patrick Peterson folgte Doug Baldwin auch in den Slot, es war über weite Strecken eine klare Mann-Zuteilung. Allerdings zog sich Arizonas Star-Cornerback eine leichte Rückenverletzung zu, und musste mehrfach während des Spiels behandelt werden.
  • Zuletzt hatten die Seahawks-Coaches wiederholt angekündigt, dass Wilson im Running Game wieder eine größere Rolle bekommen soll - doch es wirkte fast, als würden ihn seine Blessuren am Knöchel und am Knie stärker behindern, als vergangene Woche. Die wenigen Runs sahen sehr langsam aus, selbst als Ablenkung funktionierte er so nicht.
  • Die Cardinals auf der anderen Seite bauten anfangs auf Heavy Formations und liefen teilweise gar aus 3-TE-Sets. Allerdings musste Darren Fells, Arizonas bester Blocking-Tight-End, gegen Ende des ersten Viertels aufgrund einer Knöchelverletzung raus, was den Ansatz etwas änderte. Außerdem auffällig: Arians gab Johnson dieses Mal früher Pausen, außerdem waren auch End-Around-Runs mit J.J. Nelson, wie schon gegen die Jets, ein Mittel.
  • Gleichzeitig operierte Arizona teilweise aber auch aus einer 5-Receiver-Spread-Formation heraus und setzte, wie zuletzt gegen San Francisco und die Jets erfolgreich, auf mehr kurze und mittellange Pässe. Bei den langen Pässen wieder deutlich: Palmers mangelnde Genauigkeit, das Timing stimmte hier wieder nicht. Es ist im Passspiel der große Unterschied im Vergleich zur Vorjahres-Offense.
  • Dabei darf aber Seattles extrem starke Coverage nicht unerwähnt bleiben, auch Linebacker Bobby Wagner lieferte im Eins-gegen-Eins gegen Johnson gute, enge Deckung. Seattle konnte zudem seinerseits immer wieder unfassbaren Druck an der Line of Scrimmage erzeugen.

Week 7 im kompletten Überblick

Adrian Franke

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Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

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