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Tag für Houston, Suh darf gehen

Von Adrian Franke
Montag, 02.03.2015 | 17:37 Uhr
Die Kansas City Chiefs haben ihren Tag für Justin Houston verwendet
© getty
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Die Deadline für die Vergabe des Franchise Tags läuft am Montagabend um 22 Uhr deutscher Zeit ab, die ersten Entscheidungen wurden bereits getroffen. Während Justin Houston (voraussichtlich) und Demaryius Thomas wie erwartet bleiben, darf Ndamukong Suh das Geld jagen. Die Patriots könnten derweil den Tag ihrem Kicker geben.

Suh darf gehen: Wie die Detroit Lions verkündeten, wird das Team seinen Franchise Tag nicht für Star-DT Ndamukong Suh verwenden. Der Tag hätte die Lions 26,8 Millionen Dollar für ein Jahr gekostet, da Suh aufgrund seines umstrukturierten Vertrages im Vorjahr 22,4 Millionen Dollar kassiert hatte. Zwar arbeitet Detroit noch an einem langfristigen Deal, der zu diesem Zeitpunkt aber definitiv eine Überraschung wäre.

Bleibt diese Überraschung aus, wäre Suh eindeutig der beste Spieler des kommenden Free-Agent-Marktes und würde wohl der teuerste Defense-Spieler der Liga werden. Suh hatte zuletzt bereits angekündigt, dass sein Berater sein kommendes Team aussuchen wird, womit wohl der Meistbietende den Zuschlag erhält. Die Lions haben sich mit früheren Umstrukturierungen in eine schlechte Lage gebracht: Suh wird Detroits Salary Cap in der kommenden Saison mit 9,7 Millionen Dollar belasten, egal wo er spielt.

Houston bleibt - voraussichtlich: Die Kansas City Chiefs haben dagegen als erstes Team Gebrauch vom Franchise Tag gemacht, wie erwartet wird Justin Houston den Tag bekommen. Der 26-jährige Pass-Rusher, der die NFL in der Vorsaison mit 22 Sacks anführte, würde somit in der kommenden Saison rund 14 Millionen Dollar kassieren.

Allerdings handelt es sich Berichten zufolge um den Non-Exclusive-Tag, wodurch ihm auch andere Teams ein Angebot unterbreiten könnten. Sollten die Chiefs ihre Offerte in dem Fall nicht dem anderen Angebot anpassen und Houston würde wechseln, wären ein Erst- und ein Zweitrunden-Draftpick als Entschädigung fällig. Darüber hinaus will Houston, der weiter auf einen langfristigen Deal hofft, angeblich möglicherweise bis um zehnten Spieltag der kommenden Saison warten, um den Franchise Tender zu unterschreiben.

Thomas erhält Tag: Auch die Denver Broncos haben ihre zu erwartende Entscheidung getroffen. Übereinstimmenden Berichten zufolge unterschreibt Receiver Demaryius Thomas seinen Tag, welcher ihm rund 12,8 Millionen Dollar einbringt. Thomas verzeichnete in der vergangenen Spielzeit 1.619 Yards und elf Touchdowns in der Regular Season, damit bleibt abzuwarten, was die Broncos mit anderen anstehenden Free Agents wie Terrance Knighton oder Julius Thomas noch vorhaben.

Tag für Gostkowski? Obwohl Patriots-Safety Devin McCourty zuletzt angekündigt hatte, den Franchise Tag gerne zu akzeptieren, wird er eine Chance auf die rund 9,6 Millionen Dollar für ein Jahr womöglich überhaupt nicht bekommen.

Medienberichten aus Boston zufolge ist die Chance derzeit höher, dass Kicker Stephen Gostkowski den Tag für mutmaßlich etwa 4,5 Millionen Dollar bekommt. Das eingesparte Geld könnte womöglich in einen neuen Deal für Cornerback Darrelle Revis fließen.

Was steht noch an? Zwei Spieler aus der NFC East werden wohl ebenfalls den Tag erhalten. Die Dallas Cowboys werden ohne Zweifel verhindern, dass Dez Bryant auf den Markt kommt und auch Giants-DE Jason Pierre-Paul bekommt Berichten zufolge den Einjahresvertrag vorgelegt.

Unwahrscheinlicher ist dagegen der Tag bei einigen anderen Superstars. Packers-Receiver Randall Cobb etwa würde mit dem Tag mehr verdienen als Nummer-1-Receiver Jordy Nelson, auch die Philadelphia Eagles werden WR Jeremy Maclin die kolportierten 12,7 Millionen Dollar wohl nicht geben. Beide Teams arbeiten aber noch an langfristigen Verträgen, um die Receiver zu halten.

Auch die San Francisco 49ers werden ihren Tag wohl nicht verwenden. Zwar haben die Niners mit Guard Mike Iupati, Running Back Frank Gore und Wide Receiver Michael Crabtree drei prominente Free Agents, keiner davon wird den teuren Tag aber voraussichtlich erhalten. Vor allem bei Crabtree und Iupati ist stark davon auszugehen, dass sie sich in der Free Agency einen anderen Arbeitgeber suchen werden.

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