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Sherman: "Ich brauche den Ball"

SID
Donnerstag, 11.09.2014 | 14:24 Uhr
Auf der Lauer: Richard Sherman wünscht sich mehr Bindung zum Spiel der Seahawks
© getty
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Seahawks-Cornerback Richard Sherman möchte mehr in das Spiel eingebunden werden und hofft, dass Quarterbacks wieder häufiger Bälle in seine Richtung werfen. Dallas' Quarterback Tony Romo zieht derweil positive Schlüsse aus seinem verpatzten Saisonstart und John Abraham steht offenbar vor dem Ende seiner Karriere.

Sherman will mehr einbezogen werden: Richard Sherman möchte sich nicht damit abfinden, dass Quarterbacks es vermeiden, in die Richtung des Cornerbacks der Seattle Seahawks zu werfen. "Man will Teil des Spiels sein und mit eigenen Plays dem Team helfen, zu gewinnen", so der 26-Jährige, nachdem im Season Opener gegen die Green Bay Packers kein einziger Ball von Aaron Rogers in seine Richtung flog.

Vor dem Spiel am Sonntag bei den San Diego Chargers hofft Sherman daher, vom gegnerischen Quarterback Phillip Rivers öfter einbezogen zu werden: "Wenn man als Spieler den Ball nicht kriegt, hat man weniger Einfluss auf das Spiel. Ich brauche den Ball", sagte Sherman weiter.

Die Seiten mit Byron Maxwell, dem anderen Cornerback der Seahawks, zu tauschen, ist dabei keine Option: "So etwas machen wir nicht. Das wäre respektlos. Wir haben überall starke Spieler."

Romo hofft auf Besserung: Tony Romo machte bei der Auftakt-Niederlage gegen die San Francisco 49ers mit drei Interceptions nicht unbedingt positiv auf sich aufmerksam. Dennoch versucht der Quarterback der Dallas Cowboys, dem verpatzten Saisonstart etwas Positives abzugewinnen: "Ich habe das gebraucht. Es gibt gewisse Kleinigkeiten, die im Voraus einfach da sein müssen. Ich bin enttäuscht, dass ich ein Spiel gebraucht habe, um das zu merken, aber ich bleibe optimistisch."

Nach seiner Rücken-Operation im Sommer verpasste Romo große Teile des Trainingscamps und spielte nur in zwei Preseason-Spielen.

Immerhin: Trotz dreier Sacks und mehrerer Hits spürt der 34-Jährige keinerlei Schmerzen im Rücken und blickt schon auf das nächste Spiel bei den Tennessee Titans: "Man will nie Partien haben, in denen man mehrere Interceptions wirft. Aber was die besten Quarterbacks ausmacht, ist, wie sie darauf antworten. Man kommt zurück und zeigt eine Reaktion."

Abraham vor dem Karrierende: John Abraham spielt scheinbar mit dem Gedanken, seine Karriere in der NFL zu beenden. Der Spieler mit den meisten Career-Sacks aller Aktiven habe laut Angaben von Bruce Arians, dem Head Coach der Arizona Cardinals, den Antrieb verloren, Football zu spielen. Dies habe Abraham seinem Trainer in einem Vier-Augen-Gespräch berichtet.

Nachdem der 36-Jährige im Spiel gegen die San Diego Chargers eine Gehirnerschütterung erlitt, musste er das Feld verlassen und steht vorerst wohl sowieso nicht zur Verfügung. Das kann aber auch andere Gründe haben: "Wenn man in sein Alter kommt und wieso auch immer die Atmosphäre beim Monday Night Football nicht genießen kann, dann fehlt etwas", sagte Arians über seinen Linebacker.

Long mit Knöchel-OP: Chris Long von den St. Louis Rams muss sich einer Operation am linken Knöchel unterziehen. Damit wird der Defensive End acht bis zehn Wochen ausfallen. Die Verletzung zog sich Long in der Partie gegen die Minnesota Vikings zu, nachdem Defensive Tackle Kendall Langford unglücklich auf sein Sprunggelenk gefallen war.

Damit verpasst Long zum ersten Mal, seitdem er 2008 gedraftet wurde, ein Regular-Season-Spiel. Vor dem Aufeinandertreffen bei den Tampa Bay Buccaneers am kommenden Sonntag absolvierte der 29-Jährige 97 NFL-Spiele am Stück. Die Saison ist laut seinem Trainer Jeff Fisher dennoch noch nicht gelaufen: "Er wird noch in dieser Saison zurückkommen, auch wenn ich momentan keinen genauen Zeitpunkt sagen kann."

Auch zu Sam Bradford gibt es Neuigkeiten. Der Rams-Quarterback wurde am Montag erfolgreich an seinem Kreuzband operiert und "ist auf dem bereits bekannten Weg zurück", so Head Coach Fisher , nachdem sich Bradford im Preseason-Spiel gegen die Cleveland Browns zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Kreuzband gerissen hatte.

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