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Romo am Boden - 5 Interceptions gegen Chicago

Von SPOX
Dienstag, 02.10.2012 | 08:43 Uhr
Tony Romo liegt noch am Boden, während Lance Briggs schon seinen 74-Yard-Touchdown feiert
© Getty
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Die Defense der Chicago Bears legt im Monday Night Game gegen die Dallas Cowboys einen überragenden Auftritt hin und zwingt Quarterback Tony Romo zu fünf Interceptions. Derweil sorgte Jay Cutler für Aufregung, weil er vor seinem Offensive Coordinator weglief. Außerdem: Schock-Diagnose für den Colts-Headcoach. Schon am Sonntag sorgte New-York-Giants-Kicker Lawrence Tynes 15 Sekunden mit einem vergebenen Field Goal für den nächsten Sieg der Philadelphia Eagles und Jets-Coach Rex Ryan stellte ein Rezept fürs Arschtreten zusammen.

Monday Night Game: Dallas Cowboys (2-2) - Chicago Bears (3-1) 18:34 (0:0, 7:10, 3:14, 8:10)

QB: Tony Romo (31/43, 307 YDS, 1 TD, 1 FUM) - Jay Cutler (18-24, 275 YDS, 2 TD, 1 FUM)

RB: DeMarco Murray (11 CAR, 24 YDS, 1 FUM) - Matt Forte (13 CAR, 52 YDS)

WR: Dez Bryant (8 REC, 105 YDS) - Brandon Marshall (7 REC, 138 YDS, 1 TD)

Was für ein Abend für Tony Romo: Der Dallas-Quarterback warf gegen Chicago fünf Interceptions. Neuer Negativrekord seiner Karriere. Von den fünf Turnovern wandelte die gegnerische Defense zwei prompt zum Touchdown um. "Es war einfach ein herausragendes Spiel unserer Defense", sagte Bears-Coach Lovie Smith: "Es scheint, als hätte jeder etwas zu sagen. Das waren alles gute Spielzüge."

Nächster Wermutstropfen für Romo: In den letzten drei Minuten bekam sein Backup Kyle Orton die ersten Spielminuten, seit er in Dallas unterschrieb. Gegen sein früheres Franchise führte er die Offense in zehn Spielzügen sofort zu einem 89-Yard-Drive, der mit einem 5-Yard-Touchdown-Pass auf Jason Witten endete.

Dabei liest sich die Statistik der Cowboys im Vergleich zu den Bears eigentlich wie die eines Siegers: 70 Yards Vorsprung, acht First Downs mehr als der Gegner, nur ein einziger Sack gegen die eigene Offense und keine Fumbles, bei denen der Ball verloren wurde.

Auf Seiten der Bears leistete sich Jay Cutler wesentlich weniger Fehler, auch wenn er nach einem Sack durch DeMarcus Ware und Victor Butler sein erstes Fumble der jungen Saison kassierte. Dafür warf er in der zweiten Hälfte fast perfekt. Lediglich einer von zwölf Pässen wurde nicht gefangen. 219 Yards und zwei Touchdowns sprangen dabei heraus.

Für einen Aufreger sorgte Cutler im zweiten Viertel, als sein Offensive Coordinator Mike Tice an der Seitenlinie mit ihm sprechen wollte. Der Bears-Quarterback setzte sich auf die Bank. Tice nahm den Platz daneben, worauf Cutler prompt wieder aufstand, und weg ging.

"Man sollte nicht in alles etwas hinein interpretieren", sagte Cutler später auf der Pressekonferenz: "Ich verstehe, dass ihr Zeitungen verkaufen müsst und dass das schwirig ist. Aber es bedeutet nicht viel, wenn ich weggehe und mir Wasser hole."

Schock-Diagnose für Colts: Trainer Chuck Pagano an Leukämie erkrankt

Indianapolis muss wohl für den Rest der Saison auf Chuck Pagano verzichten. Der 51-jährige Headcoach der Colts ist an Blutkrebs erkrankt und begibt sich sofort in Behandlung. "Es war eine schwierige Woche", sagte Teambesitzer Jim Irsay: "Ich bin aber mit jeder Faser meines Körpers optimistisch, dass Chuck den Krebs besiegen wird. Und ich weiß, dass Chuck das auch fühlt."

Pagano hatte seinen Posten erst vor dieser Saison angetreten, kämpfte seit der Vorbereitung mit extremer Müdigkeit und bekam leicht Blutergüsse. Trotzdem wartete er bis zur Bye-Week der Colts, um sich untersuchen zu lassen.

Bis zur Genesung wird Offensive Coordinator Bruce Arians, der 2007 selbst an Prostata-Krebs erkrankt war, Pagano ersetzen. "Das ist kein einfacher Tag für uns alle", sagte der Aushilfs-Headcoach. "Ich habe Mr. Irsay gefragt, ob wir das Licht in seinem Büro dauerhaft anlassen können, bis er wieder zurück ist und das werden wir machen."

Philadelphia Eagles (3-1) - New York Giants (2-2) 19:17 (0:0, 7:3, 6:7, 6:7)

QB: Michael Vick (19/30, 241 YDS, 1 TD) - Eli Manning (24/42, 309 YDS, 2 TD, 1 FUM)

RB: LeSean McCoy (23 CAR, 123 YDS 1 FUM) - Ahmad Bradshaw (13 CAR, 39 YDS)

WR: DeSean Jackson (6 REC, 99 YDS, 1 TD) - Domenik Hixon (6 REC, 114 YDS)

Knapp, knapper, Eagles: Bei allen drei Saisonsiegen sammelte Philadelphia insgesamt vier Punkte mehr als der Gegner. So ist es kaum verwunderlich, dass die Entscheidung am Sonntag erst 15 Sekunden vor dem Ende fiel, als der Kicker der New York Giants die letzte Chance zum Field Goal vergab.

49 Sekunden vor Schluss stand New York schon an der 27-Yard-Linie der Eagles. Headcoach Tom Coughlin entschied sich für ein Running Play, um die Uhr weiter herunterlaufen zu lassen. Anschließend sahen die Referees eine Offensive Pass Interference von Wide Receiver Ramses Barden. Nachdem der nächste Pass incomplete war, entschied Coughlin schon beim Third Down das Field Goal zu wählen.

Lawrence Tynes probierte es aus 54 Yards und verfehlte das Tor links. Doch der Fehler blieb ohne Konsequenz. Die Eagles hatten ihr letztes Timeout gezogen, kurz bevor Tynes schoss.

Eagles-Coach Andy Reid bereute zu dem Zeitpunkt die Entscheidung schon. "Wenn du von 66.000 Leuten umgeben bist, die dir wahrscheinlich alle deinen Kopf abreißen wollen, klar." Doch einige Sekunden später folgte die Erleichtung. Tynes scheiterte auch beim zweiten Versuch. Der Ball flog zwar in die richtige Richtung, war aber etwa einen Meter zu kurz.

So konnten die Eagles einen weiteren Comeback-Sieg feiern, nachdem sie vor dem letzten Viertel noch zurück gelegen hatten. Michael Vick spielte kontrolliert, vermied Interceptions und setzte vor allem in der zweiten Hälfte auf Running Back LeSean McCoy. Die richtige Entscheidung.

In den ersten beiden Vierteln spielten beide Teams eher Stop and Go, bis Philadelphia im zweiten Viertel erstmals in die Endzone vordringen konnte. DeSean Jackson suchte früh den Blickkontakt zu Michael Vick, änderte im Rücken von New Yorks Defensive Back Terrell Thomas die Laufrichtung und konnte den Ball somit unbedrängt in der Endzone fangen.

Es war die achte Niederlage des Super-Bowl-Champions in den letzten neun Duellen mit den Eagles, woran auch die gute Leistung Eli Mannings nichts ändern konnte. Pässe zu acht verschiedenen Receivern komplettierte der Giants-Quarterback am Sonntagabend. Gereicht hat es trotzdem nicht.

Dagegen sind die Eagles jetzt trotz der Probleme in der Preseason 3-1 und damit an der Spitze der NFC East.

Green Bay Packers (2-2) - New Orleans Saints (0-4) 28:27 (7:7, 14:7, 0:10, 7:3)

QB: Aaron Rodgers (31/41, 319 YDS, 4 TD) - Drew Brees (35/54, 446 YDS, 3 TD)

RB: Cedric Benson (18 CAR, 84 YDS) - Darren Sproles (5 CAR, 20 YDS)

WR: Jordy Nelson (8 REC, 93 YDS, 1 TD) - Marques Colston (9 REC, 153 YDS, 1 TD)

Endlich sind die Referees zurück. Endlich gibt es keine Fehlentscheidungen mehr? Falsch gedacht. Die Packers hätten fast durch eine Fehlentscheidung das Match gegen New Orleans verloren. Die Fans forderten die Bestrafung einer Offensive Pass Interference gegen Ende des ersten Viertels, doch es kam keine Flagge. Der 20-Meter-Touchdown-Pass von Drew Brees zählte somit.

Im dritten Viertel die nächste kontroverse Situation: Packers-Coach Mike McCarthy challenged einen Catch von Jimmy Graham. Die Entscheidung hat aber Bestand. Im letzten Viertel fehlt genau diese Challenge, da das Kontingent der Packers aufgebraucht war, als Darren Sproles ein Fumble unterlief. Die Schiedsrichter sahen es nicht.

Am Ende sorgte Aaron Rodgers mit seinem Touchdown-Pass auf Jordy Nelson dafür, dass die Fehlentscheidung ohne Folgen blieb.

Tampa Bay Buccaneers (1-3) - Washington Redskins (2-2) 22:24 (3:7, 3:14, 7:0, 9:3)

QB: Josh Freemann (24-39, 299 YDS) - Robert Griffin III (26/35, 323 YDS, 1 FUM)

RB: Doug Martin (8 CAR, 33 YDS) - Alfred Morris (21 CAR, 113 YDS)

WR: Mike Williams (4 REC, 115 YDS) - Fred Davis (4 REC, 70 YDS)

Das zweite Match am Sonntag, dass durch ein Field Goal in letzter Sekunde entschieden wurde. Dieses Mal sicherte Billy Cundiff seinen Redskins drei Sekunden vor Ablauf der Uhr jedoch den Sieg bei den Buccaneers. Es war ein kleines Stück Wiedergutmachung nach einem grausigen Spiel des Washington-Kickers: Cundiff vergab insgesamt drei Field Goals. Er scheiterte aus 31, 41 und 51 Yards.

Zwischenzeitlich hatten die Redskins schon mit 18 Punkten in Führung gelegen, doch Tampa Bay drehte das Spiel und führte zwischenzeitlich 22:21. Dann kam der Auftritt von RG3. Griffins Headset fiel beim letzten Drive aus, sodass der Rookie-Quarterback immer wieder zur Seitenauslinie laufen musste. Dennoch brachte er sein Team noch in Field-Goal-Reichweite und Cundiff rehabilitierte sich.

Arizona Cardinals (4-0) - Miami Dolphins (1-3) 24:21 OT (0:0, 0:13 7:0, 14:8, 3:0)

QB: Kevin Kolb (29/48, 324 YDS, 3 TD, 2 INT) - Ryan Tannehill (26/41, 431 YDS, 1 TD, 2 INT , 1 FUM)

RB: Ryan Williams (13 CAR, 26 YDS) - Reggie Bush (17 CAR, 67 YDS)

WR: Brian Hartline (13 REC, 253 YDS, 1TD) - Andre Roberts (6 REC, 118 YDS, 2 TD)

Die Cardinals bleiben auch im vierten Spiel ungeschlagen. Allerdings brauchten sie bis zur Overtime, um mit einem Field Goal aus 46 Yards den Sieg zu sichern. Vorausgegangen war ein Fehler von Miamis Rookie-Quarterback Ryan Tannehill, dessen Pass nach einem Hit abgefangen wurde.

Zum Ende des vierten Viertels hatte Kevin Kolb sein Team gerade so in die Verlängerung gerettet, als er beim Fourth Down einen 15-Yards-Pass zu Andre Roberts warf: Touchdown 22 Sekunden vor Schluss.

Jacksonville Jaguars (1-3) - Cincinnati Bengals (3:1) 10:27 (0:3, 7:14, 3:0, 0:10)

QB: Blaine Gabbert (23/34, 186 YDS, 1 TD, 1 INT) - Andy Dalton (20/31, 244 YDS, 2 TD, 1 INT)

RB: Maurice Jones-Drew (13 CAR, 38 YDS) - BenJarvus Green-Ellis (26 CAR, 82 YDS, 1 FUM)

WR: Justin Blackman (6 REC, 48 YDS) - A.J. Green (6 REC, 117 YDS, 1 TD)

Denver Broncos (2-2) - Oakland Raiders (1-3) 37:6 (10:3, 0:3, 21:0, 6:0)

QB: Peyton Manning (30/38, 338 YDS, 3 TD) - Carson Palmer (19/34, 202 YDS, 1 FUM)

RB: Willis McGahee (19 CAR, 112 YDS, 1 TD) - Darren McFadden (13 CAR, 34 YDS)

WR: Demaryius Thomas (5 REC, 103 YDS, 1 FUM) - Denarius Moore (4 REC, 71 YDS)

Atlanta Falcons (4-0) - Carolina Panthers (1-3) 30:28 (7:7, 10:7, 7:7, 6:7)

QB: Matt Ryan (25/40, 369 YDS, 3 TD, 1 INT) - Cam Newton (15/24, 215 YDS, 2 TD, 1 FUM)

RB: Michael Turner (13 CAR, 103 YDS) - DeAngelo Williams (11 CAR, 49 YDS, 1 TD)

WR: Roddy White (8 REC, 169 YDS, 2 TD) - Greg Olsen (6 REC, 89 YDS, 1TD)

Die Falcons bleiben auch im vierten Spiel ungeschlagen, wobei Matt Ryan ordentlich einstecken musste. Der Quarterback Atlantas wurde sieben Mal gesacked. Persönlicher "Rekord".

Die Niederlage der Panthers war unglücklich. 1:09 Minuten vor Schluss führte Carolina noch. Ryan startete seinen Drive an der eigenen 1-Yard-Linie, ließ sich weit zurück fallen und vertraute beim Wurf darauf, dass sich Roddy White den Ball erläuft. Der Wide Receiver erfüllte das Vertrauen und fing den 59-Yard-Pass. Das anschließende Field Goal aus 40 Yards verwandelte Matt Bryant. Sieg Falcons.

Buffalo Bills (2-2) - New England Patriots (2-2) 28:52 (0:7, 14:0, 7:14, 7:31)

QB: Ryan Fitzpatrick (22/39, 350 YDS, 4 TD, 4 INT) - Tom Brady (22/36, 340 YDS, 3 TD, 1 RUSH-TD)

RB: C.J. Spiller (8 CAR, 33 YDS, 1 FUM) - Brandon Bolden (16 CAR, 137 YDS, 1 TD)

WR: Scott Chandler (4 REC, 62 YDS, 2 TD) - Wes Welker (9 REC, 129 YDS)

Die Patriots sind zurück in der Erfolgsspur. Zwar warf Tom Brady einen Touchdown-Pass weniger als sein Gegenüber Ryan Fitzpatrick, doch der New-England-Quarterback vermied dafür jegliche Interception. "Wir lagen 21-7 zurück, die Rücken an der Wand. Ich denke, wir haben eine Menge Herz bewiesen", sagte Brady nach dem Match. "Das macht das Team aus. Wir werden immer bis zum Ende kämpfen."

Mit gutem Beispiel ging dabei die Defense voran. Insgesamt sechs Turnovers erzwangen die Patriots. "Das war wirklich peinlich", sagte Fitzpatrick: "Wir hatten eine Menge Stolz im Umkleideraum, aber jetzt haben wir die Schwänze zwischen den Beinen eingeklemmt."

Statt die Lücke zu den Patriots zu verkleinern, kassierten die Bills in der zweiten Hälfte 45 Punkte in sieben aufeinanderfolgenen Drives, 35 davon ohne Antwort. "Die einzige Reaktion, die ich habe, ist, dass die zweite Hälfte erbärmlich war", gestand Defensive Lineman Kyle Williams folgerichtig.

Zwei 100-Yard-Pässe und zwei 100-Yard-Laufspiele sind ein eindeutiges Indiz für die katastrophale Leistung der teuren Buffalo-Defense um Mario Williams. "Wenn zwei Leute für 100 Yards rushen, läuft etwas falsch", sagte der Linebacker: "Wir müssen uns auf die Realität besinnen und sehen, was hier los ist." Das Ergebnis dürfte ernüchternd sein: Die Patriots konnten in den letzten beiden Vierteln nahezu machen, was sie wollten.

Die Gewinner des Tages waren die Tailbacks Stevan Ridley (106 YDS, 2 TD) und Brandon Bolden. "Wir haben die Spielzüge einfach besser ausgeführt", sagte der Patriots-Coach Bill Belichick: "Das war keine Zauberei."

Zwar kehrten beide Running Backs der Bills von ihren Verletzungspausen zurück, doch Fred Jackson und C.J. Spiller leisteten sich beide ein Fumble. "Ich mag es nicht, so zu spielen", zeigte sich Buffalos Coach Chan Gailey enttäuscht: "Aber heute waren wir so schlecht. Man kann es nicht beschönigen."

Detroit Lions (1-3) - Minnesota Vikings (3-1) 13:20 (3:10, 3:3, 0:7, 7:0)

OB: Matthew Stafford (30/51, 319 YDS) - Christian Ponder (16/26, 111 Yards)

RB: Mikel Leshoure (13 CAR, 26 YDS) - Adrian Peterson (21 CAR, 102 YDS)

WR: Brandon Pettigrew (7 REC, 67 YDS) - Jerome Simpson (4 REC, 50 YDS)

Kansas City Chiefs (1-3) - San Diego Chargers (3-1) 20:37 (0:17, 6:10, 7:0, 7:10)

QB: Matt Cassell (24/42, 251 YDS, 2 TD, 3 INT) - Philip Rivers (18/23, 209 YDS, 2 TD, 1 INT, 1 FUM)

RB: Jamaal Charles (17 CAR, 92 YDS, 1 TD, 1 FUM) - Ryan Matthews (14 CAR, 61 YDS)

WR: Dwayne Bowe (7 REC, 108 YDS, 1 TD) - Antonio Gates (3 REC, 59 YDS)

St. Louis Rams (2:2) - Seattle Seahawks (2-2) 19:13 (3:7, 10:0, 3:3, 3:3)

QB: Sam Bradford (16/30, 221 YDS, 1 INT) - Russel Wilson (17/25, 160 YDS, 3 INT)

RB: Steven Jackson (18 CAR, 55 YDS) - Marshawn Lynch (20 CAR, 118 YDS, 1 TD)

WR: Danny Amendola (6 REC, 55 YDS, 1 TD) - Sidney Rice (4 REC, 51 YDS)

New York Jets (2-2) - San Francisco 49ers (3-1) 0:34 (0:0, 0:10, 0:7, 0:17)

QB: Mark Sanchez (13/29, 103 YDS, 1 INT, 1 FUM) - Alex Smith (12/21, 143 YDS)

RB: Shonn Greene (11 CAR, 34 YDS) - Frank Gore (21 CAR, 62 YDS, 1 TD, 1 FUM)

WR: Chaz Shilens (3 REC, 45 YDS) - Mario Manningham (3 REC, 47 YDS)

"Ich wollte eigentlich sagen, dass uns in den Hintern getreten wurde, aber ehrlich gesagt, wurde uns in den Arsch getreten", echauffierte sich Jets-Trainer Rex Ryan nach der blamablen Vorstellung gegen die 49ers: "Hier das Rezept, wie man den Arsch getreten bekommt: 2 von 13 beim Third Down. Das sind 15 Prozent. Vier Turnovers. Ein geblockter Punt. Und 245 Yards Raumgewinn durch Laufspiele."

Was er vergaß: Ein grottenschlechter Auftritt des Quarterbacks. Mark Sanchez brachte es gerade mal auf 103 Passing-Yards und leistete sich eine Interception. Seine Passquote: 39,9 Prozent. Unterirdisch. "Wir wussten, dass Sanchez den Ball etwas länger hält und wir dachten, dass wir an ihn herankommen könnten", sagte Aldon Smith: "Das hat ziemlich gut geklappt."

Doch auch die New Yorker Defense enttäuschte. Cornerback Kyle Wilson ließ die Receiver mehrmals enteilen und hatte nur Glück, dass die Pässe incomplete blieben. Hätte David Akers nicht zwei Field Goals vergeben, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen.

Die Zuschauer im MetLife-Stadium buhten das eigene Team fast die gesamte zweite Hälte lang aus, einige Fans forderten außerdem den Wechsel des Quarterbacks. Tim Tebow warf jedoch nur einen einzigen Spielzug für neun Yards Raumgewinn. Zu allem Überfluss verletzte sich Wide Receiver Santonio Holmes anscheinend ernsthaft am linken Fuß und musste mit dem Auto aus dem Innenraum gebracht werden.

Houston Texans (4-0) - Tennessee Titans (1-3) 38:14 (14:0, 0:7, 14:0, 10:7)

QB: Matt Schaub (20/28, 202 YDS, 2 TD) - Matt Hasselback (17/25, 193 YDS, 2 TD, 2 INT, 1 FUM)

RB: Arian Foster (24 CAR, 86 YDS, 1 TD) - Chris Johnson (25 CAR, 141 YDS)

WR: Owen Daniels (6 REC, 72 YDS, 1 TD) - Kendall Wright (4 REC, 46 YDS, 1 TD)

Die Serie der Texans hält. "Wir haben in der ganzen zweiten Hälfte hervorragend in der Defense gespielt", sagte Houstons Coach Gary Kubiak nach dem vierten Erfolg der Saison. Beispiel: Danieal Manning und Kareem Jackson liefen nach zwei Interceptions zum Touchdown.

Die Titans mussten schon während des ersten Viertels auf ihren Quarterback Jake Locker verzichten. Er verletzte sich an seiner linken Schulter und konnte anschließend nicht wieder aufs Feld zurückkehren. Running Back Chris Johnson sollte den Verlust offenichtlich durch mehr Laufspielzüge ausgleichen. 25 Versuche und 141 Yards standen bei ihm am Ende zu Buche. Mehr, als in allen drei bisherigen Spielen zusammen.

Baltimore Ravens (3-1) - Cleveland Browns (0-4) 23:16 (0:0, 9:7, 14:3, 0:6)

QB: Joe Flacco (28/46, 356 YDS, 1 TD) - Brandon Weeden (25-52, 320 YDS)

RB: Ray Rice (18 CAR, 49 YDS) - Trent Richardson (14 CAR, 47 YDS, 1 TD)

WR: Anquan Boldin (9 REC, 131 YDS) - Greg Little (4 REC, 77 YDS)

Die Baltimore Ravens gewannen wie erwartet das Thursday Night Game gegen die Cleveland Browns und bauten mehrere Serien aus. Die größere Story war aber das gefeierte Comeback der Referees.

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