Dallas Mavericks - Sacramento Kings 119:96

Mavs deklassieren desolate Kings

Von Jan-Hendrik Böhmer
Dienstag, 11.12.2012 | 05:50 Uhr
DeMarcus Cousins gewann das Centerduell mit Chris Kaman, trotzdem verlor Sacramento in Dallas
© Getty
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Die Dallas Mavericks (11-10) befinden sich weiter im Aufwind. Gegen die Sacramento Kings (7-13) gewann das Team des verletzten Dirk Nowitzki mit 119:96 und entschied damit bereits das vierte der letzten fünf Spiele für sich. Bester Scorer für Dallas war einmal mehr O.J. Mayo mit 19 Punkten.

Es ist zwar noch nicht Weihnachten, Geschenke wurden in Dallas aber dennoch verteilt. Und zwar haufenweise! Alleine in der ersten Halbzeit erlaubte sich Sacramento 12 Turnover - aus denen die Mavericks kurzerhand 19 Punkte machten.

Besonders im zweiten Viertel lief für die Kings nichts zusammen. Für knapp sechs Minuten machte Sacramento keinen einzigen Punkt - und Dallas konnte mit einem 19:0-Run enteilen. Zur Halbzeit stand es 65:43, das Spiel war so gut wie gelaufen.

Beste Spieler bei den Mavericks waren einmal mehr Chris Kaman (18 Punkte, 3 Rebounds) und O.J. Mayo (19 Punkte, 4 Assists, 7 Rebounds). Von der Bank steuerten Jae Crowder (11 Punkte, 4 Assists, 4 Rebounds) und Darren Collison (15 Punkte, 2 Assists, 3 Rebounds) Punkte bei.

Insgesamt zeigten die Mavericks eine ausgeglichene Team-Leistung. Sechs Spieler punkteten zweistellig, von der Bank kamen 52 Punkte.

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Bei den Kings, die sich in der zweiten Halbzeit etwas erholten, konnten DeMarcus Cousins (25 Punkte, 1 Assists, 6 Rebounds) und Francisco Garcia (25 Punkte, 1 Assist, 1 Rebound) überzeugen. Die Bank war hingegen völlig von der Rolle.

Reaktionen:

Rick Carlisle (Trainer Mavericks): "Sie haben natürlich einige Würfe vergeben. Aber wir haben uns in der Defense auch gut bewegt, waren meist in Position und haben gekämpft. Das hat auch unserer Offense einen Schub gegeben."

O.J. Mayo (Mavericks): "Wir sind im Moment gut drauf. Aber wir müssen diese Leistungen jetzt auch auswärts bestätigen. Wir müssen weiter arbeiten und uns reinhängen."

Elton Brand (Mavericks): "Kaman hat super gespielt. Das muss er beibehalten, damit wir weitere Siege einfahren können."

Keith Smart (Trainer Kings): "Wir konnten nie unseren Rhythmus finden. Sie haben uns all unserer Möglichkeiten beraubt, wir hatten keine Antwort."

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Vor dem Tipoff: Bei den Mavericks spielt Chris Kaman trotz seiner Knie-Probleme. Außerdem wie bereits beim Sieg über die Houston Rockets noch Brandan Wright, Derek Fisher, Dahntay Jones und O.J. Mayo in der Starting Five. Verzichten muss Coach Rick Carlisle weiter auf Dominique Jones, Shawn Marion und Dirk Nowitzki.

Die Kings müssen auf Tyreke Evans (Knie) verzichten. Coach Keith Smart setzt zu Beginn auf Jason Thompson, John Salmons, Francisco Garcia, DeMarcus Cousins und Aaron Brooks. Oder kurz: Keine Änderung im Vergleich zum Sieg über Portland.

3.: Wright mit einem ganz starken Block! Und auf der anderen Seite ganz starkes Shooting der Mavs. Bis jetzt hat Dallas alles getroffen. 11:4-Führung.

9.: Was für ein Start für Kaman. Zehn Punkte in fünf Minuten und fünf von sechs Würfen getroffen. Doch auch die Kings drehen auf. Alle Starter bereits mit Punkten und Cousins mit richtig guter Arbeit unter dem Korb. Nur noch ein Punkt Rückstand für die Kings.

12.: Boom! Ganz mieser Pass von Thompson, Carter geht dazwischen und knallt den Fastbreak-Dunk rein. Mavericks wieder vorne, 36:29 nach dem ersten Viertel. Anständiger Shootout in Dallas. Die Kings mit unglaublichen 72 Prozent verwandelten Dreiern.

15.: Au weia! Ganz mieses Ballhandling der Kings. Die Shotclock läuft aus und der Verzweiflungs-Pass fliegt fast bis zum eigenen Korb. Schon sechs Turnover der Kings - gegenüber null bei den Mavericks. 44:29-Führung für Dallas!

18.: Die Kings sind hier mittlerweile im völlig falschen Film. Das zweite Viertel ist zur Hälfte rum - und noch keine Punkte auf der Uhr. 19:0-Run der Mavs. Erst ein Freiwurf von Thornton bricht den Bann. Dennoch: Die Führung der Mavericks bei 17 Punkten. Zur Krönung spielt Mayo den Alley-Oop auf Wright. 58:31 für Dallas!

26.: Hui! Cousins zieht in der Paint drei Verteidiger auf sich und kickt den Ball dann raus auf Garcia - und der versenkt den Dreier. Jetzt treffen die Kings alles - und die Mavericks finden den Korb nicht mehr. 9:2-Run für Sacramento.

31.: Garcia läuft von Downtown langsam heiß, bereits sein sechster Dreier. Und schon hat Sacramento den Rückstand halbiert - das Momentum jetzt klar auf Seiten der Kings! Mavs-Coach Carlisle zieht die Notbremse und nimmt eine Auszeit. 77:66 für Dallas.

36.: Und schon schwingt das Momentum wieder zurück: Thomas will den Korb erzwingen, wird aber von Carter geblockt. Collison schnappt sich den Rebound und gibt schnell auf Mayo weiter. Der kann aus der Transition heraus völlig unbedrängt von der Dreierlinie draufhalten. Drin. Schon ist die Führung wieder bei 18 Punkten.

43.: Ein kleines bisschen Jae-Crowder-Show gefällig? Kein Problem. Während sich einige der Starter bereits ausruhen dürfen, dreht der Rookie mal ein bisschen auf. Vier blitzsaubere Jumper in sechs Minuten. 108:82-Führung der Mavs. Drops: gelutscht.

Der Star des Spiels: O.J. Mayo. Einmal mehr bester Werfer seines Teams (19 Punkte) und dazu stark am eigenen Brett (6 Defensiv-Rebounds). Besonders, wenn es bei den Mavericks etwas hektisch wurde, war auf ihn Verlass.

Doch nicht nur auf ihn. Auch Chris Kaman (18 Punkte, 3 Rebounds) spielte besonders zu Beginn stark auf. Unter dem Korb war er fast immer anspielbar und verwandelte sicher. Die meisten Punkte sammelte er zu Beginn des Spiels - und durfte dann nach nur 21 Minuten das Knie schonen.

Der Flop des Spiels: John Salmons. Nach dem ganz starken Spiel gegen Portland (19 Punkte, 11 Assists) hatte man bei den Kings gehofft, dass der routinierte Forward erneut das Team tragen könnte. Konnte er aber nicht - und bestätigte damit einmal mehr seine fehlende Konstanz.

Ebenfalls enttäuschend: Isaiah Thomas. Hätte er nicht am Ende noch einen Korb von Teamkollege James Johnson geschenkt bekommen, wäre er wohl mit 0 von 7 in die Kabine gegangen. So machte er am Ende immerhin noch 4 Punkte.

Analyse: Eigentlich könnten sich die Kings die Reise nach Dallas auch gleich sparen. 21 der letzten 22 Treffen hat Sacramento mittlerweile verloren - und die aktuelle Niederlage haben sie sich dabei selbst zuzuschreiben. 20 Turnover erlaubten den Mavericks 32 größtenteils leichte Punkte und eine Entscheidung fast noch vor der Halbzeit.

Besonders eklatant offenbarten sich die Schwächen der Kings im zweiten Viertel, als neben den unnötigen Ballverlusten auch noch die Offensive stockte. Oftmals fehlte die Bewegung komplett, der Zug zum Korb war schlichtweg nicht vorhanden.

Als Folge wurden völlig uninspiriert Dreier genommen - und daneben gesetzt. Allen voran durch Thomas (0/4 von Downtown). Dabei waren die Dreier (44,4 Prozent) eigentlich noch eine Stärke der Kings gewesen. Ganz anders die Lage bei den Mavs: Von Downtown lief es ordentlich (7/20), dafür war die Quote aus dem Feld (55,2 Prozent) sehr gut.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erholte sich Sacramento ein wenig und Dallas leistete sich im Gegenzug einige Fahrlässigkeiten mit dem Ball. Allerdings war die Partie da schon bereits so gut wie gelaufen. Auch wenn Garcia von Downtown noch einmal alles versuchte (7/12) und Cousins etwas besser ins Spiel kam.

Denn auch wenn Dallas zu diesem Zeitpunkt bereits diverse Starter schonte (keiner spielte mehr als 30 Minuten), konnte Sacramento am Ende nichts mehr ausrichten. Dank einer starken Mavericks-Bank.

Darren Collison (15 Punkte, 3 Rebounds, 2 Assists) überzeugte durch seine Geschwindigkeit und Treffsicherheit, Rookie Jae Crowder (11 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) durfte gegen Ende noch einmal ein bisschen zeigen, was er kann. Insgesamt steuerten die Reservisten beachtliche 52 Punkte bei.

Außerdem auffällig bei den Mavericks: das starke Ball-Movement und die meist sicheren Pässe (26 Assists / 8 Turnover). Allerdings wurde es Dallas auch extrem leicht gemacht.

Das wird in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vermutlich nicht der Fall sein, denn dann müssen die Mavericks nach Boston und gegen die Celtics ran. Für die Kings geht der Roadtrip weiter - sie spielen als nächstes in Milwaukee.

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