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Finals 2006: "What the hell?!"

Von SPOX
Dienstag, 31.05.2011 | 13:22 Uhr
Finals 2006: Alonzo Mourning von den Miami Heat mit dem Dunk. Dirk Nowitzki ist nur Zuschauer
© Getty
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Zum zweiten Mal heißt es in den NBA-Finals: Dallas Mavericks gegen Miami Heat (Spiel 1, 2.45 Uhr im LIVE-TICKER). Damals gingen Nowitzki und Co. mit 2-0 Siegen in Führung, das 3-0 war zum Greifen nah - und dann kam der totale Einbruch. Miami holte seinen ersten Titel, und Dallas sollte einige Jahre an dieser Pleite zu knabbern haben. SPOX blickt auf die Finals 2006 zurück.
 

Wer auch nur der geringsten Empathie für Dallas oder Dirk Nowitzki fähig ist, wird den Basketball-Gott auf Knien anflehen: Bitte nicht noch so einen fürchterlichen Albtraum. Wer's mit Miami hält, wird sagen: Mach's noch einmal, Dwyane.

Aber zurück in den Frühsommer 2006: Dallas hatte sich mit bärenstarken 60 Saisonsiegen und über Memphis (4-0), Titelverteidiger San Antonio (4-3) und Phoenix (4-2) für die Finals qualifiziert. Miami war mit einer Bilanz von 52-30 Siegen in die Postseason gegangen und schaltete nacheinander Chicago (4-2), New Jersey (4-1) und Detroit (4-2) aus.

Für Dallas sprachen der Heimvorteil und zwei Siege über Miami in der Regular Season.

Game 1, Donnerstag, 8. Juni 2006

Dallas Mavericks - Miami Heat 90:80 - Serie: 1-0 Dallas

@American Airlines Center, Dallas

The Game: Es war Jets Spiel. Jason Terry wandelte all das Adrenalin, das ihm bei seiner ersten Final-Teilnahme im siebten Karrierejahr durch die Blutbahnen geschossen sein musste, in positive Energie um und traf und traf und traf... 32 Punkte mit der nicht nur für einen Guard überragenden Trefferquote von 13/18 gingen auf sein Konto. Er sorgte dafür, dass die Heat nicht auf dumme Gedanken kamen, nachdem sie das erste Viertel mit 31:23 dominiert hatten. Randnotiz: Shaquille O'Neal vergeigte seine ersten zehn Freiwürfe. Acht Mal stupste er den Ball daneben, zwei wurden annulliert, weil er auf die Linie gelatscht war.

The Dirk: Von Udonis Haslem und James Posey traktiert, wollte sein Schuss nicht fallen. Das Resultat: 4 von 14 für 16 Punkte. Der Rest konnte sich aber durchaus sehen lassen: 10 Rebounds, 4 Assists, 3 Blocks, dazu fehlerfrei von der Linie (6/6).

The Quotes: "Wenn man mir vorher gesagt hätte, Josh Howard und ich würden nur 7 von 28 Würfen treffen, aber wir gewinnen das Spiel, hätte ich das nicht geglaubt." (Dirk Nowitzki, Dallas Mavericks)

"Jason Terry hat sensationell gespielt. Wir müssen versuchen, ihn zu stoppen." (Shaquille O'Neal, Miami Heat)

 

Game 2, Sonntag, 11. Juni 2006

Dallas Mavericks - Miami Heat 99:85 - Serie: 2-0 Dallas

@American Airlines Center, Dallas

The Game: ESPN-Experte Chris Sheridan schrieb anschließend: "Die Versuchung ist riesengroß zu sagen: Es ist alles vorbei." Man kann es ihm immer noch nicht verübeln. Spiel 2 war eine Demonstration der Mavs. Abgesehen vom ersten Viertel (18:17) hatten die Heat nicht das Geringste zu melden und am Ende schlichen sie wie geprügelte Hunde vom Parkett. "Outclassed, outplayed, out-deeped, out-defensed - you name it", wie Sheridan schrieb. Besser kann man's nicht zusammenfassen. Dallas hatte die Hosen an in der Serie - und sah wie der nächste Champion aus.

The Dirk: Viel besser als im ersten Spiel. 26 Punkte bei guter Quote, 16 Rebounds, 4 Assists, 2 Blocks. Nowitzki ragte ein Stückchen heraus aus einem bärenstarken, homogenen Team.

The Quotes: "Zuhause ist Miami ein ganz anderes Team. Sie werden brennen. Dwyane und Shaq werden ihre Truppen noch mal mobilisieren." (Dirk Nowitzki, Dallas Mavericks)

"Ich hoffe, dieses Spiel wird ein Feuer in uns entzünden." (Pat Riley, Headcoach Miami Heat)

 

Teil 2: Vom Anfang vom Ende bis zum Ende mit Schrecken

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